Ein Sommer in Europa                                                         Mai - Oktober 2019


Zuhause in der Schweiz - Schaffhausen -

Unser Nomadenleben bekommt eine neue Ausrichtung. Bereits sieben Jahre leben wir nun schon ausschliesslich auf unserer SeaBorne ohne festen Wohnsitz in der Schweiz. Diesmal zog es uns während der Hurricane Saison zurück in die Heimat nach Schaffhausen. Wir haben nun eine kleine Wohnung in unserem Altstadthaus und somit wieder unser eigenes Zuhause wenn wir künftig im Sommer die Hurricane Saison an Land verbringen wollen.


- Familienzuwachs und eine Vermählung - 

            Wir begrüssen den 5 Monate kleinen Yorick, der am 31. Dezember zur Welt kam und sofort unser Herz eroberte. Rechts: Yorick mit seinem Papi Stefan

Das Traumpaar Melanie & Dominic 

Melanie und Dominic, heiraten auf der Burg Hohenklingen in Stein am Rhein am 24.08.2019

           

       Ein wundervolles Paar, eine hinreissende Trauung und ein rauschendes Fest auf der Burg.


Familienausflug

In luftiger Höhe auf der Aussichtsplattform Beringer Randen Turm mit Familie

Unsere Stadt Schaffhausen, auf der Stadtburg „Munot" mit herrlicher Aussicht auf den Rhein und die Altstadt. 

  


Norditalien, Mai 2019

Nach vielen Jahren treffen wir unerwartet Christina und Erwin wieder. Einige Jahre war Erwin Hobby-Skipper auf verschiedenen Segelschiffen und Katamarane, wo wir jeweils als Neulinge des Segelsports Teil der Crew waren und auf den Wasser im Mittelmeer unseren Urlaub verbrachten. Schöne und vor allem lustige Anekdoten, Witze und Sprüche erinnern uns an eine extrem schöne Zeit mit den beiden auf dem Wasser und zu Land. 

Spontan laden sie uns ein, mit ihnen nach Italien zu fahren und ein paar Tage in Christina's Heimat zu verbringen. Von Varese aus machten wir schöne Ausflüge nach Arona, Como und Mailand. 

Arona 

  

Eis schlemmen in Arona mit Christina und Erwin.

An fast jeder Ecke Eisdielen, da kann man den eisgekühlten Köstlichkeiten kaum widerstehen.  

            

Arona am See und in der schönen Altstadt

Mailand 

     

      

 Der Mailänder Dom, immer wieder eine wundervolle Pracht wenn man als Winzling davor steht. 


Como 

            

Spaziergang am Comersee

Wir wurden jeden Tag mit herrlichem Frühsommer Wetter verwöhnt, bevor die Reise uns wieder in die Schweiz zurück führte. 

Brüssel, Juni 2019

Der nächste Ausflug liess nicht lange auf sich warten. Kaum Zuhause, sitzen wir ein paar Tage später wieder im Auto mit Gepäck für die kommenden zwei Wochen. Die Reise führte uns zuerst nach Brüssel, wo Peter's und Tina's neu erworbenes Kanalboot liegt. Peter wird bald pensioniert und sein Lebenstraum ist das Befahren von Kanälen in ganz Europa. 

Mitten in Brüssel liegt das Boot in der Marina. Mit dem Fahrrad hat man nur wenige Minuten bis zum Stadtzentrum. 

    

Die 14 Meter lange und 4 Meter breite „Lockeend“.

Wiedersehen macht Freude, hier in einem der unzähligen Restaurants im Zentrum Brüssel’s.


Wir machen die Stadt unsicher!

Mannecan pis ist der grosse Renner in Brüssel, sämtliche Schaufenster sind voll davon. 

Die legendären „ Belsch" Waffeln mussten natürliche probiert werden…nein nicht alle samt nur beinahe….

    Mit Tina zusammen erkunden wir das Europäische Parlament. Die Männer arbeiten derweil am Boot. 

    

Der Gebäudekomplex des Europäischen Parlaments ist sehr beeindruckend mit seiner imposanten Architektur.

Fussgängersteifen mal anders, vor dem Parlament.

      

Die glücklichen „Lokeend“ Besitzer Tina und Peter. Wir wünschen euch gute Fahrt und wundervolle Erlebnisse auf den Gewässern die ihr befahren werdet und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel. 


Holland Juni 2019

Das haben wir doch prächtig eingefädelt. Barbara unsere Schweizer Freundin aus Bonaire, weilt derzeit bei ihren Kindern in Uetrecht. Und wenn wir schon so Nahe sind trennt uns von Brüssel eine Autofahrt von nur gerade mal zwei Stunden bis Uetrecht. Nichts wie los, wir werden bereits erwartet. 

Ein schönes Wiedersehen für einmal in Europa und nicht in der Karibik.  

Uetrecht 

Die für Holland typischen Krachten mit ihren unzähligen Beizen und kleinen Boutiquen schlängeln sich durch die Niederlande. 

    Von Links Barbara, Tomas, Nadine, Rick. Rick ist der Freund von Barbara’s Tochter Micha, ganz rechts. Die ganze Familie haben wir auf Bonaire kennen gelernt. 

   Micha organisierte uns ein kleines sehr exklusives B&B im Afrikanischen Einrichtungsstil ganz in ihrer Nähe. Die Besitzerin ist eine Südafrikanerin, deshalb sind die Möbel und das Design aus Afrika. Sogar die Steinplatten im Badezimmer und die schwarze Badewanne ist aus heimischem Afrikanischen Stein, sehr authentisch. Das servierte Frühstück war super lecker und mit Liebe zubereitet. 

Spaghetti Plausch bei Micha (links) und Jaco Zuhause. Jaco fährt Zurzeit Motorrad mit seinem Vater in Griechenland. Demnach ist Tomi wieder einmal der einzige Mann im Haus. 


Mit Barbara besuchten wir das wunderschöne Schoss in Uetrecht, was uns sehr beeindruckte.

Vor allem die riesige Schlossküche mit Kupfer-Kochgeschirr, hat mir sehr gefallen, wow! 

   


Amsterdam 

Nach der eindrücklichen Krachtenfahrt durch ganz Amsterdam, landen wir zum Shoppen im Zentrum. Wir schauen dem Treiben in den Gassen zu und wir müssen höllisch aufpassen, dass wir nicht von einem Fahrrad überfahren werden. Denn die so scheint es haben immer Vortritt, auch vor Fussgängern. Es ist zwar erst Juni, doch jetzt schon hat es gefühlte Millionen von Touristen die sich in Amsterdams Strassen tummeln. 

Das alte, neu renovierte prunkvolle Bahnhofsgebäude in Amsterdam.  

     Wir geniessen die Stunden in Amsterdam mit Barbara. Sie ist eine tolle Fremdenführerin und konnte uns viel von Land und Leute erzählen. Sie ist eben eine echte Insiderin. 

       In den Niederlande findet man wohl die schmalsten Häuser die es gibt. Es scheint als lehnt das eine am andern Haus. Die Miet/Kauf Preise sollen horrend fast unbezahlbar sein. 

Die Krachten in Amsterdam gefallen uns sehr. Sie sind Bestandteil dieser quirligen Stadt wie die schmalen Häuser. 

    Am Abend in einem Thai-Krachtenbeizli mit Micha und Barbara beim Dessert schlemmen. 

    Fahrräder typisch Niederländisch aufeinander gestapelt. 

"Erste Holländische Lebensversicherung - Bank"


Den Haag 

In Den Haag waren wir nur einen halben Tag. Eigentlich zu kurz, doch was wir gesehen haben hat uns sehr gefallen. Eines ist uns schon klar geworden, eine längere Reise durch die Niederlande wäre schön.



An derselben Strasse wie das Hotel des Indes, liegt die Schweizer Botschaft wo Barbara ihren Pass verlängern lässt. Wir treffen uns zum Kaffee in diesem eleganten und exklusiven Hotel. 

   


Schevendingen

Wir fahren noch am selben Tag weiter nach Schevendingen. Denn das Meer ist ein Muss, wenn man schon mal hier ist meint Micha.

Das alte und berühmte Kurhaus in Schevendingen. 

Wir schlendern auf dem weitläufigen Pier entlang und schauen bis zum Horizont. 

    


20. Hochzeitstag 2019

Zurück aus Holland feierten wir am 16. Juli unseren 20. Hochzeitstag. 


Wo ist die Zeit nur hin? 20. Jahre sie sind so schnell vorbei gegangen, doch unsere Liebe ist noch tiefer und stärker den je geworden. 

    

Trauzeugen, Familie und Freunde am Schlemmen im Garten der Sommerlust am Rhein. 


Zürich, Juli 2019

Tradition hat bei einem langen Heimurlaub einen Besuch in Zürich. Mit der Verbindung eines Besuchs an der Bahnhofstrasse bei meinem früheren Arbeitgeber Manor. Ich war überwältigt von der rührenden Herzlichkeit die mir meine ehemaligen Mitarbeiter entgegen brachten. Leider werden die Tore des Traditionshauses an der Bahnhofstrasse bald geschlossen sein, für immer. 

      Wir bummeln bei hochsommerlicher Hitze durch die Stadt 

Das Wahrzeichen der Stadt Zürich sind die Doppeltürme des Grossmünsters in der Altstadt. 

Wir genossen diese herrliche Aussicht während wir mit unserer Segel-Freundin Martina von der SY Vairea im kühlen und lauschigen Garten des "Storchen Hotels" einen Eisbecher schlemmen. Sie ist für ein paar Wochen alleine auf Heimurlaub. Dani ist derweil auf der Vairea im karibischen Grenada und geniesst sein Strohwitwer Leben. Vertieft im Gespräch fliegt die Zeit nur so dahin. Später bummeln wir durch die mittelalterlichen Gassen im beliebten Zürcher Niederdorf und bleiben auf eine Pizza in einem der hübschen Hinterhof-Beizli hängen.  

Treffpunkt „Züri“ mit Martina 


München, Juli 2019

Kathrin und Peter sind Segelfreunde aus München. Wir haben mit den beiden viele schöne Stunden auf den Karibik Inseln Curaçao, Bonaire und den BVI’s verbracht. Sie segelten mit ihrer SY Florentine schliesslich zurück über den Atlantik ins Mittelmeer. Zurzeit sind sie auf einem Kurzurlaub in München und wir beschlossen uns zu treffen. Weil wir viel mehr Zeit haben als sie, fahren wir gerne nach München um die beiden lieben zu besuchen. 

Was wäre München ohne Biergärten? Wir besuchten an einem Tag 2 oder waren es 3 Biergärten? Wir genossen eine echte Bayrische Brotzeit natürlich mit Bier. Riesenbrezeln mit Wurstsalat, Oblazen, Würste und knusprige Händl. Super lecker war das gewesen. Am Abend kamen die Söhne von Kathrin vorbei und wir genossen nochmals ein Biergartenfest. Dazwischen schlenderten wir im Park und bestaunten den wunderschönen Stadtkern von München. 

Echt Bayrisches Urgestein


A’Mass … Eigentlich trinke ich nicht gerne Bier, doch dieses hier schmeckte leicht und frisch. Danach ist man nicht gleich high. So lässt sich Bier auch Tagsüber geniessen. Die Münchner wissen wie’s geht!

     

Der Englische Garten befindet sich im Münchner Nordosten am Westufer der Isar. Mit seiner 375 Hektar großen Grünanlage ist er eine der größten Parkanlagen der Welt.


    


Der Marienplatz mit dem Glockenturm und dem alten Rathaus


 Tomi und Peter im Englischen Garten. Kathrin auf dem Weg zu Münchens bekanntes Dallmayr's Spezialitäten Geschäft und Café. Ich sitze auf einer Bank vor dem Haus der Kunst mitten in München.

Vor unserer Abreise wurden wir mit einem echten Bayrischen Frühstück verwöhnt. Peter düste schon früh Morgens durch Münchens Gassen um die Weltbesten Weisswürstl mit süssem Senf und die Weltbesten Brezel zu kaufen. Kathrin’s Sohn Malte breefte Peter schon am Abend zuvor wo es das Beste für ein Bayrisches Frühstück gibt. Peter holte uns vom Hotel ab und wir gingen gemeinsam zu Kathrin, die in der Zwischenzeit das Frühstück zubereitete. Natürlich gab's Münchner Bier dazu, und eine Vielzahl an leckeren Speisen, da konnten wir als echte Münchner nicht widerstehen und genossen bis nichts mehr ging. Es war herrlich, wunderbar mit den beiden und eine Gaumenfreude. Es war echt super lecker. Gut gefüllt traten wir unseren Heimweg (und in Gedanken unsere Bevorstehende  Fastenkur) an. Schön war’s mit euch lieben Florentinern. Auf bald in Spanien auf der Florentine. 


Stuttgart August 2019

Der Zufall will’s, dass auch unsere Stuttgarter Segelfreunde Sibylla und Stefan auf einen Kurzurlaub in Stuttgart sind. Aus selbem Grund wie schon in München, nehmen wir den Weg nach Stuttgart unter die Räder und besuchen unsere Freunde. 

Wir lieben die echten Schwäbischen Maultaschen. Eine schöne Begrüssung in Stuttgart mit Sybilla & Stefan.

Einen Besuch auf dem Fernsehturm mit schöner Rundumsicht auf die Stadt und in die Ferne. 

   

Zwei Tage lang zusammen Zeit verbringen mit schwatzen, schlemmen und bummeln. Stuttgart hat so vieles zu bieten, die Zeit ist immer viel zu knapp. Wir sehen uns wieder hier in Stuttgart, in der Schweiz oder in der Karibik. Schön war’s mit Euch liebe Schwäble, bis bald in der Karibik. 


Spanien September / Oktober 2019

Wir packen erneut unsere Koffer. Diesmal für 4 Wochen Spanien. Wir reisen mit unserem Auto bis nach Sevilla in Andalusien. Tomi hat sich eine Route ausgedacht was wir uns wo alles anschauen wollen und organisierte die Unterkünfte etc. 

Wir fahren am 13. September los, via Italien. Unsere 1. Übernachtung ist San Remo. Neuland für uns beide ,da waren wir noch nie. 

San Remo, Italien 

San Remo mit Blick aufs Meer 


Eines der ältesten und schönsten Luxushotels in San Remo.

San Remo ist eine entzückende Stadt am Meer gelegen mit einer quirligen Altstadt Oben das elegante Casino und ringsum viele gute Restaurants. 


                                Beim Sundowner geniessen wir den schönen Ausblick aufs Meer.  

          

Wir stöbern durch die schmalen, malerischen Gassen und geniessen echtes italienisches Flair. 

Sonnenuntergang und der aufgehende Vollmond. Logenplatz in einem der kleinen Beizli am Strand, nur wenige Minuten vom Stadtzentrum entfernt. 


Saint Tropez, Frankreich 

Wir fuhren über die Grenze von Italien nach Frankreich und wollten einen kleinen Abstecher nach Monte Carlo machen. Diese Stadt ist jedoch dermassen zugepflastert mit hingeklotzten wüsten Bauten und überlaufen mit Touristen, dass wir nach einer Rundfahrt durch die Stadt das Weite suchten und weiter nach Cannes fuhren. Auch dort zeigte sich das gleiche Bild. Alle Parkhäuser sind voll belegt. Autos  entlang sämtlichen Strassen, ist alles mit Autos zugemauert. Wir suchten das Weite und fuhren zu unserem nächsten Hotel, das im malerischen Saint Tropez liegt.

Hier warfen wir den ersten und letzten Blick auf Monte Carlo. 


Saint Tropez 

Unser kleines Boutique Hotel entpuppte sich als wahre Perle. Nur gerade 7 Gehminuten vom Stadtzentrum entfernt liegt es an einem grünen Steilhang mitten im Pinienwald, mit grandioser Sicht auf die Stadt. Es war eines der letzten Zimmer, die Tomi in ganz Saint Tropez gefunden hatte. Schon beim Einchecken mussten wir unseren Autoschlüssel an der Rezeption abgeben. Zweck’s Umparkieren, wenn es auf dem Parkplatz eng wird. Das kam mir schon sehr seltsam vor, doch Tomi hielt mich zurück zu motzen denn ich wollte Tomi’s Jaguar nicht einfach in andere Hände geben. Ganz nebenbei wird darauf hingewiesen, dass 7 Tage die Woche bis in die Morgenstunden Disco im Hause stattfindet. Oje  dachten wir als wir im Zimmer dann die diskret aufgelegten Ohrstöpsel fanden. Wie lange wollten wir hier nächtigen? Aha, nur 2 Freinächte, das geht ja noch. 

Zu unserer Überraschung kam alles ganz anders als befürchtet. Unser Auto war in einer Ecke parkiert und wurde nie vom Fleck bewegt. Das Terrassenrestaurant wurde am Abend in ein Gourmet Restaurant der asiatischen Küche verwandelt, und wie sich herausstellte bis auf den letzten Platz ausgebucht, da es eines der besten in Saint Tropez sein soll. Später am Abend kamen Partygäste dazu und es wurden Cocktails und Drinks ausgeschenkt und die Musik wurde immer lauter, aber nicht unangenehm. Da wir wegen des bevorstehenden Lärms nicht zu früh ins Bett wollten waren wir auch dabei und genossen das tolle Ambiente im la Hermitage mit leckeren Drink’s bis spät in die Nacht. Später im Bett ertappte ich mich dabei wie ich mit den Füssen den Takt zu unserer Musik aus den 80er Jahren wippte und schliesslich ins Land der Träume versank. Ausgeruht gingen wir am nächsten Morgen zum pétit Dejeuner und stellten erfreut fest, dass es jeweils bis um 15:00h serviert wird. Ein herrlicher Morgen mit spätem Frühstück auf der schönen Terrasse mit sommerlichen Temperaturen und super Aussicht.

    

Wir bummelten durch das beschauliche Städtchen mit schönen Häusern, die alle in diesen südlichen Ocker Farbtönen aufeinander abgestimmt sind. Das gefällt uns ausnehmend gut.

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Wir erklimmen den Berg zur Festung!

     Tomi steht am Leuchtturm                                  Das Wachhaus der Soldaten

Hoch oben auf der Festung mit herrlichem Blick auf die Stadt und die Umgebung. 

    

    Bummeln durch die weitläufige Anlage


Der Fischerhafen von Saint Tropez

Beim abendlichen Flanieren entlang den Schiffsstegen sieht man im Hafen dicht an dicht einige wirklich grosse Motoryachten liegen. Es ist wahrlich ein Schauspiel, das Massen von schaulustigen Touristen anlockt, die Eis-schlemmend am Pier entlang flanieren und verstohlene Blicke in die Yachten werfen oder sich davor in Pose werfen und sich fotografieren lassen. So mancher driftet dabei in Träumereien ab uns sieht sich selbst als Besitzer eines dieser Riesenpötte. 


Ein tolles Bild fanden wir am Hafen von 1966. Hier ist nur die alte Hafenmauer sichtbar. Später wurde die Mauer erweitert und ausgebaut. Damals waren alle Boote stilechte Riva Boote. Qualität die auch heute noch zählt aber auch ihren Preis hat. 

Die neue Hafenmauer in Saint Tropez  

Sie ist viel höher, viel breiter, viel stabiler und sicherer, sollten jemals hohe Wellen im Sturm die Stadt bedrohen. 

Nach unserem schönen Abstecher in Saint Tropez fahren wir weiter und überqueren die Grenze zu Spanien. Wir wollen das Städtchen Rosas in Katalanien besuchen das noch vor Barcelona liegt. 


Rosas - Katalanien - Spanien

Am Strand von Rosas fanden wir diese elegante Badenixe. 

Rosas ist die Heimatstadt von Tomi’s Grossvater. Er kam damals im Alter von 11 Jahren in die Schweiz und lebte sein Leben. Noch vor seiner Pensionierung  siedelte er zurück nach Barcelona wo er Jahre später auch starb. Familie oder Verwandte sind keine mehr übrig in Rosas, soviel Tomi weiss. Ein Stück  Lebens- und Familiengeschichte  eines Mannes mit dem wohlklingenden Namen Tomas Cervera. Grossvater Toma’s Name wurde noch zwei Generationen weiter gegeben. So hiess Tomi’s Vater; Tomas Jaimes. Mit Tomas Manuel endet die Geschichte der Namensgebung in der Familie Cervera, da keine weiteren Nachkommen. 

Wir flanieren am endlos scheinenden Sandstrand in Rosas. 

Tomi meinte, das Städtchen von damals, das er als kleiner Junge in Erinnerung hatte, ist so extrem gewachsen und fast nichts ähnelt mehr seinen Erinnerungen. Es ist sehr touristisch geworden, viele Hotels reihen sich über viele Kilometer aneinander. Rosas ist nicht desto trotz ein schönes Fleckchen an der Casta Brava, das uns gut gefällt. 

Wir erkunden die Umgebung und fanden einen Weg der uns oberhalb Rosas entlang der Berge und dem Meer führte. 

     Eine herrliche Fahrt mit schönen Ausblicken auf Buchten, Dörfer und Hügel

Wir fuhren von einer Bucht zur nächsten, bis wir in Cala Rostella landeten, wo die Strasse immer wie schmaler wurde. Die asphaltierte Strasse ging plötzlich nahtlos zu einer holprigen Sandpiste über. Wir zogen eine einzige blickdichte Staubwolke hinter uns her. Der Wagen hinter uns, hatte keinen Durchblick mehr. Wir wendeten, da auch wir vom Staub und Sand im Wageninnern nicht verschont wurden und kein geländegängiger SUV haben. 

Zwischen den Hügeln stechen hübsche und schneeweisse Dörfer hervor. 

Einsame, malerische Buchten reihen sich aneinander ohne Ende wie es scheint. 

Wir essen Katalanisch im Einheimischen Restaurant und bestellen zum ersten Mal auf Spanisch. Wir sind motiviert, denn der Kellner verstand was wir bestellten. Verwirrend war, dass wir jedes Mal eine Spanische und eine Katalanische Speisekarte bekamen.

Girona, Castelló d’Empúries

Castelló d’Empúries ist ein mittelalterliches Städtchen in der katalanischen Provinz Girona ganz in der Nähe von Rosas. Es liegt etwa 140 Kilometer nördlich von Barcelona am Golf von Roses und ist die ehemalige Hauptstadt der Grafschaft Empúries. 

Wir bummeln durch das malerische kleine Städtchen und fühlen uns echt wie im Mittelalter. 

Die Kathedrale von Castelló d’Empúries

Ein Spaziergang zurück ins Mittelalter, Castelló d’ Empúries ist ganz bestimmt einen Besuch wert. 

    


Girona, Figueres 

Figueres ist eine Stadt in der Provinz Girona in der autonomen Region Katalonien. Sie liegt an der Costa Brava, etwa 2 Autostunden von Rosas entfernt wo wir dem berühmten Dalí Museum einen Besuch abstatten. 

"Eine verrückte Welt ….Teatre-Museu Dalí"

Das heutige Museumsgebäude beherbergte in Dalís Kindheit das Theater der Stadt und war der Ort, an dem Dalís Bilder zum ersten Mal ausgestellt wurden. Das ältere Gebäude wurde während des Spanischen Bürgerkriegs zerstört und blieb jahrzehntelang eine Ruine, bis Dalí und der Bürgermeister von Figueres im Jahr 1960 zusammen beschlossen, es als Museum wieder aufzubauen.

Das Museum öffnete im Jahr 1974 und wurde in den 1980er Jahren zunehmend erweitert. Dalí ließ sich in der Krypta unter der Glaskuppel des Museums begraben.

Prunkvolle Eingangshalle und Ticket Korner, wir zahlen 14 Euro Eintrittsgeld pro Person. 



Salvador Felipe Jacinto Dalí i Domènech, ab 1982 Marqués de Púbol, war ein spanischer Maler, Grafiker, Schriftsteller, Bildhauer und Bühnenbildner. Als einer der Hauptvertreter des Surrealismus zählt er zu den bekanntesten Malern des 20. Jahrhunderts.

Eines von Dalí’s wohl berühmtesten Werke, das man wie auch alle anderen einfach verstehen muss. 

Surrealismus ist nicht unbedingt unsere Welt, es hat interessante Werke aber auch welche die wir nicht unbedingt verstehen und begreifen müssen. Man muss den eigenen Fantasien freien Lauf lassen, dann hat man etwas von einem Dalí Museums Besuch. 

Wir fahren weiter an die Küste und besuchen Marisol und Armin, Seglerfreunde die wir aus Bonaire kennen und zufällig auch in der Gegend Hurrican-Urlaub machen. Wir trafen uns auf einen Z’nacht und hatten uns viel zu erzählen. 

Wir fuhren schliesslich zurück nach Rosas ins Hotel, wir wollen am nächsten Tag weiter nach Barcelona. 

Sonnenuntergang in Rosas. 


Barcelona, Katalanien

Wir planen drei Tage für Barcelona ein. Eine Stadt, die immer einen Besuch wert ist. Ausserdem treffen wir unsere Freunde Manuela und Michi mit dem kleinen Nael.  

Das Kolumbus Denkmal prägt die Stadt. 


Montjuïc 

Vom Montjuïc hat man einen tollen Ausblick auf die ganze Stadt Bacelona. 

Wir wohnen in der Nähe von Manuela und Michi, sehr zentral. Die beiden haben eine eigene zauberhafte Wohnung. Zu Fuss sind wir schnell an der Ramblace und am Hafen von Barcelona. Von da aus führt ein Weg durch eine Parkanlage hinauf auf den Berg Muntjuïc. 


Schöne Parkanlage mit Springbrunnen und Blumen auf dem Mundjuïc


Museu Marítim de Barcelona

Das Museum Marítim de Barcelona ist ein Schifffahrtsmuseum und befindet sich am Hafen von Barcelona in den Drassanes Reials de Barcelona, der ehemaligen Werft der Stadt. Mit einem Audiogerät bewaffnet bummeln wir durch die hohen Hallen der ehemaligen Werft und lassen uns in die Welt der Spanischen Schifffahrt ein. Ein Besuch ist sehr zu empfehlen.

Das größte Ausstellungsstück ist die in Originalgröße nachgebaute „Real", das Flaggschiff von Don Juan de Austria in der Seeschlacht von Lepanto.

Beeindruckend fanden wir es, auf ein Schlachtschiff wie hier die berühmte Real hinab zu schauen. Mann versetzte sich in die Lage der 500 Männer oder besser gesagt der 500 Afrikanischen Sklaven. Auf jedem dieser schmalen leicht gepolsterten Bänken sitzen jeweils 4 Männer angekettet an Hand- und Fussgelenken ihr ganzes unglückliches Leben lang. Essen, Trinken, Schlafen, Toilettieren, immer am selben Platz. Sie rudern im Tackt der Peitschen die von Aufsehern geschwungen werden um die Mannschaft voranzutreiben noch schneller zu rudern. Man stelle sich vor wie grauenhaft und menschenunwürdig diese Sklaverei war und wie eklig und grauenhaft es auf der Ruderebene gestunken hat. 

  

Vorne nix und Hinten fix, wäre wohl passend bei der Real gewesen. Denn in den vergoldeten Kombüsen fehlte es den kommandierenden Herren an rein gar nichts. 

Familie Rubli 

  Am Nachmittag treffen wir uns in einem urigen typischen Tapás Restaurant mit Manuela, Michael und klein Nael, der gerade auf Entdeckungstour ist und deswegen fast nicht zum schlafen kommt. Ist die Welt mit meinen Eltern nicht unglaublich spannend? Wir geniessen die Stunden mit unseren lieben Freunden bei Tapás und Bier. Für Insider wie die beiden es in Barca sind, bekommt man von einer Grossstadt einen ganz anderen Eindruck wie hier beim Tapás schlemmen. 

Die Reise ruft, wir müssen uns schon wieder von den dreien verabschieden. 

Fuente Màgica

Die magischen Brunnen von Barcelona sind auf jeden Fall einen Besuch wert. 

Wir geniessen dieses Schauspiel. Ein Spiel mit Farben, Wasser und Musik. Schade die Musik war viel zu leise. Passend war der Song Barcelona von Freddi Mercury und Monserrat Caballé das leider kein prickeln auf der Haut hinterliess wegen der schlechten Tonqualität. 

In allen schillernden Farben schiessen die Wasserfontänen in die Höhe. Wundervoll! 


Valencia 

Wir verlassen Barcelona und fahren weitere 350 km nach Valencia. Valencia ist die Mini-Ausführung von Barcelona wie uns Michi auf den Weg gab. Und er hatte recht damit. Wir sind begeistert und verzaubert von dieser wunderbaren Stadt. Es gibt Städte da fühlt man sich sofort Zuhause. Valencia fängt uns ein mit seinem Charme, sie ist eine dieser Städte wo man für länger weilen möchte. 


2.5 Mio. Einwohner zählt Valencia. Valencia, eine Hafenstadt an der Südostküste Spaniens, liegt an der Mündung des Turia in das Mittelmeer. Sie ist für ihre Ciudad de las Artes y de las Ciencias berühmt. Hier stehen futuristische Gebäude, die unter anderem ein Planetarium, ein Ozeanarium und ein interaktives Museum beherbergen. Außerdem hat Valencia mehrere Strände, darunter einige im nahegelegenen Naturpark Albufera, einem geschützten Feuchtgebiet mit einem See und Spazierwegen. 

Prunkvolles Keramik Museum einst im Familienbesitz


Tomi hat für einmal mehr ein wunderschönes Boutique Hotel direkt im Zentrum gebucht. Es liegt neben dem berühmten "Palast des Marqués de Dos Aguas, das Nationale Keramikmuseum“. Zu Fuss sind wir praktisch um die Ecke im Stadtzentrum. Natürlich machen wir dem Museum unsere Aufwartung. Wahnsinn dieser Prunk von Innen wie von Aussen. 

    Wunderschöne Räume geschmückt mit erlesenen, edlen Materialien. 

Menschenmassen zogen zu Recht die prunkvolle Fassade des Keramikmuseums an. Man kann sich kaum satt sehen. 

Schon allein der Museumseingang ist gewaltig. Es handelt sich um ein imposantes Alabaster-Portal im Churriguera-Stil. Dieses barocke Portal stellt eine Allegorie der Flüsse Turia und Júcar dar und wird durch eine Nische, die die Jungfrau Maria vom Rosenkranz beherbergt, gekrönt. 


Mit dem Sagway quer durch Valencia

Stadtviertel El Carmen und seine Paläste

Wir gehen durch die labyrinthischen Pflasterstraßen dieses jahrtausendealten Viertels, das zwischen den Stadtmauern der Muslime und Christen entstand. Wir erfreuen uns an mittelalterlichen Gebäuden, Palästen, Fresken, Geschäften und Restaurants. Tomi buchte eine 2.5 Std. Stadtrundfahrt auf dem Segway. Christina unsere Stadtführerin erklärt uns wie das Gefährt funktioniert und schon sind wir auf zwei Rädern unterwegs. 

Mittelalterliches Stadttor- und die Stadtmauer

   

Sonntags sind in Valencia alle Museen und die meisten Sehenswürdigkeiten kostenlos für alle. 

   

Es sind viele steile Stufen bis nach ganz Oben. Dafür wird man mit einem tollen Ausblick belohnt.

        

Blick über den alten Stadtteil von Valencia. 

Von hier geht die rollende Reise los. Erst muss man sich an das Gefährt gewöhnen, ich zumindest brauche Anweisungen am Anfang. Tomi hingegen ist das Naturtalent in der Familie. Doch eigentlich geht es ganz einfach befolgt man die wenigen Regeln zur Handhabung des Sagways. Nach Vorne lehnen heisst, er fährt geradeaus. Nach Hinten lehnen, er wird langsamer und hält schliesslich an. Lenken soll man wie auf einem Pferd, die Zügel nach rechts und nach links schwenken und schon klappt's mit Abbiegen. Valencia ist für Fussgänger sowie Radfahrer (Sagwayfahrer) extrem gut erschlossen. Durch die ganze Stadt führen entsprechend ausgebaute separate Wege. 


Park Jardines del Turia                                                           Der Fluss Turia wurde nach verheerenden Überschwemmungen in den 1950er Jahren aus der Stadt heraus verlegt. Man wollte eine Autobahn anstelle des Turia bauen, doch die Bevölkerung wehrte sich dagegen. Schliesslich setzten sich die Bewohner durch und aus der riesigen Fläche entstand ein wunderschöner öffentlicher Freizeitpark und damit der Grundstein für die Ciudad de las Artes gelegt wurde. An dieser Stelle muss ich den Stadtarchitekten ein Kränzchen winden was sie daraus erschaffen haben ist schlicht einzigartig. 

Rollend Erkunden wir mit dem Sagway die 18 Brücken, die über den Park führen. Die 9 km lange Grünanlage steckt voller Geheimnisse: dem Gulliver-Spielplatz, dem Musikpalast, die Stadt der Künste und Wissenschaften die bei uns wahre Begeisterungsausbrüche hervorrief. 

Je nach Standort und Distanz hat man eine völlig neue Sicht auf dieses helmartige Gebilde.

Palau de les Arts

Hemisferic ähnelt einem Auge. Nachts ist sie beleuchtet, man hat das Gefühl im Weltall zu sein. 


Wir geniessen diese wundervolle Reise durch den Park und die Ciudad del las Artes. 


Ciudad del las Artes

In der Stadt der Künste und Wissenschaften wird ständig weiter ausgebaut. Die Umgebung wird mit exklusiven Gebäuden erweitert, die weiteren Wohn- und Lebensraum bieten sollen. Der Übergang zur Moderne und den Erhalt der altertümlichen Geschichte ist in Valencia perfekt vereint. Eine Stadt die uns rundherum begeistert. 


Unter einer der Brücken dürfen wir mit dem Sagway mal richtig Gas geben. Wir sausen wie der Wind und haben viel Spass daran. 

Valencia hat viele sehenswerte Gebäude

    Man achte auf die schön bemalten Balkon Unterseiten. 


Wir könnten jeden Tag unsere Streifzüge durch die Stadt machen und dabei die schönen und stilvollen Gebäude bewundern. Es wird in allen historischen Städten Spaniens viel renoviert fällt uns auf. Im Grunde ist es ein dauerndes Erneuern und Erhalten der zum Teil sehr alten historischen Gebäude. Einige der alten maroden Häuser sind abgebrochen worden, es steht nur noch die Fassade. Der Fassade wird mit Rohren und Pfeilern viel Unterstützung gegeben, damit die einzelnen Bruchstücke und Balkone die noch vorhanden sind nicht verfallen. Unten durch gehen sei mit Vorsicht zu geniessen. 


Mercat Central 

In den Strassen und Gassen bevor man die grosse Markthalle erreicht, schlängeln wir uns durch zahlreiche Marktstände die allerlei feil bieten wie; Kleider, Schuhe, Taschen und Haushaltsartikel. In der Markthalle gibt es vor allem reichlich Essbares für jeden Geschmack. 


Kirche San Nicolás en Valencia

      

Die Sixtinischen Kapelle Valèncias wollten wir ebenfalls bewundern. Die atemberaubenden Freskenmalereien aus dem Leben des Heiligen Nikolaus von Bari und des Heiligen Petrus des Märtyrers sind ein Muss für Besucher, heisst es im Reiseführer. Leider findet gerade eine Hochzeitszeremonie statt  wir können leider nur von weiter hinten ein Auge in die Kapelle werfen. 

Kathedrale und Plaza de la Virgen


Am Plaça de la Reina. Die Kathedrale bietet eine wunderschöne Mischung aus Romanik, Barock und Gotik und beherbergt im Innern den Heiligen Kelch. Wenn man die 207 Stufen des Kathedralenturms Miguelete hinaufsteigen, hat man einen spektakulären 360°-Blick auf die Stadt. 


Plaça de la Reina, der Neptun Brunnen. 


Paella Valenciana 

Die klassische aller Paella’s, die Paella Valenciana testen wir in einem der vielen Restaurants mitten in der Altstadt. Trotz Touristen Gebiet ist die Bedienung super freundlich, die Vorspeise köstlich und die Paella schlicht der Hammer. 

Das Restaurant auf der Plaza ist proppenvoll und das Gästeaufkommen wächst von Minute zu Minute. Wir beobachten, wie die Kellner flink wie die Wiesel die rollenden Blumenkisten auf der Plaza die das Gartenrestaurant einzäunen, eine Tischbreite weiter auf die Plaza herausschieben. Ganz genau eine Tischbreite! Es werden Linear exakt 3 Tische mit 4 Stühlen hinter die Blumenkisten gestellt. Und Tischleindeckdich schnell, ist der Tisch gedeckt und vier weitere Gäste finden einen Platz zum Essen. Da muss eine ganze Lagerhalle voller Tische und Stühle in der Nähe sein, denn das ganze Blumenkisten Geschiebe und Tischleindeckdich wiederholt sich den ganzen Abend bis die Plaza nur noch aus einem einzigen Restaurant besteht. Wir amüsieren uns köstlich am Freiluft Plaza-Kino. 

Man muss wissen, dass die Spanier Spätesser sind, nur unsere Schweizer Mägen knurren schon um 19.00h und wollen gefüllt werden. Die Spanier sehen das locker und fangen so um 22.00h mit Speisen an, dann ist es angenehm kühl Draussen. 


Paella Valencia. Ja schaut her, wir haben die ganze Paella verputzt, ohne einen Krümel übrig zu lassen. 


Museo de la Seda (Seidenmuseum)Valencia                                                                                                                         Wir sind schon wieder am Ende unseres Valencia Besuchs. Kurz vor Abreise wollen wir aber noch das viel gerühmte Seidenmuseum besuchen. Dieses Juwel der valencianischen Gotik wurde 1996 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.    

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Wunderschöne Seidenkunst aus Valencia 

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Die Seidenraupe 

Bei einer Besichtigung des Museums erfährt man, wie die Seide nach Valencia gelangte, welche Bedeutung dem Seidenhandel mehr als drei Jahrhunderte lang zukam und wie sich das Erbe noch heute in den Trachten der valencianischen Volksfeste widerspiegelt. Antike Webstühle in Betrieb, die typische Vorrichtung, auf der die Seidenraupen gezüchtet wurden, Arbeitsgeräte, Seidengewebemuster, alte Trachten, historische Dokumente... ein wertvolles Erbe, in die drei Jahrhunderte lange Seidengeschichte Valencias zurückführt. 


32. America’s Cup Valencia  

Die in Messing gestanzte Einschrift am Boden verewigt vor dem neuen Hafen in Valencia und erinnert an den 32. America’s Cup. Eine Segelregatta die im Jahr 2007 das 1. Mal in Valencia statt fand.

Yachthafen von Valencia. 


Dénia 

Dénia liegt zwischen Alicante und Valencia und gehört zur Provinz Alicante an der Nördlichen Costa Blanca. 


Für zwei Nächte haben wir in einem süssen kleinen Boutique Hotel für sehr keines Geld unsere Koffer abgestellt. Das Frühstück war schrecklich, aber das machte uns gar nichts aus. Wir trafen unseren Schwager Fredy der mit seinem Wohnwagen bis nach Dénia auf dem Campingplatz Urlaub macht und bereits unsere Ankunft erwartete. 

      

Schöne Bilder zieren den Hoteleingang. Der Treppenaufgang ist voll von diesen schönen Motiven. 


Wir verbrachten die Zeit mit Fredy am Strand von Dénia und er zeigte uns die besten Adressen wo wir ausgezeichnet gegessen haben. 

Frühstück mit frischen Gipfeli, Käse, Fleisch und frisch gepresster O-Saft direkt vom Lidl genossen wir auf dem Campingplatz bei Fredy’s zwischen lauschigen Pinien und zwitschernden Vögel. Leider müssen wir schon wieder weiter. Das Hotel „ Florentine“ in Cartagena ist bereits gebucht und wir werden erwartet. Tschüss Fredy, schön war’s Dich hier zu treffen. 

Cartagena 

Cartagena ist eine Hafenstadt und ein Marinestützpunkt in der Region Murcia im Südosten Spaniens. Die Stadt wurde von den Karthagern etwa 220 v. Chr. gegründet und erlebte unter der Herrschaft der Römer eine Blütezeit. Aber dazu etwas später….

Cartagena hat etwa 200.000 Einwohner. Der Hafen von Cartagena gehört zu den größten in Spanien. Für den Touristen ist Cartagena auf Grund der vielen historischen Gebäude und der Lage an der Costa Calida (Heiße Küste) interessant. Selbst im Januar sind hier Tagestemperaturen von über 20 Grad nicht selten. Es ist Ende September und wir geniessen hochsommerliche Temperaturen um die 30 Grad. 

Einfahrt zum Yachthafen auf den weitläufigen Doc’s von Cartagena. Wir treffen unsere Segelfreunde Kathrin und Peter auf ihrer SY Florentine. Sie lotsen uns via Telefon in die Marina die hier recht gross ist. Peter kommt uns zu Fuss entgegen, das Gelände ist etwas unübersichtlich, doch wir finden einander.

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Wir fühlen uns Willkommen und gut aufgehoben bei Kathrin und Peter auf der SY Florentine und strahlen in der Abendsonne. Schön ist es halt immer wieder euch beiden Schätze zu treffen. Wir geniessen die Zeit mit den beiden sehr. 

Eine der Kanonen vor dem Nautischen Museum von Cartagena

Die Fussgängerzone und Flaniermeile fängt schon am Hafen an. Mit einem Rechtsschlenker stehen wir bereit vor einem der schönsten Gebäuden von Cartagena, dem Rathaus. Es gibt in der Fussgängerzone viele hübsche Restaurants und Cafés zum Verweilen. 

Wir steigen die vielen Stufen auf die Burg "La Conceptión" wo wir einen wunderschönen Blick über die Stadt und die umliegenden Berge haben. Kathrin und Peter liegt Cartagena zu Füssen.


Eines der schönsten Sehenswürdigkeiten ist das sehr schöne Römische Theater, das erst seit 2008 zu besuchen ist. 


Grosser Beratungsstop, welchen der Wege wir nach Unten wählen. 


Wir entscheiden uns für den futuristischen Panoramalift mit toller Aussicht. 


Mitten in der Altstadt spuckt uns der Panoramalift aus und wir wandeln durch die Gassen. 


Eines der wohl schönsten Gebäude ist das barocke Gran Hotel. 


Gran Hotel Cartagena Frontansicht

Fest der Katharger und der Römer 

Kaum waren wir auf der Florentine sehen und hören wir ein buntes Treiben in der Stadt und am Hafen. Wir sehen überall mittelalterlich verkleidete Menschen.Da muss ein Fest im Gange sein. Zu diesem Zeitpunkt wussten wir noch nichts von dieser berühmten Schlacht der Katharger gegen die Römer. Peter besorgte sich die nötigen Informationen und wir erfuhren, dass die verkleideten Menschen das Fest, das die Eroberung Cartagenas durch den Römer Scipio Africanus nachstellt. Es findet jedes Jahr statt und ist die grösste Attraktion für die Bewohner von Cartagena. 

          In Festlaune sehen wir bewaffnete Frauen und Männer am Hafen.  

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                            Die Umzüge durch die Stadt dauern mehrere Stunden. 

Die Landung eines Schiffs gedenkt der Einnahme der Stadt im Jahr 209 v.Chr. durch die römischen Truppen des Scipio Africanus. In der Festwoche wechseln sich jeweils einer der beiden Kampfparteien gewidmete Tage ab. Der Hochzeit Hannibals mit Himilce oder dem Tag des Circus Romanus mit seinen Gladiatoren und wilden Tieren folgt der große Umzug am Samstag, dem wichtigsten Festtag. Dann ziehen alle Truppen und Legionen durch die Stadt. 

Wir suchten uns einen der begehrten Tische in den Boulevardcafés. Der Umzug wälzte sich langsam durch die Gasse wo wir uns einen Logenplatz ergattert hatten. Leider waren durch das hohe Gästeaufkommen die Kellner völlig überfordert. Wir bekamen gerade mal etwas zu Trinken und nicht annähernd das was wir an Speisen bestellt hatten. Nach den ersten Tapas brach der Service endgültig zusammen, doch die Rechnung war allemal saftig. Wir hatten uns unser Abendessen ein wenig anders vorgestellt. Der Umzug machte die fehlenden Speisen wieder wett und wir genossen den Abend. 


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                                      Junge und ältere Männer Kinder und Frauen, alle machen am Umzug mit. 


Die Kostüme sind alle samt sehr aufwändig gearbeitet und sehen wirklich erstaunlich echt aus.  Fasziniert haben uns die vielen verschiedenen Variationen von Sandalen. Es lohnt sich den Reisebericht von Kathrin und Peter zu lesen! Peter hat tolle Bilder vom Umzug gemacht und natürlich von den Sandalen. Unter: SY Florentine

Hafen und Flaniermeile in Cartagena 

Die Hafenanlage ist weitläufig und gespickt mit eindrücklichen und fotogenen Kunstwerken. 







    


Cartagena ist wohl eine der schönsten und sehenswertesten Städte in Spanien. Es bleibt uns nur zu sagen, schade müssen wir schon wieder weiter. Wir sind aber schon länger als geplant hier gewesen und haben eine schöne Zeit mit Kathrin und Peter verbracht. Vielen Dank für Eure Gastfreundschaft. 

Weiterfahrt                                                                           durch die Plastikwüste von Murcía bis Almería 

Mar del Plastico - das Plastik Meer von Spanien

Geschockt von diesen hässlichen weissen Treibhäuser die Flächendeckend von den Bergen bis zum Meer hinunter reichen. Von Murcía bis Almería in Andalusien gibt es keine Alternative. Und das nur, weil die Menschen in Europa ihre Tomaten, Peperoni, Gurken und Erdbeeren auch im Winter essen wollen. Nebenbei bemerkt, Millionen Euros der EU werden jährlich in die Andalusische Gewächshäuser Bewirtschaftung gepumpt. 

Weiter Unten die Geschichte dazu... 

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Aus einem Bericht:

Plastik, soweit das Auge reicht: Diese Aufnahme des ASTER-Satelliten der NASA illustriert eindrücklich, wie sehr wir Menschen die Landschaft verändern und Lebensräume zerstören. Das Bild zeigt ein fast vollständig mit Kunststofffolien überdecktes Gemüseanbaugebiet im spanischen Almeria – einer Region, die auch für Deutschland zahlreiche Lebensmittel liefert.

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Die Region Almeria im Süden Spaniens gilt als der Gemüse- und Obstgarten Europas: Millionen Tonnen von Tomaten, Paprika, Gurken, Avocados oder Erdbeeren werden in andere Länder exportiert – ein Drittel davon nach Deutschland. Doch der Intensivanbau hat seinen Preis: Weil das Klima in diesem Teil Andalusiens von Natur her zwar sonnig, aber sehr trocken ist, werden die Nutzpflanzen fast ausschließlich in Gewächshäusern angebaut und künstlich bewässert.

Die Folge: Die Gegend um die Stadt El Ejido herum ist zu einem gewaltigen, rund 350 Quadratkilometer großen „Meer aus Plastik“ geworden. Fast die gesamte Landschaft ist hier von den Kunststoffplanen der Gewächshäuser überdeckt – für Tiere oder Wildpflanzen bleibt hier kein Raum mehr. Hinzu kommt, dass die Bewässerung dieser Anlagen die Grundwasservorräte der Region fast völlig ausgeschöpft haben – das Gebiet trocknet immer weiter aus. Pestizide und Düngemittel tragen zusätzlich dazu bei, dass hier außerhalb der Gewächshäuser kaum mehr etwas lebt.

Sklaverei und Slums in Europa

Zehntausende Migranten und Flüchtlinge suchen in der Landwirtschaft in Spanien und Italien Arbeit. Durch die steigenden Zahlen wird der Konkurrenzdruck größer. Viele Landwirte und Grundbesitzer nutzen die Not der Arbeitssuchenden skrupellos aus.

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Diese aus dem Müll der Gewächshäuser gebauten Slums. 

Im spanischen Almería, dem weltweit größten Obst- und Gemüseanbaugebiet mit Gewächshäusern, verdienen viele Erntehelfer nur 25 Euro am Tag, obwohl der Tariflohn rund 47 Euro vorschreibt. Gewerkschaften und Flüchtlingsorganisationen sprechen von "moderner Sklaverei". Tausende Feldarbeiter können sich keine Wohnung leisten. Sie leben in selbstgebauten Hütten aus Müll, ohne Wasser und Strom.


Málaga, Andalusien 

Nach unserer bedauernswerten Fahrt durch die Plastikwüste von Almería erreichen wir unser nächstes Ziel: Málaga. 

Unser Hotel liegt mitten in der Fussgängerzone von Málaga. Wir parkieren unseren Schlitten auf dem schmalen Gehsteig-Ausschnitt direkt vor dem Hotel. Wir laden unser Gepäck aus und das Auto wird wie von Geisterhand in eine weiter entfernte Garage gefahren. Nach dem Einchecken nur kurze Zeit später befinden wir uns bereits im Abendlicht der Sonne an den meist besuchten Sehenswürdigkeiten im Stadtinnern von Málaga. 

    Málagas Altstadt ist weitgehend Autofrei. 

Es ist Anfangs Oktober und immer noch sind hochsommerliche Temperaturen um die 30 Grad zu geniessen. Es soll dieses Jahr länger und heisser sein als in der Vergangenheit. Uns freut es! Selbst am Abend essen wir Draussen und geniessen die Flaniermeile am Hafen. 

Palacio Episcopal mit religiöser Kunst verziert, ein Blickfang ohnegleichen.

Palacio Obispo

    Gleich neben der Catedrale liegt der Palacio Episcopal am Plaza del Obispo. Wird heute als Rathaus genutzt. Ein wunderschönes Gebäude im Spanischen Barockstil schimmert in der Abendsonne. Davor ein Marmorbrunnen und einige Cafés die zum Verweilen einladen. Die Kathedrale schliesst um 17:00h wir wollen sie am nächsten Tag besuchen. 


Santa Iglesia Catedral Basílica de la Encarnación 

Die Santa Iglesia Catedral Basílica de la Encarnación….

….hat nicht nur einen langen Namen, sondern auch eine lange Geschichte. Der Spitzname der Kathedrale lautet bei den Einheimischen „La Manquita“ (kleine einarmige Dame). Die Bezeichnung rührt daher, dass aus Geldmangel lediglich einer der ursprünglich zwei geplanten Türme gebaut wurde.

Doch egal ob mit einem oder zwei Türmen: Die Kathedrale gehört zu den bedeutendsten Attraktionen in Málaga. Innen wie Aussen ein wahres Schmuckstück. 

Als einzigartiges Resultat der 254 Jahre langen Bauphase bis ins Jahre 1782 besteht die Kirche aus einer Mischung verschiedener Stilrichtungen. Vorherrschend ist der Stil der Renaissance, sie besitzt aber auch Elemente der Gotik, des Barocks und des Neoklassizismus. Eine fantastische Mischung. 


Die Kirche hat zwei Kanzeln aus Cabra-Marmor, die mit religiösen Motiven verziert sind. 

Die Epistelorgel von außen gesehen. 

Wicki schreibt: Auf der Evangelienseite und der Epistelseite des Chores gibt es zwei große Orgeln, die von Julián de la Orden zwischen 1781 und 1783 gebaut wurden. Jede der Orgeln hat 48 Bass- und 59 Diskantregister auf drei Manualen. Zusammen haben sie mehr als 9000 Pfeifen. Es soll weltweit keine vergleichbare Orgel geben. 

Die Epistelorgel wurde 1998 von Taller de Organería Acitores restauriert.

Einzigartig sind die Chorgestühle aus dem 17. Jahrhundert aus Mahagoni und Zedernholz gefertigt. 

     Es gibt scheinbar unzählige seitliche Kapellen. Jede von ihnen beinhalten wunderschöne und sehr wertvolle Kunstwerke wie eine weinende Mutter von Pedro de Mena, eine große Jungfrau des Rosenkranzes von Alonso Cano und Christus am Kreuz von Alonso de Mena.

Wir waren fasziniert von der Vielzahl wertvoller Kunstwerken die mit edelsten Materialien gefertigt wurden. Eine gewisse Ehrfurcht beschleicht einem schon in dieser prunkvollen Kathedrale. 


Segway Stadtrundfahrt in Málaga

Es lockt uns wieder der Segway. Wir buchen uns eine Stadtführung mit zwei weiteren Gästen. Zu viert machen wir uns auf den Weg durch Málaga. Durch schmale Gassen, auf den höchsten Berg, hinab zum Hafenviertel. Wir schlängeln uns an zahlreichen Menschenbeinen vorbei, bis wir unser Gefährt wieder abgeben müssen. 

    

Strassenarbeiter - Sagway - Tour durch Málaga. 

Monte Gibralfaro

Mit einer Höhe von 130 Metern ist der Monte Gibralfaro im Zentrum von Málaga eine imposante Erscheinung. Mit dem Sagway die schnellste Möglichkeit auf den Berg zu kommen. Der Weg hinauf ist ganz schön steil und dehnt sich in die Länge. Der Hügel ist ein Ausläufer des Naturparks Montes de Málaga und gehört zur Bergkette Cordillera Penibética. Auf ihm thront das Castillo de Gibralfaro, eine Festung, die mit der Alcazaba von Málaga, der alten Stadtburg, verbunden ist. Auch das Teatro Romano gehört zu den Sehenswürdigkeiten auf dem Gibralfaro.

Eine tolle Aussicht haben wir vom Monte Gibralfaro. Málaga liegt uns praktisch zu Füssen. 

Links: "Plaza de toros de La Malagueta" die Stierkampfarena von Málaga, die seit 1876 als Kulturgut Spaniens gilt.  

Mitte: "Der Hafen von Málaga" ist ein internationaler Seehafen in der südspanischen Stadt Málaga an der Mittelmeerküste der Costa del Sol. Es ist der älteste kontinuierlich betriebene Hafen in Spanien und einer der ältesten im Mittelmeerraum. 

Mitte Vorne: "Jardines de Puerta Oscura“ Idyllischer, stilvoll angelegter Park mit historischer Umgebung. Sowohl zu Fuss oder mit dem Fahrrad ist der Park zu besuchen. Es gibt viele lauschige Plätzchen wo man sich erfrischen und dem pulsierenden Stadtleben entfliehen kann. Springbrunnen, kleine Seen und seltene Pflanzen geben dem Park etwas uriges. Schattenspendende Bäume und gepflegte Wege mit vielen Bänken schmücken den Park. 

Einer der schönen Brunnen im lauschigen Park.


Die schöne Hafenanlage von Málaga

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Die seit November 2012 erneuerte Hafenanlagen von Málaga. 

...Eine der Hauptattraktionen der Stadt Málaga, mit dem beeindruckenden "Muelle Uno Sea Shopping"  (Pier Eins  - die Shoppingmeile am Hafen) und dem "Palmeral de las Sorpresas am Muelle Dos"            (Pier Zwei - Palmenhain der Überraschung) 

Jeweils bei Tag und bei Nacht ist ein Besuch des Hafens sehenswert. Der weisse Marmorboden mit der kunstvollen weißen Überdachung ist sehr schön. Den Stadtplanern ein Lob. Die Promenade mit dem Mittelmeer auf der einen und mehreren Parks und Gärten auf der anderen Seite ist eine Wohlfühl-Oase für jeden Geschmack. 


Alcazaba in Málaga 

Festungsanlage aus dem 11. Jahrhundert, die wohl bekannteste Sehenswürdigkeit in Málaga. 

Eine ehemals phönizische Palastanlage aus dem 11. Jahrhundert mit einem großzügigen Park und einem römischen Theater. Sie ist ein absolutes Muss bei jeder Málagareise. Der anstrengende Fußweg hinauf zu Festungsanlage wird anschließend mit einem atemberaubenden Ausblick über die Stadt Málaga, ihr Hinterland und ihren Hafen honoriert. 


Alcazaba

Die Alcazaba war viele Jahrzehnte Residenz der arabischen Herrscher und erinnert in ihrem maurischen Baustil an die deutlich größere Alhambra von Granada. Sie besticht nicht nur durch ihr eindrucksvolles Mauerwerk, sondern gleichermaßen auch durch liebevoll gestaltete Gärten, Malereien und Schnitzereien. Wir bringen genügend Zeit mit und lassen die Festungsanlage auf uns wirken und erhalten einen Eindruck, wie die maurischen Bewohner damals lebten.







   

   Aus Steinmosaiken wurden Wege gefertigt.


Lauschige Gärten mit Springbrunnen und einem fantastischen Blick über die ganze Stadt.


Hufeisenbögen mit maurischem Stuckdekor



Vielpassbögen nennt man diese Durchgänge. Licht und Schatten geben wunderschöne Fotojusets ab. 



         

Türbogen Verzierungen mit kunstvollen Schnitzereien und Malereien

    



Wandmalereien


Steinernes Gitterfenster






Fensteröffnung mit Alfie-Rahmen



Der Weg ist steil und anstrengend in der Hitze wenn man entlang der Festungsmauer bis nach ganz Oben zum Castillo de Gibralfaro will. Die Festung der Alcazaba ist mit der alten Stadtburg, verbunden. 

Tomi guckt von einem der Festungstürme zu mir herunter.


Wir waren bereits mit dem Segway auf dem Castillo de Gibralfaro und genossen die Aussicht auf die Stadt. Den ganzen Weg bis nach Oben sparen wir uns. 


Entlang der Festungsmauer geniest man einen schönen Blick über die Stadt. 


Wieder zurück am Ausgangspunkt der Alcazaba schlendern wir noch ein letztes Mal durch das wundervolle Málaga und fangen nachfolgende Eindrücke mit dem Fotoapparat ein. 


Ein get together der Strassenmusiker

 

Das wohl winzigste Terrassenrestaurant der Welt. 


Flaniermeile unter Palmen.


Kunst in Málaga. 


Sierra Nevada, Andalusien

Sierra Nevada Fargue

Die Sierra Nevada mit ihren weissen Berggipfeln 

Lage der Sierra Nevada

Die Sierra Nevada zieht sich in westöstlicher Richtung an einem Teil der südlichen Mittelmeerküste Spaniens entlang. Teilweise reichen die Steilhänge bis ans Mittelmeer heran, wie zum Beispiel in und um Almería.

Die höchste Erhebung ist der Mulhacén (3482 m), gefolgt vom Pico del Veleta (3397 m) und Alcazaba (3392 m).

Das Schmelzwasser der Sierra Nevada versorgt das Umland, unter anderem die Gewächshauskulturen in Almería, die Vega von Granada sowie die Städte Granada und Almería mit Trinkwasser. Auch die bekannteste Mineralwasser-Marke Spaniens Lanjarón, bezieht ihr Wasser aus einer Quelle im gleichnamigen Ort in den Alpujarras, die die Südseite des Gebirges bilden. 

Wir cruisen durch die fantastische Bergwelt der Sierra Nevada

Passtrasse in der Sierra Nevada

Wir fahren eine gut ausgebaute Passtrasse entlang der Sierra Nevada. Eine wunderschöne felsige und zerklüftete Landschaft begleitet uns. Wir cruisen gemütlich durch Täler, über Hügel und schlängeln uns auf der kurvenreichen Strasse immer höher bis wir diese tolle Aussicht vor uns haben. Schnee sehen wir keinen, dafür fängt uns eine herrliche Stille ein. Wir geniessen den Moment und atmen die kühle Luft ein, dann führt uns die Strasse weiter. 


Kurze Pinkelpause und Fotostop. 


Man sieht zwei kleine weisse Flecken im Bild. Das ist nicht etwa Schnee, nein, es handelt sich um die berühmten weissen Dörfer von Andalusien. Wir sind auf dem Weg eine dieser weissen Städte zu besuchen. Unser Ziel heisst Ronda. 


RONDA, ZWISCHEN MÁLAGA UND CÁDIZ

Milde und sonnige Tage im Bergland 

Ganz im Süden von Spanien, auf einer Höhe von 723 Metern über dem Meeresspiegel und etwa 50 Kilometer nördlich von der Costa del Sol liegt Ronda in luftiger Höhe. Hier ist es kühler als in anderen andalusischen Städten, im Jahresmittel werden 15 Grad in Ronda erreicht. Zwischen Juli und September klettern die Temperaturen auf bis zu 30 Grad, in den Wintermonaten werden nur selten weniger als 10 Grad erreicht. Damit besitzt Ronda ein auffallend mildes und angenehmes Klima mit extrem vielen Sonnenstunden, wodurch ein Aufenthalt fast das ganze Jahr über etwas ganz besonderes ist. Ronda kommt insgesamt auf stolze 2.700 Sonnenstunden und ist auch für Gäste sehr gut geeignet, die allzu große Hitze nicht so gut vertragen können.

Die weissen Dörfer von Andalusien

Einige liegen auf unserem Weg

Die Liste der weißen Dörfer in Andalusien wird immer länger. Immer mehr andalusische Dörfer setzen auf die Wertschätzung ihres historischen, natürlichen und kulturellen Erbes. Ziel ist es, nationale und internationale Touristen anzuziehen. Der Reiz dieser charmanten Dörfer in Andalusien liegt nicht immer in ihren religiösen oder bürgerlichen Denkmälern. Obwohl es viele gibt, die schöne alte Kirchen und Überreste von mittelalterlichen Burgen haben, unter anderen interessanten Gebäuden. Die Struktur dieser schönsten Dörfer in Andalusien ist in der Regel typisch für die alten mittelalterlichen Dörfer mit engen, steilen Gassen, die mit weißen Häusern übersät sind. 

 Nicht zu übersehen ist die kalkweisse Stadt Ronda schon von Weitem. 


Ronda ist eine Stadt auf einem Berggipfel in der andalusischen Provinz Málaga. 


Vom Stadtpark, praktisch der Gipfel der Stadt Ronda hat man einen fantastischen Weitblick ins umliegende Hinterland. Geprägt von Landwirtschaft und den Bergen der Sierra Nevada.


Wir flanieren durch den Stadtkern von Ronda. Es ist Mittagszeit und viele bunte Touristen überfluteten die Stadt. 

Die historische Stierkampfarena von Ronda

Plaza de Toros de Ronda

Aussenansicht der Plaza de Toros

Die Plaza de Toros ist eine Stierkampfarena in Ronda; sie gilt als eine der ältesten und eine der schönsten ihrer Art. Die kreisrunde und in vieler Hinsicht wohl durchdachte Anlage gilt als Vorbild für die meisten Stierkampfarenen der Welt. 


Die Stierkampfarena in Ronda

Die teilweise durch Strebepfeiler stabilisierte und gegliederte Außenansicht ist ansonsten schmuck- und fensterlos. Die aus Sandstein gebaute Arena hat einen Durchmesser von 66 m und eine Kapazität von etwa 6000 Zuschauern. Der gelbe Sand in der Arena ist puderfein, darauf zu gehen ist speziell. 


                                                   In Ronda legte Pedro Romero Martinéz (1754–1839) die heute geltenden Stierkampfregeln fest.            Er selbst tötete im Laufe seiner Kariere 5558 Stiere ohne selbst einen Kratzer davongetragen hat. Offiziell eingeweiht wurde die Arena von Ronda im Jahr 1785 mit einer Corrida, bei der Pedro Romero und Pepe Hillo auftraten. 

Die Familie Romero entwickelte den modernen Stierkampf im 18. und 19. Jahrhundert in Ronda – unter anderem wurde der Gebrauch des roten Tuches eingeführt, der Kampf zu Pferde und nicht zu Fuß stammt ebenfalls von dieser bekannten Familie. Der heute übliche Stil und die Posen werden allgemein als Escuela Rondena oder die Rondaschule bezeichnet. Die Stierkampfarena ist daher vor allem bei Anhängern des Stierkampfes aus Spanien zur Attraktion in Ronda geworden. 


Just in dem Moment wo wir die Arena überquerten, trafen wir auf diese drei Frauen in den traditionellen Spanischen Trachten. Ein wunderschöner Kontrast diese farbenfrohen Trachten auf dem gelben Sand. 

Museo Taurino

In einem anderen Teil der Arena ist das Stierkampfmuseum untergebracht. Es bietet einen Überblick über die Geschichte des Stierkampfs. Ausgestellt sind Kostüme berühmter Stierkämpfer, Zeichnungen, Gemälde sowie zahlreiche Originalplakate. In einem Saal sind zahlreiche historische Feuerwaffen ausgestellt. Die Ausstellung ist sehr speziell mit ihrer langen Geschichte der Stierkampf Tradition. 

Neben dem Museum liegen Reithalle und Ställe der Real Maestranza de Caballería de Ronda, die sich dem klassischen Dressurreiten widmet.

Es ist die erste und einzige Stierkampfarena die wir in Spanien besuchen werden. Einem Stierkampf würden wir niemals zustimmen und niemals als Zuschauer daran teilnehmen. Wir erachten es als sinnlos und absolut unnötig Stiere auf diese qualvolle und feige Weise zu töten. Aber zu diesem Thema hat wohl jeder seine eigene Meinung. 

Berühmte drei Brücken von Ronda 

Ronda besitzt eine atemberaubende Lage oberhalb einer tiefen Schlucht. Diese Schlucht (El Tajo) teilt die Neustadt, die ungefähr aus dem 15. Jahrhundert stammt, von der Altstadt aus der Zeit der maurischen Herrschaft. Die Puente Nuevo, eine Steinbrücke über der Schlucht, bietet einen Aussichtspunkt. 

Die kalkweissen Häuser von Ronda. 


Der Blick auf die faszinierenden 3 Brücken fesselt uns immer wieder auf’s Neue. 

        Der Fussweg durch den historischen Teil von Ronda. Kleine Läden und viele Restaurants reihen sich an den schmalen Strassen entlang. 


Wir schlenderten über die drei Brücken von Ronda über die imposante Schlucht die 130 m in die Tief hinabfällt. Die Häuser kleben am Rand des Abgrunds, wahrscheinlich gefiel den Architekten die Aussicht. 


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Kitschige Abendstimmung über Ronda 


Úbeda, die Renaissance-Stadt in der Provinz Jaén

Eine Reise nach Úbeda und Baeza in der Provinz Jaén ist eine Reise in das ritterliche Spanien der Renaissance. Sie wurden zum Weltkulturerbe der UNESCO erklärt und bieten Besuchern unglaublich schöne Sehenswürdigkeiten wie die Herrschaftshäuser, die Kirche und Plätze mit ihrem besonderen Charme. 


Die 35.000 Einwohner zählende Stadt liegt auf 750 Meter Höhe in einer Region, die vorwiegend durch die Landwirtschaft geprägt ist. Der Anbau von Oliven und die Gewinnung von Olivenöl stehen dabei im Mittelpunkt. Die Comarca La Loma, dessen Kreisstadt Úbeda ist, zählt zu den größten Anbauregionen für Olivenöl weltweit.

Eine Töpferei 

In Úbeda im Nördlichen Andalusien empfängt uns eine warme entspannte Atmosphäre. Eingebettet zwischen Olivenhainen liegt das Dorf idyllisch und ruhig in der dahin dösenden Nachmittagssonne. 


Die historische Altstadt von Úbeda

Cafés und Restaurants bewirten ihre Gäste in lauschigen Gärten und schattigen Hinterhöfen. Es hat zur Siesta nicht viele Menschen in den Gassen. Alle Läden sind geschlossen. Wir schlendern durch die Stadt und geniessen die Ruhe und Besonnenheit in diesen altertümlichen Gemäuer. 


Historische Altstadt, sie wirkt ausgestorben. Zwischen den Häusern im Schatten ist es angenehm kühl. 


Kapelle El Salvador und der Palast Deán Ortega


Vázquez de Molina Palace

Aus dem Englischen übersetzt-Der Vazquez de Molina-Palast, auch als Palast der Ketten bekannt, ist ein Renaissance-Palast auf dem Vazquez de Molina-Platz in Úbeda. Es gilt als eines der besten Beispiele der Renaissance-Architektur in Spanien.


Plaza del Primero de Mayo in Úbeda



Kapelle el Salvador 


   Massive Holztüren zwischen dickem Steingemäuer        Rechts: Die Tür der Iglesia Santa Domingo 


 

    Wir machen Rast und trinken ein kühles Bierchen. Je Südlicher man kommt werden zu jedem Getränk Tapas serviert. Hier eine kleine Paella. Alles andere als klein, nach zwei Erfrischungen mit Tapas haben wir genug gegessen. Diese Art von Gastfreundschaft gefällt uns sehr. Das gibt Hunger auf mehr. 


Baeza - Andalusien

Ein Städtchen im Mittelalter vergessen. 

Baeza, die “glückliche Stadt”, blickt auf eine bewegende Vergangenheit zurück. Weniger schlechte und viel mehr gute Zeiten dominierten die Geschichte Baezas, deren kulturelles Erbe heute von unschätzbar hohem Wert ist. Neben Úbeda ist Baeza eines der größten Renaissance-Zentren in Andalusien, das auf einem Spaziergang durch die Innenstadt auf nahezu jedem Meter mit einem neuen Adelspalast überrascht.

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Die Kathedrale de Santa Maria von Baeza ragt eindrücklich zwischen den Gassen empor. Die Kathedrale wurde auf den Mauern eines römischen Tempels errichtet. Das Renaissance-Bauwerk aus dem 11. Jahrhundert wurde durch einen gotischen Turm erweitert. 


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Durch Gassen führen verschlungene Wege rund um den historischen Stadtkern. 


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Vorbei hinter der Kathedrale


Plaza del Populo mit dem Löwenbrunnen rechts und der alten Fleischerei von Baeza 


Zweigt man irgendwo ab befindet man sich zwischen Häusern mit Bogen in der Altstadt. 


Kalkweisse Häuser auch in Baeza zu finden. 





Zitronen und Orangenbäume in den Gärten von Baeza, da möchte man am liebsten ein paar pflücken. 



Sevilla, Andalusien 

Grosse freudige Erwartungen 

Wir erreichen Sevilla am späten Nachmittag. Unser Hotel liegt in der Fussgängerzone mitten im Zentrum nur 100 Meter neben der Kathedrale von Sevilla. Es liegt in der Fussgängerzone. Wir parken das Auto in einer Tiefgarage ganz in der Nähe und machen uns mit Gepäck schleppend (ohne Räder) zu Fuss zum Hotel Palacio Alcázar.

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Versteckt ist der Eingang zum Hotel. Im Viertel Barrios Santa Cruz.


In diesem lauschigen und Eckchen Mitten in Sevillas Stadtzentrum liegt unser Hotel wo wir für die nächsten Tage einquartiert waren. Ein winziges Boutique Hotel mit ca. 20 Zimmern, ein echter Geheimtip den Tomi hier gefunden hat. Es liegt genau zwischen dem Alcazár und der Kathedrale.


Im Hotel gibt es eine Terrasse wo wir jeweils frühstückten. Mit Blick auf die Kathedrale. Und wie könnte es anders sein, der Turm, die Giralda wird gerade renoviert und ist teilweise eingerüstet. Doch das tat unserem Genuss keinen Abbruch. 

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Die Aussicht ist einfach nur wow.


Sevilla, die Perle in Andalusien

Sevilla liegt im Südwesten der Iberischen Halbinsel am Fluss Guadalquivir, in einer weiten und fruchtbaren Ebene in 6 m Höhe über dem Meeresspiegel. Das Klima in Sevilla ist mediterran mit ozeanischen Einflüssen. Die durchschnittliche Jahres-Temperatur beträgt 18,6 °C. Damit ist die Stadt eine der heißesten in ganz Europa. Die Winter sind mild. 

Der Brunnen vor der Giralda, Treffpunkt für unsere Führung. 

Tagsüber besticht der Himmel mit tiefem Blau ohne einem einzigen Wölkchen. Es ist Anfangs Oktober und wir haben heisse hochsommerliche Temperaturen um die 30 Grad. Nachts kühlt es merklich auf 10 Grad ab. Wüstenähnliches Klima, trocken, heiss und klar sind die Tage, die Nächte sind kalt. Ein wahrer Genuss für Städtebummler. Die Lichteinflüsse für tolle Fotos sind bestens gegeben.


Wir stürzen uns mit grossen Erwartungen ins süsse Vergnügen von Sevilla und werden nicht enttäuscht. zum Auftakt besuchen wir archäologische Ausgrabungen und Ruinen von Santiponce.

Die Ruinen von Italica… die Geschichte

Mit dem Bus werden wir abgeholt. Die Fahrt dauerte nur 10 Minuten bis Santiponce.


SANTIPONCE, SEVILLA

Das nur 7 Kilometer von Sevilla entfernte Santiponce ist ein Pflichtbesuch. Hier befinden sich die Ruinen der alten römischen Stadt Italica, die im II Jahrhundert v. Chr. gegründet wurde. Diese archäologische Fundstätte wurde zum kunsthistorischen Erbe und als Gut von kulturellem Interesse ernannt und ist für Kultur- und Geschichtsfans ein Muss. 

Besonders erwähnenswert sind sein Amphitheater und das Kloster San Isidro del Campo, das seit 1872  Nationaldenkmal ist.

Das Gelände der Ausgrabungen ist gross und erstreckt sich über mehrere Kilometer. 

In der Ferne liegt Santiponce und der heutige Friedhof. Man ist sich sicher, dass unter dem Friedhof Santiponce's einen Teil der römischen Stadt liegt, der Friedhof aber nicht abgegraben werden darf.  

Schön erhaltene Steinmosaike

Ausschnitte diverser Fussböden die mit Steinmosaik für die Wohngebäude der gesellschaftlichen Elite gefertigt wurden. Jedes der Ornamente erzählt eine Geschichte. 












Hier waren die Wohnräume, jeder mit einem anderen Mosaikboden. 


Vogelmotive Steinmosaike waren sehr beliebt


Die teilweise freigelegte öffentliche Therme

    Fotosujets gibt es viele zu sehen.       Tomi blickt vom Hochstand über die Weite der Ausgrabungsstätte

 

Das Planetarische Mosaik ist sehr schön erhalten


  Was könnte das wohl sein? Es war die öffentliche kollektive Latrine. 

  

Das Schmuckstück das Amphitheater von Itálica

Das Amphitheater das mit einer Länge von 160 Metern und einem Fassungsvermögen von 25.000 Zuschauern das drittgrößte römische Amphitheater ist.



Anfiteatro de las ruinas romanas de Itálica, Santiponce, Sevilla, España, 2015-12-06, DD 08

Die übereinander angelegten Zwischen- und Verbindungsgänge des Amphitheaters


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Games of Throns wurde im Amphitheater von Italica gedreht. 


  





Kloster San Isidro del Campo 

Wir besuchen das Kloster San Isidro del Campo, in Santiponce, das seit 1872  Nationaldenkmal ist. Das Kloster ist sehr schön aber renovationsbedürftig. Die Farbe blättert teilweise bedenklich ab. Die Finanzierung und Streitigkeiten zweier Besitzer machen die nötigen Renovationen fast unmöglich. 







Die Kathedrale von Sevilla 

Die Kathedrale von Sevilla ist die Bischofskirche des Erzbistums Sevilla. Sie ist die größte gotische Kirche Spaniens und eine der größten Kirchen der Welt. Sie wurde 1401–1519 erbaut, steht seit 1928 unter Denkmalschutz und gehört seit 1987 zum Weltkulturerbe der UNESCO.

Sevilla Cathedral - Southeast

Kathedrale von Seville Südostfassade rechts die Giralda



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Kathedrale Westfassade und Giralda links


Hier sieht man einer der Seiteneingänge zur Kathedrale.


Der Spitz der Giralda im Nachthimmel


Das Eingangsportal der Kathedrale

Die Giralda das Minarett 

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Das Minarett der alten maurischen Mosche, heute Turm der Kathedrale, Giralda genannt, ist das Wahrzeichen der Stadt. Der Turm ist der Rest der einstigen Moschee aus dem Jahr 1184 und war damals eines der höchsten Bauwerke der Welt (nur von den zwei größten der drei Pyramiden in Gizeh übertroffen).


Seitenansicht der Kathedrale 


Geführte Besichtigung der Kathedrale und Giralda

Ist ein Muss für alle die sich für Kunst, Geschichte und Kultur interessieren. Tickets kann man bequem ohne lästiges Anstehen über das Internet buchen und zahlen. Das ist Heutzutage schon eine extreme Erleichterung und ein Luxus den wir nicht mehr missen wollen. Für Vielreisende wie wir es sind, ist das extrem wertvoll. Man zahlt einwenig mehr, aber es lohnt sich sehr und man steht sich nicht schon beim  lösen der Tickets die Füsse platt. 

Seiteneingang für Gruppen, auch mit meiner super Kamera bringe ich nicht das ganze Gebäude in den Kasten. 

Eines der seitlichen Eingangsportale der Kathedrale, die uns bald ins Innere verschluckt. 

Die Tour geht ca. 3 Stunden in 20er Gruppe auf verschiedene Sprachen aufgeteilt. Wir haben einen sympathischen Tourguide der uns in Englisch und Spanisch durch die Kathedrale führt. Mit einem Empfänger um den Hals und einem Knopf im Ohr hören wir immer was er interessantes erzählt, auch wenn wir nicht direkt bei ihm stehen, das lockert die Gruppendynamik einwenig auf. Wir tun aber gut trotzdem in der Nähe des Guides zu bleiben, denn es hat gefühlte Millionen von Touristen in der Kathedrale und unzählige Gruppen wie wir eine sind. Man kann sich sehr leicht verlaufen, oder den Anschluss verlieren. 


Folgend ein paar der imposanten Artefakte in der Kathedrale von Sevilla.

Der Sarkophag von Kolumbus 

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Das 1902 errichtete Grabmal für Christoph Kolumbus. Der Verbleib seiner Gebeine war nach mehrmaligen Atlantiküberquerungen ungewiss. Die vier Sargträger verkörpern die Königreiche Kastilien, León, Aragón und Navarra. Es sollen sich zwei Gramm der Gebeine von Kolumbus in dem Sarg befinden, mehr nicht. Die restlichen Gebeine von Kolumbus scheinen vom Winde verweht. 


Wunderschöne Kapellen in der Kathedrale




Capilla Mayor - grösstes Altarretabel Weltweit


Sevilla Cathedral - Altar

Die Capilla Mayor birgt mit dem Retablo, einem Hauptwerk der spanischen Holzschnitzgotik, das größte Altararetabel der Welt. Es entstand unter mehreren Meistern zwischen 1482 und 1564 und misst 23 (Höhe) mal 20 (Breite) Meter. Unten thront mittig das in Silber getriebene Bild der Virgen de la Sede, darüber breiten sich 45 prachtvolle und detailreiche Relieffelder mit holzgeschnitzten Szenen aus dem Leben Jesu Christi und Mariä aus.


Schon allein die Höhe der Kathedrale ist gigantisch anzusehen. Vom ständigen hoch gucken kriegt man leicht ein steifes Genick. 


Meine heimliche Liebe sind farbige Kirchenfenster aus Glas. 


Meine zweite Liebe gelten den Engel mit Vorliebe den Rubens-Engel. Dieses Gemälde hat mir besonders gute gefallen. 

Nach 2 Stunden gibt es eine Pause. Wir sassen vor dem Capilla Mayor und staunten über diese fantastische Schnitzkunst. Wir lassen die Eindrücke dieser prunkvollen Schatzkiste auf uns wirken.

Danach wanderten wir mit Millionen anderen Touristen im Gänsemarsch auf den Glockenturm der Giralda. Denn schliesslich will man sich den schönen Ausblick über Sevilla gönnen. Es schein gut organisiert zu sein, denn gleich viele Touristen wandern im Abwärts-Gänsemarsch an uns vorbei während wir hinauf keuchen. Oben angekommen geniessen wir den Ausblick, schiessen Fotos in einer Art Rundgang, dann müssen wir bereits den Abstieg antreten, die nächsten Touristen stossen bereits von Hinten nach. Dennoch hat sich die Anstrengung gelohnt. 

Giralda und das Glockenhaus

Im Glockenhaus hängen 24 Glocken, 20 an der Außenseite – je 5 an jeder Seite – und 4 Glocken innen. Auf der Spitze des Turms steht der bronzene Giraldillo. Es handelt sich dabei um eine weibliche Statue als Inkarnation (Verkörperung) des triumphierenden christlichen Glaubens. Sie ist 4 m hoch, wiegt ca. 2.000 kg und stammt von dem Künstler Bartolomé Morel. (leider kein Foto der Giraldillo)


Ausblick vom Glockenturm. Hier kann man ermessen wie gross die Kathedrale tatsächlich ist, obwohl auch von Oben nicht alles zu sehen ist. 

Gleich anschliessend besuchen wir den Alcázar. Im Nachhinein hätten wir ihn lieber einen Tag später besucht dafür mehr Zeit mitgebracht. Denn am Ende der Führung nach 3.5 Stunden ist genug der Informationen, dann wäre ein Päuschen gerade recht. Doch der Königliche Park den man auf eigene Faust nach der Führung besuchen kann scheint unendlich gross zu sein. Im Park alleine könnte man einen ganzen Tag verbringen. Naja danach ist man immer schlauer, aber gefallen hat uns die Führung wirklich extrem gut. 


Alcázar - Der königliche Palast von Sevilla

Der Alcázar von Sevilla ist der mittelalterliche Königspalast von Sevilla. Die Anlage hat eine lange, bis in maurische Zeit zurückreichende Baugeschichte und wird bis heute von der spanischen Königsfamilie als offizielle Residenz genutzt, wenn sich diese in Sevilla aufhält.

Eingang des Schlosses


Das Schloss der Alcázar

Der Alcázar wurde ursprünglich als maurisches Fort angelegt, später erweiterte man die Anlage mehrfach bis hin zum Palast. Die Almohaden waren die ersten, die an dieser Stelle einen Palast, den Al-Muwarrak, errichteten. Der Großteil der modernen Anlagen wurde ab 1364 auf den maurischen Ruinen für Peter 1. gebaut. 

Der Palast ist eines der am besten erhaltenen Beispiele für die Mudéjar-Architektur, die unter christlicher Herrschaft entstandenen Bauten mit islamischem Einfluss. Spätere Monarchen erweiterten den Alcázar, wodurch noch weitere Baustile Eingang in den Komplex fanden. So entstanden z. B. unter den Katholischen Königen, Karl V. und Philipp II. Bauten mit gotischen Elementen, die in starkem Kontrast zu der dominierenden Mudéjar-Architektur stehen.



Deckenkunst die fasziniert.

 













         Fussboden Belag einmal anders...


















Die Schloss-Gärten

Die Gartenanlagen des Alcázar gehen zurück auf Gestaltungen zur Zeit Karl V. Sie nahmen ursprünglich eine größere Fläche ein als heute. Mehrere Entwicklungsphasen können abgegrenzt werden. Die kleinteilige Gliederung ergibt sich durch Mauern, die Schutz gegen heiße Winde gewähren. Zahlreiche Bauwerke und Statuen schmücken die Gärten, darunter der auf ein maurisches Bauwerk zurückgehende Pavillon Karl V. Der heutige Irrgarten stammt aus den Anfängen des 20. Jahrhunderts. Die Gärten sind, wie der Palast, weitestgehend zugänglich, lediglich der parkseitige Flügel des Palacio de Pedro I und der angrenzende Garten sind als Privatwohnung der Königsfamilie abgesperrt.
















Unglaublich und faszinierend ist die Alcázar. Szenen von Game of Thrones wurden hier gedreht. Der perfekte Boden und die perfekten Räumlichkeiten für Königinnen und die Inszenierung des Mittelalters. Wir sind überwältigt von der filigranen arabischen maurischen Baukunst und der Architektur lange vor unserer Zeit. Man fühlt sich wie in 1000 und einer Nacht versetzt. Verzaubert, glücklich und überwältigt treten wir den Heimweg an. 

Flamenco Andalusia

Eine Vorstellung des traditionellen Flamenco Tanz zu besuchen ist ebenfalls ein Muss in Sevilla oder eben in Andalusien wo der Flamenco seinen Ursprung hat. Der Leidenschaftliche Tanz der Jahrhunderte überdauerte und immer wieder neu angepasst wurde ist Tradition und Legende zugleich. Unsere Rezeptionistin empfahl uns eine Flamenco-Aufführung im kleineren Rahmen, genau so etwas suchen wir.

Wir werden zu einer Privatadresse geschickt und werden herzlich Willkommen geheissen. Mit einem Apéritiv in der Hand, warten wir mit ca. 30 anderen Menschen in einer Art Vorzimmer, die als Bar umgestaltet wurde. Gitarrenklänge und jemand der seine Stimmbänder trainiert, das sich wie ein jaulender Hund anhörte, lauschten wir dem Nebenzimmer amüsiert den animalischen Klängen.  

Kurze Zeit später ist Einlass in ein grösseres Zimmer wo ein kleine Bühne steht. Ganz nah zur Bühne sind Stühle im Halbkreis aufgestellt. Die Sitze sind frei zu wählen. Das Licht wird gedämmt  Scheinwerfer beleuchten die Künstler auf der Bühne. 

Kurz darauf beginnen drei Männer mit Klatschen, Gitarre, Gesang und Trommeln. Der Gesang muss eine Art Liebesgesang sein, aus tiefster Seele singt der jung Mann laut seine Gefühle hinaus. Dann folgt die Flamenco Künstlerin. 

Ein Bild von einer Flamenco Tänzerin wie man es sich vorstellt. Das spanisch stolze Profil einer temperamentvollen Spanierin. Schwarzes glänzendes langes Haar gescheitelt und streng nach Hinten gesteckt. Das typisch getupfte Flamencokleid mit Rüschen und einer Stola. 

Die Show begann… anmutig, kraft- und gefühlvoll  konzentriert. Die Körperspannung ist deutlich zu sehen jeder Schritt perfekt. Jede Bewegung eine Muse. 

  

Eine einzige Symbiose dieser vier Künster. Alles perfekt aufeinander abgestimmt. 

Kurze Pause für die Künstler. Kostümwechsel die Show ging weiter. 


               Es war eine ausgesprochen schöne Flamenco Show, wir waren rundum begeistert. 


Stadtrundfahrt zu Pferd mit Wagen durch Sevilla

Einmal und nie wieder mit dem Pferd durch Sevilla. Der Ritt ging etwa eine halbe Stunde. Von diesen Kutschen mit Pferd gibt es dutzende in Sevilla. Kaum sitzen wir auf dem Fuhrwerk mit unserem sehr unsympathischen Kutscher, holperten wir los. Er zog sein Turi-Programm durch, es war uns fast peinlich. Schon bereuen wir die Rundfahrt. Als er noch Streit mit einem Taxifahrer anfing, war es ganz und gar nicht mehr lustig. Ein Depp von einem Kutscher fanden wir. Die armen Pferde rutschten dauernd auf den glatten Steinböden aus. Sie sind dem Verkehr ausgeliefert und schuften in der Hitze. Am liebsten wären wir nach Hause gelaufen. 

Am berühmten Placa de España in Sevilla 

Gilt als Meisterwerk und wurde 1929 anlässlich der Iberoamerikanischen Weltausstellung in Sevilla errichtet. Auf 50.000 Quadratmetern erstreckt sich der Plaza und wird von einem halbrunden Gebäudekomplex eingerahmt. Daneben verläuft ein Kanal, der sich hervorragend für eine romantische Bootsfahrt bei Sonnenuntergang eignet.


Placa Espagña



Der Torre del Oro... 

steht in Sevilla, der einstmals wichtigsten Hafenstadt Andalusiens. Es handelt sich um einen – vom Rest der eigentlichen Stadtmauer getrennt stehenden – militärischen Turm.


Barrio Santa Cruz

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Wir schlendern durch die hübschen Gassen von Barrio Santa Cruz

Santa Cruz ist Sevillas altes jüdisches Viertel und zugleich historischer Stadtkern. Hier befinden sich einige der beliebtesten Sehenswürdigkeiten der Stadt wie die Kathedrale und der Real Alcázar. Wir machen einen romantischen Rundgang durch die vielen verwinkelten, schmalen und wunderbar charmanten Altstadtgassen mit hübschen Fassaden der alten Gebäude.

Im Hochsommer sind die Gassen mit Sonnensegeln gegen die brütende Nachmittagshitze geschützt und versprechen Kühle, daneben sehen die Segel luftig und schön aus.  

Tapasbars an der nahen Calle Mateos Gago werden Oktopus und iberischer Schinken serviert. In den engen Gassen und um die von Orangenbäumen gesäumten Plätze des alten jüdischen Viertels gibt es zahlreiche Geschäfte mit Souvenirs, Kunsthandwerk und Keramikwaren. Wir sind überrascht wie gut das Essen überall schmeckt trotz des Touristischen Massenandrangs in der Altstadt.

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Man könnte stundenlang in den Gassen wandeln, immer wieder sieht man                                        etwas neues in den Gassen von Barros Santa Cruz.


   

     


Setas de Sevilla / Metropol Parasol 

Zur Abwechslung von Kirchen, Kathedralen und Alcazár machen wir uns auf die Suche der etwas speziellen Art; nämlich der Inkarnation der Pilze von Sevilla. Hä? Hahahah….seht selber….

Der Metropol Parasol ist eine Hybridkonstruktion aus Holz, Beton und Stahl in der Altstadt von Sevilla. Er wurde von 2005 bis April 2011 auf der Plaza de la Encarnación errichtet. Das Bauwerk mit organischen Strukturen wurde durch den deutschen Architekten Jürgen Mayer H.entworfen. Das neue Wahrzeichen von Sevilla hat eine Länge von 150 Metern, eine Breite von 70 Metern und eine Höhe von 26 Metern und gilt als größtes Holzbauwerk der Welt. In Sevilla wird die Konstruktion auch als Las Setas (übersetzt: Die Pilze) oder als Las Setas de la Encarnación bezeichnet. Sein Aussehen, der Standort, die Bauverzögerungen und Kostenüberschreitungen beim Bau führten zu öffentlichen Kontroversen.

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Die Pilze von Sevilla 


Erinnert uns zwar eher an einen Walhai und Fische, statt Pilze. Naja, das ist eben die Kunst der Kunst, dass jeder etwas Anderes darin sieht. 


Doch ein Walfisch?


Wir wandern mal rauf und wieder runter, ist wie auf einer Berg- und Talbahn. Von jedem Winkel des Pilzes hat man eine andere An- und Aussicht. Wirklich eine tolle Sache in luftiger Höhe über die wackeligen Stege zu gehen.


Der knall blaue Himmel ist uns wie immer gut gesinnt, der Pilz gibt ein tolles Fotosujet.


Sevilla liegt uns zu Füssen. 



Ein geniales Wunderwerk, wir genossen das andere Sevilla. 

Unsere Zeit in Sevilla ist bald um und wir geniessen den letzten Abend in einem süssen Andalusischen Beizli in Santa Cruz’ Altstadt. Es gäbe noch so vieles in Sevilla zu sehen, doch alles geht leider nicht. Wir haben für uns die Rosinen herausgepickt und alles gesehen was wir auf dem Plan hatten. 


Letzte Tage in Granada, Andalusien 

Die Stadt in der südspanischen Region Andalusien in den Ausläufern der Sierra Nevada. Bekannt ist Granada hauptsächlich für seine prächtige mittelalterliche Architektur aus der Zeit unter den Mauren, darunter vor allem die Alhambra. Die weitläufige, auf einem Hügel gelegene Festungsanlage umfasst Königspaläste, beschauliche Innenhöfe und spiegelnde Wasserbecken aus der Dynastie der Nasriden sowie den Park des Palacio de Generalife mit Brunnen und Obstgärten.

Das Tor zur Alhambra. 

Selbstverständlich sind auch wir nach Granada gefahren, um die weltberühmte Alhambra zu besuchen. Von Kathrin und Peter von der SY Florentine bekamen wir den Tip frühzeitig, d.h. mindestens 2 Wochen im Voraus Tickets zu besorgen. Es war in der Tat schwierig, Tickets innerhalb der Woche wo wir hier waren zu bekommen. Via Internet kann man die freien Zeiten auf einem Kalender abrufen. Wir buchten im September den einzigen freien Termin für die dreistündige Alhambra Führung. Das war mehr als Glück! 15:00h am Nachmittag schien uns in Ordnung und wir buchten. Die nächsten Termine sind dann erst wieder im Dezember frei….ja wirklich wahr. Vereinzelte Termine sind pro Folgemonat immerhin noch zu haben, genau wie wir unseren ergattern konnten. Wahnsinn! Der Massenandrang lässt unsere Erwartung auf die Alhambra nochmals steigen. 

Stadtbummel durch Granada

Die Zeit drängt, wir stürzen uns ins Stadtleben von Granada. Einen Ersten Blick werfen wir in das Araber Viertel und besuchen den Basar.

Der Alcaicería Markt ist der 'Große Basar' und der ursprüngliche maurische Seidenmarkt. Heutzutage ist La Alcaicería ein touristischer Markt unweit des Platzes Plaza de Bib-Rambla. 

Da findet bestimmt jeder sein Souvenir.

    Viel Kitsch, Ramsch und Bling Bling, alle verkaufen in etwa das gleiche. Wuselige kleine Läden reihen sich in den Seitengassen aneinander. 


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Wir fühlen uns wie in Arabien nicht wie in Europa…herrlich! 


Marktstände die ihre Ware feil bieten. Da möchte man doch zugreifen. 


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Die Kathedrale von Granada

Die "Catedral de Granada" ist aus dem 16. Jahrhundert und liegt im Stadtzentrum, die der Heiligen Jungfrau der Inkarnation geweiht ist. Sie ist eine Mischung von Stilelementen der Renaissance, Gotik und des Barock. Neben der Kathedrale liegt die 'Capilla Real', die Grabkapelle der Könige. Wir haben beinahe jede Kirche und Kathedrale auf unserer Reise besucht, sodass wir echt die Nase voll haben von noch mehr…. als dann noch Eintritt verlangt wurde, war klar wir bleiben draussen. Der Vorplatz in der Abendsonne hat uns dafür sehr gefallen. 


Vorplatz der Kathedrale 

Der Albacín 

Der Albaicín ist das alte arabische Viertel von Granada am Fuß des Hügels der Alhambra. Dieses Viertel El Albaicín ist ein Labyrinth schmaler Gassen mit Kopfsteinpflaster und kleiner Plätze. Herrlich, hier herumzuschlendern! Wir steigen ganz auf den Hügel und genießen vom Mirador de San Nicolas'einen der besten Aussichtspunkte, den Ausblick auf die Alhambra und die Stadt. 

Aussichtspunkt vom Mirador de San Nicolas 

Wir gehen zurück und geniessen erneut den Rundgang durch die Albacín mit ihren lauschigen grünen Plätzen. Durch schmale und steile  Gassen steigen wir hinab, Teils über Stufen oder auf Kopfsteinpflaster. An kalkweissen Häusern mit farbigen Blumenranken vorbei mit geschmückten Hausfassaden mit blauen Blumentöpfen so wie man sie in Andalusien antrifft. Zum Abschluss von Albacín sitzen wir in einem Gärtchen und geniessen ein kühles Bier. 

   

   


 Die Capilla Real 

ist die Königskapelle, der südöstliche Anbau der Kathedrale von Granada in dem die sterblichen Überreste der Katholische Könige Ferdinand II. und Isabella von Kastilien und jene ihrer Tochter Johanna von Kastilien und des Schwiegersohnes, des Habsburgers Philippes des Schönen.                Der zwischen 1518 und dem 18. Jahrhundert entstandene Bau vereint Stilelemente der Gotik, der Renaissance und des Barock. 

Die Capilla Real 

 

Die Capilla Real 


Alhambra 

Die Alhambra ist eine bedeutende Stadtburg auf dem Sabikah-Hügel von Granada in Spanien, die als eines der bedeutendsten Beispiele des maurischen Stils der islamischen Kunst gilt. Die Alhambra ist eine der meistbesuchten Touristenattraktionen Europas und seit 1984 Weltkulturerbe.

Unsere Anspannung steigt, denn unsere geführte Tour durch die Alhambra mit sämtlichen Nebengebäuden und den Gärten beginnt. Unser Tourguide erzählt auf Englisch, die Geschichte der Alhambra….

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Die Alhambra aus der Sicht der Albacín San Nicolas. Was aus der Ferne schon Eindrücklich ist, überfordert die Sinne wenn man einmal im Innern steht. 


Der Innenhof Palast von Karls V.

 

Comares, Myrtenhof. Die Form des Wasserzuflusses im Vordergrund verhindert Wellenbildung und gewährleistet trotz ständigen Nachfüllens die spiegelglatte Oberfläche im Becken. Ein magischer Ort.


   






Der Löwenplatz mit dem Löwenbrunnen


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Die Partal mit den Gärten


Die Naṣridenpaläste 

mit ihren Gärten sind das Herzstück der Alhambra. Hier befanden sich der Regierungssitz und die Privaträume der maurischen Herrscher. Die Wände sind mit Arabesken (Rankenmonamente) und arabischen Schriftzügen aus Stuck versehen, die Kuppeln sind auf der Innenseite mit Muqarnas (wird ein Stilelement aus der islamischen Architektur bezeichnet) verziert.


Nasridenpaläste - Stalaktitengewölbe (Muquarnas) 





Die Nasridenpaläste


Die Nasridenpaläste


Die Alcazaba - Ausblick von der Festung - Hier lebten die Soldaten. 


Der Palacio de Generalife (der Sommerpalast) im Abendlicht


Die Gärten und Wasserspiele der Generalife dem Sommerpalast

Der Palacio de Generalife 

war der Sommerpalast und Landsitz der Nasriden-Sultane von Granada.Er wurde im Jahr 1984 von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt. 

Der Palacio de Generalife 

Ausblick vom Sommerpalast auf Granada

Sommerpalast 


Die Nasridenpäläste waren atemberaubend schön. Man kommt nicht mehr aus dem Staunen heraus. Wir sind mitten einem arabischen Märchen von 1000 und einer Nacht aufgewacht. 

Die Gärten sind sehr weitläufig, Fussballfeld gross trifft es eher, sehr gepflegt mit allen möglichen Pflanzen bestückt. Die Anlage ist wahnsinnig weitläufig und unübersichtlich gross. Ohne Tourguide keine Chance, je wieder den Ausgang zu finden. 

Unser Fazit: Sehr schön und ein Besuch unbedingt ein Muss, wenn man in Granada ist. Doch uns hat die Alcazár in Sevilla irgendwie mehr beeindruckt. Vor allem die Gären waren extrem schön. Vielleicht sind unsere Sinne und Empfindungen im Laufe der vielen Besuche und Besichtigungen ein wenig überstrapaziert. Irgendwann hat man dann fast zu viel gesehen. 

In unserer Erinnerung bleibt eine unvergesslich schöne Kunst- und Kulturreise für immer haften. Und wenn wir nicht mehr wissen wo wir waren oder wie die Paläste heissen, haben wir hier einen Reisebericht zum nachschauen. 

In diesem Sinne reisen wir von Südspanien zurück in die Schweiz. 

Liebe Grüsse Nadine & Tomas