USA 12. Teil 


New York City 

Wir kommen am frühen Morgen nach einem schlaflosen Nachtflug in New York City an und müssen warten bis unsere Loge im Hotel Pot 39 für uns fertig ist. Inzwischen machten wir es uns auf dem Sofa der Dachterrasse im 17. Stock schon mal gemütlich. 

The Hotel Pod 39, E39 str.

Tomi hat das Pot Hotel im Internet gefunden. Es liegt an der West 39.Strasse welche sehr zentral in New York City liegt. Wir sind begeistert von einem neuen Stadt-Hotel-Konzept und möchten es kurz vorstellen. 



Der Name Pod, heisst soviel wie Gehäuse oder Kapsel und man stellt sich etwas kleines kompaktes vor. So ist es in der Tat! Keine Luxuszimmer, doch es ist alles was der Mensch für einen New York City Aufenthalt braucht vorhanden. Angesprochen sind vor allem junge Leute mit kleinem Budget und Einzelreisende. Wir zahlen für ein Queen-Pod Doppelzimmer zwischen 160 und 250 USD, pro Nacht, was für diese Stadt ziemlich günstig ist. Die Preise varieren täglich. Die Zimmer sind klein, sauber, spartanisch, modern, praktisch, einfach und farbig eingerichtet. Dafür gross in der Technik. Grosser Flachbildschirm, damit man die Geschehnisse in New York City verfolgen kann. Free Wifi, super schnell. Automatisch regulierbare Klimaanlage, Safe, dimmbare Lichter. Damit hat’s sich! Kleiderschrank gibt es keinen nur eine Kleiderstange mit ein paar Bügeln, man lebt also aus dem Koffer. Und das Beste! Man schläft gut, in absoluter Ruhe, und das im Herz von New York City! Was wir sehr schätzen ist ein Concierge Service. Wir wurden in Sachen Ausflüge und Sehenswürdigkeiten beraten und wir konnten sogleich diverse Buchungen vor Ort machen. Wir wurden mit Stadtkarte und allem was ein Tourist in New York so braucht um nicht verloren zu gehen ausgestattet. Und los ging’s!

 Als besonderes Highlight im Hotel Pod gilt die weltweit auf dem 2. Platz liegende Trendsetter Rooftop Lounge und Bar im 17. Stock. (Dachterrasse) über den Dächern der Stadt mit grandioser Aussicht auf das Empire State Building und das Chrysler Building den Sonnenuntergang mit einem Cocktail zu geniessen und dabei zwischen den Wolkenkratzern zu sitzen und zu staunen ist wirklich ein ganz besonderes Erlebnis gewesen. 



Wer Lust hat, kann im Internet surfen gehen, und sich einen Überblick vom Pod39 Hotel verschaffen. Viel Spass! 


Es gibt vier Möglichkeiten wie man in kurzer Zeit so viel wie möglich von einer Weltstadt wie New York City erleben kann. 

Eine Möglichkeit ist zu Fuss durch New York! Die Stadt ist riesig, man tut gut daran den schnellst möglichen Weg von A nach B zu planen. Mit der Metro, mit dem Bus, mit dem Schiff oder eben zu Fuss. Wir haben alle Varianten ausprobiert und waren trotz öffentlichen Verkehrsmitteln täglich im Durchschnitt 10km zu Fuss unterwegs. 

Stadtrundfahrt mit dem Doppeldecker Bus

Für 45 USD fuhren wir einen ganzen Tag in zwei verschiedenen Routen durch ganz Manhattan. Mit dem Hop on Hop off Bus, ist das eine tolle Sache. Man kann an allen offiziellen Haltestellen aus- und wieder einsteigen und die Sehenswürdigkeiten zwischendurch bewundern so lange man will. Einen Tag ist jedoch viel zu kurz um alles zu sehen. 

Ground Zero

Das ist der neue Wolkenkratzer beim ground zero, er heisst jetzt one world trade cener und ist der höchste Wolkenkratzer in New York. Es sind insgesammt fünf neue Türme rund um den ground zero geplant. Zurzeit stehen zwei, zwei sind im Bau und der letzte ist in Planung. 

 Hier waren wir bei den beiden grossen Löchern, wo einmal die beiden Türme des world trade center vor dem Attentat gestanden hatten. Aus schwarzem Marmorstein wurden zwei riesige nebeneinander liegende eingelassene Einbuchtungen angelegt wo Wasser an den Rändern in die Tiefe rinnt und ein beruhigendes Rauschen verursacht. Am Rand sind tausende von Namen der Opfer eingraviert. 

Diese riesiggrosse Fläche wo einmal einer der Türme gestanden hat ist sehr geschmackvoll als Gedenkstätte hergerichtet. 

Geschmackvoll eingerichtete Grünflächen mit schönen Blumenrabatten und Eveuranken geschmückt. Viele Bäume rundherum wurden gepflanzt. Es ist ein würdevoller und stiller Ort, den über 3000 Menschen die hier ihren Tod gefunden hatten zu gedenken. Security und Polizeipräsenz überall, sowie rund um die Gedenkstätte gesperrte Strassen mit Wachhäuschen. 

Hier sieht man ganz gut die Türme vom Hudson River aus. 

Die schönsten Wolkenkratzer und die speziellsten Häuser in New York City








Fazination, Wolkenkratzer spiegelt sich im Wolkenkratzer!




Zwischen den vielen Wokenkratzern finden wir immer wieder wunderschöne alte Kirchen. 



















Chrysler Building



 



Subway, mit der Metro durch die Stadt

Mit der U-Bahn quer durch die Stadt flitzen. Eine der schnellsten und günstigsten Möglichkeiten von A nach B zu gelangen. Wir kauften eine Metro Card für 7 Tage (30 USD pro Karte) ohne Limit. Nach eingehendem Studium wie diese Untergrund Metro funktioniert ist viel Zeit vergangen. Es ist nicht ganz einfach herauszufinden wo was mit welcher Linie zu finden ist. 

Grand Central Station

Die riesige wunderschöne alte Bahnhofshalle wirkt sehr mondän. Viel Platz für Reisende ist hier vorhanden. 

Geht man im Hauptgebäude einen Stock tiefer, so findet man einen riesig grossen Food Curt der keine Wünsche übrig lässt. Wir verpflegten uns und gingen danach zur Park Avenue an die Sonne um die eiskalt klimatisierten Räume zu verlassen und studierten das U-Bahn Strassennetz. 

Tomi ist ein guter Fremdenführer, er findet sich immer zurecht. 

Es ist im Untergrund, drückend heiss, ein hektisches Gewusel von Menschen. Die U-Bahnen rattern und quietschen in Höchsttempo auf den Schienen auf und davon. Im Zug selber ist es klimatisiert. Sitzplätze sind meist rar, dafür ist immer einer da der musiziert oder predigt und dafür eine paar Dollar’s erwartet. Auf jeden Fall sollte man bei einem Besuch und wenn auch nur zum Spass, den Subway benutzen. 




Broadway 

Menschenmassen kämpfen sich Tag für Tag durch den berühmtn Broadway. Ein ganz besonderes Erlebnis ist der Broadway Nacht’s wenn alle Leuchtreklamen und Lichter in den Strassen ein besonderes Ambiente erzeugen. 

Am Broadway ist fast kein Durchkommen mehr. Der Strassenverkehr erliegt täglich um die Stosszeiten seiner hoffnungslosen Überlastung. Zu Fuss ist man dann schneller. Man wird von den Menschenmassen richtiggehend mitgerissen. 





Wir wandern durch den Diamond District. Vor allem Juden gehen hier ihren Diamantengeschäften nach. Rechts und links an den Strassen sieht man in diesem District nur Juweliergeschäfte. Abends ab 17:00h werden die Schaufenster komplett leergeräumt. Kein einziges Schmuckstück bleibt über Nacht sichtbar. 

Rockefeller Center

In der 6th Avenue befindet sich das riesige Rockefeller Center. In 45 Sekunden erreichen wir den 46 Stock und haben einen atemberaubenden Blick über ganz New York City.  

Herrlich sieht man von Oben die riesige Grünfläche des Central Park’s und links den Hudson River. Die neuen Wolkenkratzer und die alten Backsteinbauen umschmiegen das Grün. 



Empire State Building


Restaurant Red Lobster am Broadway

Eines der wohl berühmtesten Restaurants in New York City ist das Red Lobster. Bekannt wegen seinen leckeren fangfrischen Spezialitäten wie Fisch- Lobster- und riesige Königskrebse. 

Ein köstliches Essen watete auf uns am Abend eines langen New Yorker Tages.


Schiff Rundfahrt auf dem Hudson River, wir umrundeten Manhattan


Eine effiziente Art in kurzer Zeit viel zu sehen!  Exakt 2.5 Stunden dauert die Schiffs Rundfahrt um ganz Manhatten auf dem Hudson River. Vom Pier 83 aus, laufen in der Hochsaison  3 x Täglich die Schiffe aus. Ein wundervoller, sonniger Tag erwartet uns. Das Wetter war seit Tagen warm mit niedriger Luftfeuchtigkeit. Also genossen wir die sehr angenehme Schiffsfahrt auf dem braunen Hudson River. 


Wir fahren an Elis Island und Liberty Island vorbei und schon ragt sie riesengross vor uns auf, die Freiheit’s Statue. 


Die Brooklyn Brücke. 






Little Italy

Mitten in New York finden wir uns wieder, in einer anderen Welt!  Little Italy! Nirgends könnte das italienische Flair mit Pizza, Pasta und Gelati besser als hier aufwarten. Seit langem bekommen wir wieder einen hervorragenden italienischen Cappuccino! Molto benissimo! Leider gibt es in den USA immer noch diese fade, dünne und geschmacklose bräunliche Brühe, die sie dann Kaffee nennen. Wir haben das Gebräu ein paar mal probiert, doch konnten wir uns nicht zwingen es zu trinken. Einzig, den Cappuccino im Starbucks ist einigermassen geniessbar um über die Runden zu kommen. Und diese Starbucks gibt es in New York alle 100 Meter so schien es uns. Im WoMo hatten wir unsere eigene Espressomaschine das hat unseren Kaffeegenuss nicht weiter eingeschränkt. 

Gediegenes Ambiente a la Italiana. 

Strassenkaffees so weit man schaut. Delikatessen Läden und die allerbesten Speisen die Italien zu bieten hat. 

Tschau mio amore Italiano! 


China Town 

Kaum ein paar Strassen weiter von Little Italy empfingen uns die Strassen von China Town. Nochmals eine ganz andere Welt in die wir hier geraten. Phantastisch! 


Alles getrocknet! Crevetten, kleine Fischchen, verschiedene Pilze. 



Tomi schaute skeptisch. In grosse Aquarien wurden lebende Krebse, Langusten und Fische gehalten, frei für den Verkauf. 


Darf es auch eine Ente am Haken sein? 


Sonntags-Spaziergang auf den alten Geleisen von New York

Faszinierende Fassaden-Gemälde > Hier lebt die Freilicht-Kunst auf! 

Hier wanderten wir zwischen schön bepflanzen Geleisen und Millionen von Touristen. Eine über viele km lange Hoch-Bahn tuckerte einst über die Geleise zwischen den Häusern hindurch. Als die Geleise damals still gelegt wurden, hatten Bewohner die Idee diesen langen Streckenabschnitt schön zu bepflanzen. Die Stadt fand diese Idee toll und beteiligte sich an der Bepflanzung. Heute sieht man zwischen Blumen, Gräsern, Bäumen und Büschen exotische Gebilde, Kunstgegenstände und spezielle Bänke und Sitzgelegenheiten. Dazwischen zieren die alten rostigen Geleise den Weg. 





Der New Yorker Diner

 

Wir lieben die traditionellen Diner’s! Einen letzten Besuch musste einfach noch sein bevor wir die USA verlassen!

Das war der 12. und letzte Teil unserer USA Reise!                                                                                                                                Es war eine fantastische Zeit mit vielen tollen Erlebnissen und Eindrücken die wir in diesen drei Monaten gesammelt haben.                Leider geht alles was schön ist auch einmal zu Ende! Goodbeye New York City. Goodbye USA. Wir sind begeistert von Deiner Gastfreundschaft. 




r fiz© Tomas und Nadine Cervera 2012