Cayman Islands                                                               Dezember 2018 - Februar 2019                                                                        


Ankunft auf der Hauptinsel Grand Cayman  

Zwischen Cayman Brac und Grand Cayman liegen 120 Seemeilen und wir kreuzen durch Internationales Gewässer. Deshalb müssen wir auf Grand Cayman wieder neu Einklarieren, aber nur die Zoll-Formalitäten, keine Immigration mehr. Nach einem angenehmen Nachtschlag erblicken wir in den frühen Morgenstunden die Ostküste von Grand Cayman. Wir kämpfen uns 4 Stunden gegen Wind und Wellen die Kilometer lange Küste entlang Richtung Nord Sound. Auf der Höhe der Hauptstadt George Town liegen bereits 6 Kreuzfahrtschiffe vor Anker. 


Via Funk haben wir uns bereits für die Barcadere Marine bei der Port Control angemeldet. Die Beamtin schickt einen Zollbeamten los, wir sollen uns eine halbe Stunde vor Ankunft nochmals melden. Wir fahren entlang der weissen „Seven Mile Beach“ und erfreuen uns am wundervollen weissen Strand.

Wir schaffen den Huck um die West Bay in den Norden der Insel mit hohen Wellen und erreichen das Flachwassergebiet den „Nord Sound“. Zwischen Conch Point und Rum Point liegt die 80 km² große Bucht. Der Nord Sound ist mit Tiefen von zumeist 0,5 bis 3,8 Metern sehr seicht, mit unserem Katamaran mit 1.2 Meter Tiefgang gut machbar. 

Wie ein Hufeisen geformt, grenzt die Landmasse den Nord Sound ein. Aussen herum schmiegt sich ein langes Korallenriff entlang der Lagune. Wir passieren die einzige Einfahrt, die für uns tief genug ist, nahe Stingray City. Wir halten Ausschau auf Korallenblöcke und fahren eineinhalb Stunden quer über das seichte aufgewühlte, grünliche Flachwassergebiet. Wir halten in Richtung Airport, gleich daneben liegt die Barcadere Marina.

Barcadere Marine und Boatyard George Town Yacht Club 


Wir beziehen wenig später unsere Box und liegen ruhig und angenehm in der Marina. Draussen toben Wind und Wellen, froh nicht vor Anker zu sein, in der Marina spürt man von allem nichts. Wir müssen uns erst mal einen Überblick verschaffen wo wir ankern wollen, oder besser noch, dürfen oder können. Doch erst mal dolce far niente. Nebenbei bemerkt,  stehen auch schon wieder ein paar Reparaturen auf dem Plan. 

Die Barcadere Marine heisst uns willkommen. Es hat ein tolles Restaurant mit dem besten Tuna Cevice (ausser mein Eigenes, das schlägt natürlich nichts!) was ich je gegessen habe. Das auf Cayman selbst gebrauten Bier schmeckt dem Captain bestens. 


    


Die Barcadere Marine und Boatyard hat einen guten Chandler von Scotts Marine, eine Werft und eine Tankstelle. Wir sind in der Nähe des Flughafens wo wir auch mehrere Autovermietungen finden. Schnell merkt man, dass man auf Grand Cayman ohne Auto ziemlich verschossen ist. Wir mieten uns für zwei Wochen einen SUV und erleben wie weitläufig die Insel tatsächlich ist.  

Die Weihnachts Überraschung ist eingetroffen

Mit Tomi’s Schwester Rosita ist fast gleichzeitig unser neues Highfeeld Dinghy eingetroffen. Just am    26. Dezember 2018. In jedem Fall ein grosser Tag. Skipper Tomi ist happy.   

Rosita hilft beim Auspacken, Aufpumpen und Einwassern des neuen Highfeeld. 

     

Sachte wird es zu Wasser gelassen und Tomi fährt sein Geschenk zur SeaBorne. 

Mit der neuen Auhängevorrichtung passt das Dinghy  perfekt an die Davit's. Wir sind happy mit unserem neuen Weggefährte. Es gibt ein Bänkli für die Damen. Der Tank ist im Ankerkasten verstaut. Eine Benzin-Pipeline führt unsichtbar zu Rosy, dem Aussenborder. Die Turbo-Pumpe findet auch noch Platz (die wir so schnell nicht wieder brauchen) doch der Anker muss raus, er hat leider keinen Platz mehr im Boot. Ganz eindeutig, sitzten wir bequemer auf den Schwimmern, weil Kiel und Boden tiefer liegen. Die anschliessende Probefahrt war eine freudige Rauschefahrt in der Nord Sound Lagune.

        

120 Cayman Dollar für diese Umlenkrolle! Leider ist sie nicht vergoldet!

Unser fast 10 jahriges Carribe Dinghiy hat nun ausgedient. Auf der Suche wie und wo wir es entsorgen können, haben wir es dem jungen Östreicher Thomas geschenkt der hier auf der Insel lebet und als unser Nachbar sozusagen auf dem Luxuskatamaran „ La Vida" als Crew arbeitet. Überglücklich fällt er Skipper Tomi um den Hals umarmt ihn und sagt mit leuchtenden Kinderaugen; wow! Das ist mein erstes eigenes Boot in meinem Leben. Ein freudiges Lächeln breitet sich über sein ganzes Gesicht aus und die Augen leuchten glücklich als neuer Besitzer. Seine Freude ist so gross, das wir froh sind es vorher nochmals geflickt zu haben. Es sieht zwar wie ein Flickwerk aus, doch die Luft bleibt diesmal tatsächlich drin.Kleine oder Grosse Freuden bereichern das Leben. Die Freude ist allerseits gross, einen 10 PS Motor hat Thoma’s Chef ihm bereits versprochen. Benzintank und Pumpe gab es auch noch dazu. 

Grand Cayman                                       Dezember 2018 

Geschichte, Land & Leute 

Ihre Entdeckung verdankt die Inselgruppe einem Zufall, denn nur, weil sein Schiff am 10. Mai 1503 vom planmäßigen Kurs abkam, entdeckte Christopher Columbus die Inseln. Er benannte die Inselgruppe inmitten der Karibik zunächst nach den inseltypischen Schildkröten „Las Tortugas“. 1540 wurden die Inseln in „Caymans“ umbenannt. Ihren heutigen Namen verdanken sie den hier lebenden Echsenarten, die bei der Entdeckung mit Krokodilen verwechselt wurden. Zwar tragen alle drei Schwesterninseln den Namenszusatz „Cayman“, doch verfügt jede über ihren eigenen Charme.

Doch alle haben sie aber etwas gemeinsam: Das frei laufende Federvieh trifft man überall auf den Inseln an.   

Nachdem es auf den Cayman Inseln keine Ureinwohner gab, setzt sich die Bevölkerung zum größten Teil aus Nachkommen ursprünglicher Siedler zusammen. Die meisten der ersten Siedler waren Engländer, die mit der englischen Armee auf die Inselgruppe kamen. Aber auch Einwanderer aus Kuba und Jamaika wurden früh auf den Kaimaninseln ansässig. Über die Jahrhunderte siedelten sich weitere Menschen aus den verschiedensten Kulturkreisen auf den Inseln an und bildeten damit einen Grundstein für eine insgesamt bunt gemischte Bevölkerung. Besonders stolz sind die Einwohner dabei auf das friedliche Miteinander und die Harmonie trotz einer Herkunft aus verschiedenen Kulturkreisen. Nach wie vor sind dabei die Sitten und Gebräuche im Wesentlichen von den britischen Siedlern geprägt, die sich im 18. Jahrhundert in größerer Zahl auf der Inselgruppe niederließen. 

Tauchshop Seven Mile Beach

Auch heute sind die Cayman Inseln noch eine Britische Kronkolonie, die damit zum Britischen Überseegebiet zählen. Allerdings besitzen die Inseln ihre eigenen Gesetze, Regierungsform, ein Kabinett und politische Parteien. Der Gouverneur wird nach wie vor von der Britischen Krone bestimmt. Seine primäre Aufgabe ist es, sich um die Wirtschafts- und Außenpolitik zu kümmern. Die gewählte Regierung und die Parteien sind für die Innenpolitik zuständig. Die Kaimaninseln sind eine parlamentarische Demokratie. Neben der Finanzwirtschaft zählt der Tourismus zu den stärksten Wirtschaftsfaktoren. 

Lokal Beach am Seven Mile Beach

60’000 Einwohner zählt die Insel. Nur die Hälfte davon sind Caymanier, die andere Hälfte sind Ausländer aus der ganzen Welt. Sie ist die reichste Inselgruppe mit dem höchsten pro Kopf Einkommen  der ganzen Karibik. Der Reichtum ist überall sichtbar. Zum Einen gibt es alles was das Herz begehrt auf der Insel zu kaufen. Schicke Villen, protzige Palläste und weitläufige Anwesen mit Meeresblick oder an den vielen auf der Insel verschlungenen Wasserwegen sind keine Seltenheit. Die schönsten Hotels und Private Residenzen findet man am Seven Mile Beach aneinander gereiht.  


Der Osten der Insel ist weniger entwickelt als der westliche Teil der Insel, in dem George Town und der Owen Roberts International Airport liegen. An der westlichen Bucht liegt der Seven Mile Beach, ein langer Strand mit Korallensand, der unter anderem durch die Verfilmung des Romans Die Firma bekannt wurde. 

Schwägerin Rosita mit Brüderchen Tomi am Seven Mile Beach

Mit einer Länge von 35 Kilometern, einer Breite von 15 Kilometern und einer Gesamtfläche von 197 km² ist Grand Cayman die größte der drei Kaimaninseln. Die Schwesterninsel Cayman Brac weist eine Länge von 19 Kilometern und eine Breite von 2 Kilometern auf. Die kleinste der Kaimaninseln „Little Cayman“ ist nur 26 km² groß und liegt 90 Kilometer nordöstlich von Grand Cayman. 

Leguane haben auf allen drei Inseln Vortritt! 

Hurrikan - Ivan 2004 -

Im September 2004 zog der Hurrikan Ivan mit Kategorie 5 in etwa 50 km Entfernung an Grand Cayman vorbei, wobei er mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 290 km/h mehrere Todesopfer forderte und    80 % der Gebäude auf der Insel zerstörte. Er war der schwerste Hurrikan, den die Insel in den letzten 86 Jahren erlebte.

Transportmittel 

Auf Grand Cayman gibt es am Owen-Flughafen mehrere Autovermietungen. Fahrräder und Scooter sind  ebenfalls zu haben aber im dichten Strassenverkehr in der Gegend um Georges Town nicht zu empfehlen. Zu Fuss ist man ebenfalls schlecht bedient, alles viel zu Weitläufig. Es gibt nur hi und da Gehsteige, man ist sich auf der Insel das Auto als Fortbewegungsmittel gewohnt. Es gibt ein gut vernetztes Bussystem das einem vom einen zum anderen Ende der Insel bringt. Es sind Kleinbusse die einen straffen Fahrplan haben, überall stehen kleine Bushäuschen, auch eher etwas seltenes auf Karibischen Inseln. Es herrscht Linksverkehr auf der Insel, die Autos sind Rechts gesteuert. Man wird jeweils daran erinnert, wenn man auf der falschen Seite einsteigen will. Die Insel ist gespickt mit Rondell’s. Manche sind nur winzige aufgemalte Kreise am Boden, manche riesig mit üppiger Bepflanzung. Die Verkehrsführung hat bis zu drei Spuren in den Rondellen und es ist schwierig sich darin zu orientieren. Zumal die Caymanier ziehmlich rassig aber sehr rücksichtsvoll fahren. Captain Tomi ist unser Fahrer, ich traue mich nicht so recht in das Chaos hinein. Denn es scheint, als wäre auf Grand Cayman immer „Rush-Hour“. 

Schulbusse wie eh und je und überall in der Karibik anzutreffen. 


Was der Gaumen begehrt

Unbestritten ist die Auswahl an hervorragenden Restaurants auf Grand Cayman grandios. Nirgends in der Karibik hat man eine derart grosse und vielfältige Auswahl an exquisiten Restaurants und Speisen aus der ganzen Welt. Das Essen ist sehr gut, aber aufgrund des relativ hohen Lebensstandards auch sehr teuer. Die Bordkasse wird in den landesüblichen Supermärkten arg strapaziert. Gemüse und Früchte sind teilweise exorbitant teuer. Fleisch hingegen ist verhältnismässig günstig. Tomi hat sowieso am liebsten Fleisch mit Fleisch, also was soll’s! 😉

Lokale Fischspezialitäten bei Heritage Kitchen am lokal Strand. 

   

Traditionell essen wir sehr trocken gebratenen Fisch mit Kokosraspel oben drauf. Naja es war nicht so lecker, aber dafür lokal,  mit Cola spült es sich ganz leicht runter.   

Da es auf der Insel keine Ureinwohner gibt, verfügt auch die Küche über keine traditionellen, tiefverwurzelten regionalen Gerichte. Vielmehr ist die Küche geprägt vom Erbe der frühen Siedler. Daher finden sich Einflüsse aus der englischen Küche sowie Honduras, Jamaika und auch Kuba. Doch natürlich lässt sich auch ein typisch karibischer Einfluss nicht leugnen. Besonders bei Süßigkeiten wie Kokosnussbrot oder Kokosnussdrops wird dieser ersichtlich. Und selbstverständlich bei den zahlreichen Fischgerichten. Gewürze und Lebensmittel wie Nudeln, Reis und Fleisch waren in früheren Zeiten auf den Kaimaninseln ein Luxusgut. Daher ist die Basis der „traditionellen“ Küche Fisch, Kokosnuss und Gemüse. Insgesamt zeichnet sich das Essen auf den Cayman Inseln durch eine Mischung verschiedener Stile und Aromen aus. 

Eine besondere Spezialität der Inseln ist der Tortuga Rum-Kuchen. Dieser wird von verschiedenen Anbietern hergestellt und hat sich in den letzten Jahren zu einem der erfolgreichsten Exportartikel entwickelt. 

Wir haben die lokalen Spezialitäten alle gekostet. 1. Platz der Carribean Rum Cake! Super lecker. 

Zu finden sind neben karibischen und internationalen Restaurants auch Speiselokale mit japanischer, chinesischer, indischer, italienischer, thailändischer, amerikanischer und mexikanischer Küche. Auch die Fast-Food Kultur hat vor dem Karibik-Eiland nicht halt gemacht. Zu nennen ist des Weiteren die relativ große Anzahl englischer Pubs.


Restaurant The Wharf, Seven Mile Beach

Es ist Lobster Saison und er schmeckt hervorragend. 

Willkommens-Essen für Rosita. Wir besuchten “The Wharf“ eines der 20 besten Restaurants auf Grand Cayman. 

     

     Unsere Bestnote bekommt The Wharf, das Essen war fantastisch. Ambiente am Strand ganz toll mit ausgezeichnetem Service. 

Restaurant The Lighthouse im East-District 

   

Habe mir gerade den grossen Zeh verstaucht…jauuuul…

Draussen sitzen im Lighthouse geht nicht, es windet zu stark. Drinnen ist es aber auch ganz gemütlich.

Hauptstadt - George Town -  

Die Hauptstadt der Cayman Islands „George Town“, die auf der größten der Inseln Grand Cayman liegt, verkörpert einen Mix aus karibischer Lebensart, Kolonialgeschichte und Shoppingparadies in einem der vielen Duty-Free-Shopping Zentren. Und doch wirkt die Stadt auf uns gesichtslos und unattraktiv. Sogar recht ungepflegt durch ihre hässlichen, hingeklotzen Gebäude ohne Charme. 


Der im Hochglanzprospekt gelobte Fischmarkt neben dem Zollgebäude fällt für unser Auge recht bescheiden aus, wenn nicht sogar entteuschend. Er besteht aus zwei Tischen wo die gefangenen Fische geschuppt und zerlegt werden. Anschliessend landet der frische Fang gebraten, gebacken oder gegrillt auf den Tellern der umliegenden Restaurants.  

     

    

Bei einem Spaziergang durch das Stadtzentrum hat uns sehr überrascht, dass so gut wie keine der zahlreichen ansässigen Banken zu sehen sind, die so wesentlich zum Bekanntheitsgrad der Insel beigetragen haben. Der Grund: Die meisten Institutionen führen ihre Transaktionen rein elektronisch durch und haben keine der Öffentlichkeit zugängliche Filiale oder gar einen Schalterservice. Neben der Finanzwirtschaft zählt der Tourismus zu den stärksten Wirtschaftsfaktoren.     


Der Haupthafen der Cayman Island liegt direkt am Zentrumsrand von George Town. Große Kreuzfahrtschiffe können nicht direkt am Hafen anlegen, es gibt keine Anlegestege. Sie müssen im tieferen Gewässer ankern. Passagiere werden mit Doppelstock-Tender Booten, die von der Hafenbehörde bereitgestellt werden, an Land befördert. Täglich ankern 2-6 der mit bis zu 4’000 Passagiere belegten Kreuzfahrtschiffe vor Georges Town. Die Menschenflut die sich täglich durch das beschauliche und kurz vor dem Verkehrskollaps stehende Georges Town wälzt, ist unvorstellbar. Wir haben das Gefühl, als ob das einst beschauliche Städtchen regelrecht vom Tourismus überrollt wird. 

Zwei Autominuten vom Zenturm George Town entfernt gibt es einen kleinen Strandabschnitt wo viele Einheimischen den Sonntag mit „Liming“ zelebrieren. Das überall in der Karibik verbreitete „Rumhängen und nichts tun“ Wir lassen uns im Wellenbad treiben, ein Riesenspass für Gross und Klein. 

Mit Schwägerin Rosita coole Drinks an der Strandbar geniessen.


Grand Cayman – ein Steuerparadies und gewichtiger Finanzplatz -

Fällt der Name „Caymaninseln“ denkt so mancher sofort an Steuerparadies. Und dies trifft auch nach wie vor zu. Denn immer noch herrscht auf der Inselgruppe eine Steuer- und Abgabenfreiheit, die der Inselgruppe durch das englische Königshaus im Jahr 1788 verliehen wurde. Die „Caymannians“, wie sich die Einwohner der Insel selbst nennen, hatten zu diesem Zeitpunkt bereits einige Schiffbrüchige gerettet. Als aber bei einem weiteren Schiffunglück auch ein Mitglied des Britischen Königshauses geborgen wurde, wollte sich das Königshaus mit einer Befreiung von der Steuer- und Abgabenpflicht erkenntlich zeigen. Den Status eines Landes, das von der Steuer- und Abgabenpflicht befreit ist, konnten sich die Cayman Islands bis heute bewahren. Daher sind die Kaimaninseln auch heute noch als Steuerparadies bekannt und Heimat zahlreicher Briefkastenfirmen und Steuerflüchtlinge. Dabei gilt George Town als fünftgrößter Finanzplatz der Welt. So gut wie alle international agierenden Banken sind hier mit Filialen präsent. 

Welche Blüten die Befreiung von der Steuerpflicht und Abgabenfreiheit getrieben hat, ist anhand eines ganz speziellen Beispiels zu erkennen: Das sogenannte Ugland House. Ein nur fünfstöckiges, an der Strandpromenade gelegenes Gebäude, das nur einen offiziellen Mieter hat, aber dennoch 18.857 Unternehmen beherbergt. Einziger am Ort tatsächlich vertretener Mieter ist die Anwaltskanzlei Maples & Calder. Viele, der an dieser Adresse registrierten Unternehmen, verdienen ihr Geld in den USA. Sie ziehen es vor, ihre Gewinne in das Steuerparadies zu transferieren, um auf diese Weise Geld zu sparen.

Über 500 Finanzinstitute sind heute auf den Kaimaninseln ansässig. Sie verwalten ein Gesamtvermögen von rund 2000 Mrd. $. 

Die Landeswährung der Cayman Inseln ist der Cayman-Dollar (CI$). Der Cayman Dollar hat einen festen Wechselkurs zum US Dollar. Diese Regelung basiert auf einer vertraglichen Vereinbarung mit der Weltbank. Der feste Wechselkurs wird auf 1 CI$ = 1,227 USD festgelegt. In Wechselstuben auf der Insel wird die Währung allerdings mit einem Kurs von 1:1,25 gehandelt. Nachdem die Kaimaninseln sehr häufig von US Touristen besucht werden, wird der US Dollar in allen Touristenorten akzeptiert. Sowohl Restaurants als auch Geschäfte akzeptieren in der Regel alle gängigen Kreditkarten wie Visa oder Mastercard. Barabhebungen an Geldautomaten mit Kreditkarten sind nicht allen Geldautomaten möglich.

 

Urbane Camana Bay - West Bay - 

Camana Bay ist eine der wohl exklusivsten Anlagen auf Grand Cayman, die zu einem auffallend schicken Stadtteil heran wächst. Von der Seven Mile Beach kommt man zu Fuss bequem in ein paar Minuten über eine mit Palmen gesäumte Passarelle zur Camana Bay. Einige grosse Parkplätze sind rund um die Camana Bay grosszügig angelegt. Und die sind auch wichtig, denn in der lebhaften Camana Bay ist immer etwas los. Der Veranstaltungskalender ist endlos lang und für jeden Geschmack ist etwas dabei. Kino, Attraktionen, Märkte, Designer Boutiquen und ein dutzend Restaurants säumen die geschmackvollen und eleganten Einkaufstrassen. 

   Camana Bay. Eine aufwändige und sehr schöne Weihnachtsbeleuchtung 

Wohnen, Arbeiten und Vergnügen gehen Hand in Hand in der Camana Bay. Es gibt eine Taxi-Fähre die Gäste zur Camana Bay bringt und abholt. Privatschiffe können für einen Besuch am Gästesteg anlegen. 2019 wird die Cayman International School in der Camana Bay angesiedelt. Eine schöne Überraschung war die sehr üppige und schöne Weihnachtsbeleuchtung als wir an meinem Geburtstag in unser Wahlrestaurant „Mizu“ in der Camana Bay gingen. 


Licht- und Wasserspiel, Camana Bay
 

  
Stimmungsvolle Weihnachtsbeleuchtung, Camana Bay
           

     

                                                                                                      Umgeben von weihnachtlicher Stimmung feiern wir meinen Geburtstag in der Camana Bay. 


Ein weiterer Event in der Camana Bay war die Premierung des schönsten beleuchteten Schiff. Die in der Camana Bucht ihre Runden drehten und von den Menschenmassen bejubelt wurden. 

 

  Midnight Express hiess der Gewinner der Jurie und die applaudierenen Zuschauer auswählten. Die Engelsflügel waren hinreissend. Das Schiff selbst ist rabenschwarz Innen wie Aussen. Abschliessend gab’s ein herrliches Feuerwerk über der Camana Bay. 



Schwägerin und Schwester Rosita ist auf Besuch. 

     


Camana Bay bei Tag

Nicht nur in der Nacht, auch bei Tag präsentiert sich die Camana Bay von seiner schönsten Seite. Der kleine District Camana Bay ist sehr schön in die Mangroven eingebettet. Es führen mehrere Wasserwege vom Nord Sound entlang den Mangroven in die Bucht. So ist die Bay per Schiff,  per Auto und sogar zu Fuss gut erreichbar und gut erschlossen. 

 

Wir steigen die Treppen hoch an einem mit Mosaik gefertigten Korallenriff. Sehr authentisch und wunderschön gemacht. 




Camana Bay von Oben. Im Hintergrund sieht man den Nord Sound. 


Wir schlendern durch die urbane Camana Bay und finden viele kleine versteckte Winkel und Eckchen die geschmackvoll gestaltet und eingerichtet sind und uns zum Verweilen einladen. Tropische Pflanzen, kleine lauschige und luftige Gärtchen finden wir überall. Eine herrliche Brise weht rauschend durch die Palmenblätter. Plätschernde Brunnen und zwitschernde Vögel veredeln unseren Besuch. Sitzgelegenheiten die in eine elegante und kunstvolle Art in Nieschen zusammengestellt sind lassen uns staunen. Sie laden uns ein Platz zu nehmen und mit einem Eis in der Hand die Umgebung auf uns wirken zu lassen. Es ist eine ganz andere Welt, ab von der Hektik. Und ganz automatisch schalten wir um auf Tiefenentspannung.    

  

     

     

  

    

Lunch in einem der unzähligen Restaurants in der Camana Bay. 


Cayman Island - ein wahres Tauchparadies -

Einer der Hauptgründe warum wir zu den Cayman Inseln segelten, sind die schönen Tauchgründe.     Die Cayman Inseln genießen bei Tauchern weltweit einen ausgezeichneten Ruf. Und das aus gutem Grund. Die größte Herausforderung und damit vor allem für Tauchprofis geeignet, ist der südlich gelegene Cayman Graben. Mit einer Tiefe von 7680 Metern zählt dieser zu den tiefsten Gräben der Erde. Das besondere und zugleich auch gefährliche ist, dass der Graben abrupt steil abfällt. Neben atemberaubenden Korallengärten, alles samt intakt, entdecken wir einige durch einen Sturm gesunkene sowie künstlich für Taucher versenkte Schiffs Wrack’s. Teilweise mit schönem Bewuchs und der Möglichkeit das Innere der Schiffe zu betauchen. Imposante Korallenformationen wo sich zwischen dem Korallengestein wundervolle Schluchten und Höhlen gebildet haben in die wir hineintauchen um ganz anderswo wieder heraus zu kommen. Das ist schon sehr spektakulär auf Grand Cayman. Insgesammt gibt es 365 Tauchplätze auf den Cayman Inseln alleine auf Grand Cayman zählt man alleine schon 250. Tauchbojen sind mit einem blauen Band auf weissem Grund zu erkennen und sollten nicht länger als drei Stunden besetzt werden. Hier stört es aber niemanden wenn wir Tagelang an einer Boje hängen. Es gibt so viele Bojen, viel mehr als es Tauchschiffe gibt. Wir stören deshalb niemanden. Wir schauten, dass wir nicht über einem Wrack hängen, denn dies sind mitunter die beliebtesten Tauchplätze und immer gut besucht. Da wir immer noch einer der wenigen Besucher mit einem eigenen Schiff sind, fallen wir nicht ins Gewicht. Wären hier aber dutzende Segelschiffe an den Bojen, gäbe es ganz bestimmt ein Problem.                                          

             Bei Wasser Temperaturen zwischen 27 und 29 Grad will man gar nicht mehr aus dem Wasser. 

Queen Elisabeth II Botanic Park - East District -

Eines der absolut schönsten Highlights auf Grand Cayman ist der Queens Elisabeth II Botanic Park. Hauptattraktion des Botanischen Gartens, der 1994 von der englischen Königin eingeweiht wurde, ist das Blue Iguana Habitat, das neben dem Woodland Trail angelegt wurde. Hier kann man den Blauen Leguan, der auf der Insel heimisch ist, in seinem natürlichen Lebensraum beobachten.


   

Der Blaue Leguan ist eine seltene Art und kommt nur auf Grand Cayman vor. Seine Merkmale sind die blaue Farbe und die rote Augen. 


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Steinleguan

    



   


Cayman Turtle Farm  - West District -

Über die Grenzen bekannt ist auch die Cayman Turtle Farm. Die Cayman Schildkröten-Farm kümmert sich um die Nachzucht der gefährdeten Meeresschildkröte. In der Turtle Farm leben mehrere zehntausend Meeresschildkröten, die in der freien Wildbahn vom Aussterben bedroht sind. Die Aufzuchtstation zieht die Tiere auf, um einen Teil einmal im Jahr in die Freiheit zu entlassen. Jedes Jahr im November findet dieses Spektakel statt und ist ein tolles Schauspiel für alle Tierfreunde. Leider ist die Doppelmoral der staatlichen Aufzuchtstation für viele Tierliebhaber nur schwer nachzuvollziehen. Denn einerseits werden die Tiere gezüchtet, um ein Aussterben zu verhindern. Andererseits beliefert die Aufzuchtstation zahlreiche Restaurants, denn Suppenschildkröte ist eine regionale Spezialität, die in vielen Speiselokalen fester Bestandteil der Karte ist. Wir finden unter anderem auch Schildkröten Steaks auf dem Speiseplan! 

Wir lieben die Schildkröten nur in der freien Natur, weder auf dem Grill noch in der Suppe. Für uns grenzt die Zucht zum Verzehr schon an Perversität und Dekadenz. Andere Länder andere Sitten. 


Rum Point - Nord Sound - 

Am an der Nordküste gibt es viel zu erleben. Am „Rum Point“ lässt man es locker und local angehen. Eine Strandbar mit lokalen Anlässen, karibischen Klängen und leckeren Kokos-Drinks, lässt man die Seele in einem der vielen Liegestühle hängen. 

Rum Point 

Starfish Point - Nord Sound - 

Ein beliebter Ausflugsort ist der „ Starfish Point“. Bucht an Bucht reihen sich entlang der idyllischen Strandprommenade und luxus Villen im nördlichen Teil der Insel im „Nord Sound“. Ausflugsboote vollbepackt mit Touristen ankern im seichten Wasser am Starfish Point (Starfish = Seesterne). Viele Menschen stehen im hüfthohen Wasser dicht an dicht. Es scheint uns, als wären an dieser kleinen Sandzunge eine Menge Seesterne zu sehen. Wir beobachten wie die Seesterne Reihum gereicht und beaugapfelt werden und wieder im Wasser verschwinden. 

Starfish Point

Wir wollen sie auch mal sehen, die vielen Seesterne und wählen den frühen Sonntagmorgen auf unsere ganz private Seestern Besichtigungstour. Wir sind die ersten Besucher, und waten durch das seichte Wasser. Leicht verblüfft finden wir gerade mal sechs Seesterne am Starfish Point! Ungläubig suchen wir nach weiteren Seesternen, finden aber keine mehr. Immer mehr Touristen und immer weniger Seesterne sind hier im Wasser anzutreffen. Eine Infotafel weist uns darauf hin, dass es hier einmal viele Seesterne gegeben hat. Jetzt nicht mehr. Wahrscheinlich leiden sie unter Abnutzungserscheinungen.  

Sonntag, 2. Advent 2018, Sonnenaufgang am Starfish Point 

In der Nähe Starfish Point haben wir einen guten und sehr ruhigen Ankerplatz gefunden. 


Sting Ray City - Nord Sound - 

Wir lassen den Anker auf 2 Meter Tiefe in den Sand fallen. Im Hitergrund sehen wir schon die                   Stachel Rochen Stadt - Stingray City-

Im Nord Sound bei ruhiger See und strahlenem Sonnenschein. Vor Anker nahe Stingray City. 

Einer der bekanntesten und auch beliebtesten Ausflugsorte auf Grand Cayman ist Sting Ray City. Die im äußersten Norden der Westküste gelegene Sandbank, ist die Heimat unzähliger halbzahmer Stachelrochen, die von Besuchern gefüttert werden können. Auch ein „Streicheln“ der Rochen mit dem flachen Handrücken ist möglich. Täglich fahren Motorboote direkt zur Sandbank, auf der die Besucher bereits von etwa einem dutzend der halbzahmen Rochen erwartet werden. Die Tiere haben in der Tat keinerlei Berührungsängste und fressen das Futter (Tintenfische) direkt aus der Hand. Stingray City ist kein künstlich angelegtes Gelände. Die Tiere leben in ihrem natürlich Umfeld und können jederzeit ins freie Meer schwimmen. Fischer haben hier ursprünglich ihren täglichen Fang gesäubert und damit unwillkürlich die Stachelrochen angelockt. Über die Jahre hat sich das Verhältnis Mensch – Stachelrochen intensiviert und wurde im Laufe der Zeit zu einer beliebten Touristenattraktion.

Die Stachelrochen-Stadt 

Ein wunderschöner Sonntag Morgen lädt uns in die Stachel Rochen Stadt ein. Wir schwimmen hinüber zur Sandbank und teilen uns mit einigen anderen Touristen die Rochen. Es sind clevere Tiere. Sie hören die Schiffsmotoren und schon gleiten sie in dessen Nähe. Sie wissen genau das jetzt Futterzeit ist. Die Tourgides habe immer Tintenfischstücke dabei und geben uns welche ab um die Tiere zu füttern. Sie schwimmen um uns herum und streichen zart mit ihren Flossen fordernd um unsere Beine. Sie fühlen sich an wie Samt, weich und angenehm. Manche meinen sie fühlen sich an wie ein nasser Champignon.


Etwa 5x so viele Touristen wie Stachelrochen tummeln sich in der Rochenstadt. 

Es sind wirklich immer sehr viele Gäste bei den Rochen, ist ja auch klar bei dem Wetter und der ruhigen See im Nord Sound. Wir beobachten das Geschehen den ganzen Tag über und amüsieren uns köstlich. Gehen am Aussenriff schnorcheln und und geniessen den schönen Tag. Am späten Nachmittag treten wir den Rückzug an. Das Wetter schlägt bereits wieder um, wir bringen uns in Sicherheit.  


Weihnachten an Bord!

Tomi und ich, wir genossen ein feines Weihnachtsessen und waren so ganz alleine gar nicht mal unglücklich. 


Govenors Creek - Nord Sound - 

Drehen die Winde auf Nord-Nordost liegt man im grossen Nord Sound ungeschützt und ungemütlich.

Der Nord Sound wenn der Nordoster bläst. 

Hohe Wellen peitschen über die Riffkante und wühlen das Meer auf. Eine heftige Wind-Gischt Mischung blässt unberbittlich in unsere Richtung und salzt unser Schiff voll. Wir verziehen uns daher jeweils in die Mangroven im Govenors Creek. Sicher und ruhig ankern wir auf 3 Meter Tiefe im Lehm und Gras. Der Grund hält uns perfekt auch bei 30 Kts Wind. 

Govenors Creek 

Der Govenors Creek schützt uns sehr gut vor schlechtem Wetter. Er ist ist zugleich der schmalste Stelle der Insel an der die Westküste „ seven Mile Beach“ und den „ Nord Sound“ miteinander verbindet. 

Einfahrt in den Govenors Creek. 

Ausflugsschiffe vollbeladen mit Gästen zum „Nord Sound“ 

Verschlungene Wasserwege führen zwischen den mit Villen und Mangroven gesäumten Landzungen hindurch. Wir druchqueren mit dem Dinghy die Wasserstrassen und verschaffen uns einen Überblick in die exklusiven Gärten mit privaten Schiffs-Anleger, Pool, und Palmen. Am Ende des Kanals gibt es eine Mauer. Das Land ist (noch) unverbaut und grenzt an einen Golfplatz. Es ist die einzige Möglichkeit nach Aussen zu gelangen. Ausser in der ebenfalls im Govenors Creek vorhanden Marina, dort kann man auch anlegen. Wir können unser Dinghy an der Mauer fest machen, oder besser gesagt, an einem der Büsche die die Mauer umgeben. Zu Fuss geht man 10 Minuten quer über eine stoppelige Wiese und überquert den „ Esterly Tibbetts Hwy“ bis zum nächsten Supermarkt „Cost U less“, gleich beim Rondell. Geht man weiter, kommt man nach weiteren 10 Minuten zur „West Bay Rd“ die sich nur einen Steinwurf entfernt entlang der Seven Mile Beach befindet. Und schon ist man im Paradies; sprich, an der Seven Mile Beach. 

Zum Jahreswechsel, Feuerwerk in der Camana Bay 

Silvester Feuerwerk zum neuen Jahr in der Camana Bay mit Schwägerin Rosita. Den Mitternachts Champagner genossen wir auf dem Vorschiff der SeaBorne im Governors Creek. 



Der Seven Mile Beach - West Küste -

Zwar sind auf Grand Cayman alle Strände von atemberaubender Schönheit. Doch gibt es auch hier noch eine Steigerung, und so sollte man bei einem Besuch auf Grand Cayman keinesfalls versäumen, dem bereits erwähnten größten und schönsten Strand Seven Mile Beach einen Besuch abzustatten. Der Seven Mile Beach beginnt gleich hinter den Toren von George Town. Eigentlich würde der Name des Strandes vermuten lassen, dass sich dieser über 7 Meilen erstreckt. Doch aufgrund der natürlichen Auswaschung hat sich die Länge des Strandes im Verlauf der letzten Jahrzehnte auf  5.5 Meilen (8.9 Kilometer) reduziert. Der Seven Mile Beach ist zwar dicht mit Hotels der Luxusklasse bebaut, doch ist der gesamte Strand öffentlich. Die Nutzung steht jedermann offen und ist kostenlos. Zwar ist hier das Ambiente eher touristisch geprägt, doch gilt auch hier ein offizielles Oben-Ohne-Verbot. Wissenswert ist außerdem, dass die Gesetze zum Schutz der Unterwasserlandschaften sehr streng sind. Ankern ist nur im Sand erlaubt man soll aber immer wo möglich eine der vielen ausgelegten Tauchbojen bevorzugen. Wer die Korallenriffe beschädigt muss mit extrem hohen Geldstrafen rechnen. 

 

Wir suchen einen „Public Beach Access“, ein öffentlicher Zugang zum Strand. Zwischen Hotel’s und Villen sind alle 100-200 Meter diese Strand-Zugänge angelegt. Wir finden den nächsten Access und schlängeln uns von der Strasse her durch einen schmalen Pfad, der maximal 2 Meter breit ist und schauen dabei in die exklusiven Privatgärten und werden da und dort freundlich gegrüsst. 

 Seven Mile Beach 

Es überrascht uns ein pudrig weisser Sandstrand wie man ihn nicht schöner erleben könnte. Kristall klares und Türkisblaues Wasser lädt uns ein ins Wasser zu hüpfen. Überall am seven mile beach, kann man die hoteleigene Infrastruktur gegen eine Gebühr benutzen und ist immer willkommen. Auch in den Cafés, Strandbars und Restaurant wird man immer mit einem offenen und freundlichen Lächeln empfangen. 

  Seven Mile Beach 

Ein kleiner Unterschied gibt es doch zwischen „Public“ und zahlende Gästen.                                    Eine dezente Absperrung und ein geplätteter Sand im privaten Bereich. Bitte nicht betreten!          Sowas sehen wir zum 1. Mal und finden es überaus witzig 😉  

Da hat sich jemand sehr viel Mühe gegeben beim plätten des Sandstrand. Echt witzig! 


Kaibo am West End von Grand Cayman 

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Per Fähre, Privatschiff oder Auto gelangt man zum westlichsten Punkt auf der Insel, zum Restaurant KAIBO. Bekannt als Beach-Restaurant an einer tollen Lage und leckerem Essen und den Füssen im Sand. Speziell Kokosdrinks aus der Kokosnuss. 

Kaibo Strand Restaurant 

Sundowner Kaibo Beach 

Nationalpark Grand Cayman 

Nicht so sehr spektakulär ist der Nationalpark. Eine Strasse führ durch das grüne Dickicht von Büschen umgeben mit sehr tiefen Löchern in der Schotterstrasse. Der einzige Blick zwischen den Büschen hindurch erhaschen wir auf einen ausgetrockneten See in den Mangroven. Sonst sehen wir immer nur die gleichen Büsche. Zu bieten hat er eigentich nichts der Nationalpark, ausser das wir so richtig durchgeschüttelt werden. 


National Galerie, Grand Cayman 

Schöner Park! Die Galerie stellt lokale Malkunst in verschiedenen Stilrichtungen und Techniken aus sowie Hand- und Kunstwerke von lokalen Künstlern. 



Ein Labyrinth im Park. 


Sehenswerte Crystal Caves

Als wir das 1. Mal in diese Gegend kamen und spontan die Höhlen besichtigen wollten, hatten wir Pech. Zum Einen kann man die Höhlen nur mit lokalem Tourguide besuchen, und man muss isch vorher anmelden. Stündlich werden Touren durchgeführt. Ca. 50.- USD kostet der Besuch pro Person. Das fanden wir unverschämt und beschlossen die Hölen nicht zu besuchen. Später erzählte uns ein Einheimischer wie fantastisch die Hölen sind und eine Führung über 2,5 Stunden dauert. Nun ja dachten wir das relativiert zumindest den Preis. Wir beschlossen die Hölen drei in der Art, doch noch zu besuchen. Eine gute Entscheidung, denn die Führung dauerte fast drei Stunden und war sehr interessant und die Hölen sind wirklich mega cool. 


       Wir sehen einige schlafende Fledermäuse rum hängen. Der Tourgide meinte wir sollen den Mund schliessen wenn wir nach Oben schauen. 









Eine Aufentahltsverlängerung beantragen 

Eine 4 Wöchige Aufenthaltsgenehmigung nach der 1. Einreise ist kostenlos für Schiff und Crew. Eine Woche vor dem Ablaufen der Frist muss eine Verlängerung auf Grand Cayman beantragt werden. Dies mit einem Begehrungsschreiben in englischer Sprache. Dem warum und wieso man länger als einen Monat bleiben will. Kontoauszüge, Versicherungs- und Krankenkassen Nachweise. 

Ein- und Ausklarierungs Regeln & Verlängerung beantragen wo und wie. 

Cayman Brac: Ein- und Ausklarieren (Zoll und Immigration) möglich. Verlängerung beantragen nicht möglich.   

Little Cayman: Kein Ein- oder Ausklarieren möglich

Grand Cayman: Ein- und Ausklarieren (Zoll und Immigration) inlk. Verlängerung beantragen möglich. 

Wir haben uns eine Woche vor Ablauf unserer einmonatigen Aufenthaltsgenehmigung um eine Verlängerung bemüht. Wir sind zwei Tage von einem zum andern Amt geschickt worden und schliesslich  ein bisschen entnervt auch enttäuscht zu folgenden Schlüssen gekommen: 

Die Immigaration hat uns ohne mit der Wimper zu zucken und ohne bürokratischen Aufwand eine Verlängerung von Dezember bis Ende April genehmigt und in unseren Pässen abgestempelt. Kosten: 50.- Cayman Dollar pro Person für die ganze Dauer. 

Beim Zoll sieht die Sache schon anders aus. Nach langem hin und her gab uns die Beamtin eine Verlängerung von Dezember bis am 20. Februar 2019. Wir müssen also am 20. Februar wieder zum Zoll zurück und eine neue Verlängerung beantragen. Die Beamtin entscheidet dann wie lange. Kosten: Pro Monat 100.- Cayman Dollar (=120 USD) für das Schiff. 

Leider konnte uns niemand sagen, ob wir unser Schiff über die nächste Hurricane Saison auf Grand Cayman lassen können oder nicht. Die Beamten wollen uns keine konkrete Antwort geben, es ist ja noch lange nicht Hurricane Saison, meinen sie. Wir haben mit verschiedenen Einheimischen gesprochen, darunter auch der Schweizer Tauchshop Besitzer Urs der seit 40 Jahren auf der Insel lebt und uns seine Hilfe angeboten hat. Die einen sagen, kein Problem. Die anderen meinen, keine Chance. Die Barcadere Marina kann unser Schiff nicht mit Bodenankern fixieren, wie es die Versicherung vorschreibt, und sie haben zuwenig Platz zur Verfügung. Von der Harbourhouse Marina wurde uns mehrfach abgeraten. Langsam schwimmen unsere Pläne im seichten Wasser der Cayman Inseln davon und wir müssen uns fragen was machen wir nun

Nach ein paar Tagen Denksport kam uns DIE Idee!…

Wir denken, dass wir nun eine gangbare Lösung gefunden haben. Wir segeln zurück nach Jamaika, das ist nicht so weit weg, denn wir wollen die Insel sowieso besuchen. Wir versuchen in der neueren Eroll Flinn Marina an der Ostküste Jamaika in Port Antonio für die Hurricane Saison 2019 einen Unterschlupf zu finden. Gemäss Einreisebestimmungen von Jamaika können Schweizer ein halbes Jahr bleiben. Das hiess es zwar auch von den Cayman Inseln, ist aber nicht möglich. 

Wir werden demnächst nach Jamaika segeln und uns vor Ort schlau machen. Wir hoffen natürlich, dass alles gut läuft und wir Euch die guten Neuigkeiten im nächste Reisebericht aus Jamaika melden können. 

Bis dahin; bleibt gesund und munter mit lieben Grüsse aus Grand Cayman                                  Nadine & Tomas 



Sar fiz© Tomas und Nadine Cervera 2012