USA 3. Teil 

Nächster Stopp:                              Monument Valley                           Bundesstaat: Utah 

Einen Tag planten wir ein, diese traumhaft schöne Gegend mit den eindrücklichsten Felsformationen die wir je gesehen haben zu besuchen. Wir nutzten die gute Lage unseres Camgrounds. Von Cortez aus erreichten wir bequem das Monument Valley und genossen einen wundervollen Tag durch diese Naturwunder zu düsen und sie zu bestaunen. 

Hier sind die neusten Fotos aus dem Monument Valley







Nächster Stopp: 

Moab                                           Bundesstaat Utah 

Wir erreichten nach kurzer Fahrt die Ortschaft Moab und beziehen unseren Campground für die nächsten Tage. Erst einmal wurden die Füsse hochgelegt und den Grill in Betrieb genommen. Etwas ausspannen tut gut. So können wir die vielen Eindrücke auch einmal setzen lassen und einwenig ausruhen. 

Gerade angekommen, geniessen wir beim Lunch eine traumhafte Aussicht. 

Phantastische Aussicht in die bizarren Berge von Moab. 


Arches Nationalpark, Utha 

Der frühe Vogel fängt den Wurm, so sagt man doch! Phantastische Bilder konnten wir in der Morgensonne einfangen. Ein herrlicher Tag!


Schon Morgens um 08:00h stehen die Autos Schlange vor dem Besuchrzentrum und Eingang zum Park. Wir haben Glück und schlüpfen kurz vor dem grossen Stau mit unsere Annual-Park-Karte durch die Eingangskontrolle. 

Balanced Rok

Geographie und Klima 

Das Colorado-Plateau ist eine Hebung, die als Aufwölbung durch seitlich wirkende Platten-Kräfte entstanden ist. Der Park liegt auf durchschnittlich 1499m über dem Meer, seine höchste Erhebung ist der „Elephant Butte“ im Osten mit 1696 Metern. Der tiefste Punkt des Parks liegt mit 1225m im Süden am Colorado River, nahe am Parkeingang und Besucherzentrum. Der Süden des Parks ist geprägt durch canyon-artige, fast das ganze Jahr trockene Wasserläufe, der Rest des Gebietes ist ein Hochplateau, das von mehreren flachen und breiten Tälern durchzogen ist.

Klimatisch ist das Gebiet eine Wüste. Im Sommer können die Temperaturen 40°C erreichen, während sie im Winter auf bis zu −10°C sinken können. Schwankungen innerhalb eines Tages von mehr als 25°C sind keine Seltenheit. Der Niederschlag liegt unter 200mm im langjährigen Mittel. 


Der Double Arch

Geologie 

Die Steinbögen, wegen derer das Gebiet unter Schutz gestellt wurde und die die Hauptattraktion des Nationalparks darstellen, sind Öffnungen in Felsrippen, die durch Erosion ohne Beteiligung von fließendem Wasser entstehen. Sie sind so von natürlichen Steinbrücken abgegrenzt.

Der Delicate Arch, das Wahrzeichen Utah's

Entstehung der Steinbögen 

Für die Entstehung der Steinbögen ist die Kombination aus unterirdischen Salzlagern, dem heterogenen Sandstein, und der großen Meereshöhe mit extremem Klima verantwortlich. Bereits im Jura verformte sich die Salzschicht unter dem Druck der darüber liegenden Gesteinsschichten plastisch und bildete einen örtlich bis zu 3000 Meter dicken Salzstock. Er wölbte sich an verschiedenen Stellen auf und bildete Antiklinale genannte Hebungen. Die von unten wirkenden Kräfte brachen Spalten in den darüber liegenden Sandstein. Bei gestreckten Antiklinalen verliefen diese Spalten parallel und konnten mehrere Kilometer lang sein.

Als in den letzten 5 bis 10 Millionen Jahren die tektonische Hebung des gesamten Colorado-Plateaus stattfand, beschleunigte sich die Erosion. In der Folge kamen die Entrada- und Navajo-Sandsteine der Oberfläche nahe und in Spalten drang Wasser ein. Es erreichte den Salzstock und spülte ihn langsam aus. Die durch das Salz aufgewölbten Gesteine verloren ihr Fundament und rutschten entlang den Spalten nach unten. Dadurch brachen am Rand der ehemaligen Antiklinale die Risse auf und die Spalten wurden breiter. Zwischen ihnen entstehen Rippen aus Stein. Im Park liegen zwei Täler, die aus dem Einbruch solche länglichen Antiklinalen entstanden sind, ''Salt Valley'' und ''Cache Valley''. Die weit überwiegende Zahl der Arches liegt an ihren Rändern, das ''Fiery Furnace'' genannte Gebiet mit den meisten jungen und kleinen Arches in ihrem Schnittpunkt.

Ein Steinbogen entsteht insbesondere da, wo in einer Rippe Sandstein verschiedener Zusammensetzung übereinander liegt und die untere Schicht weicher ist. Dies trifft häufig auf den Übergang vom ''Dewey Bridge Member'' zum ''Slick Rock Member'' zu, wenn der weichere Dewey-Sandstein zu bröckeln beginnt. Geschieht dies von beiden Seiten einer Rippe und bricht die Dewey-Schicht durch, kann ein Steinbogen entstehen. Als ''Arch'' gelten nur solche Öffnungen, deren größter Durchmesser drei Fuß (90cm) übersteigt.

Ist der Bogen nicht mehr tragfähig, so stürzt er ein. Da der Prozess der Erosion auch heute noch fortdauert, wird dieses Schicksal schließlich jeden Bogen ereilen. So brach der ''Wall Arch'', damals zwölftgrößter Bogen des Parks und direkt am viel begangenen ''Devils Garden Trail'' gelegen, zwischen dem 4. und 5. August 2008 zusammen.

Im Park kann man die verschiedenen ''Stadien'' an vielen Stellen beobachten. Auf die gleiche Weise entstehen und vergehen auch die anderen Felsformationen.

Der Landscape Arch, der Steinbogen mit der grössten Spannweite


Blühende Kaktee

Utah Prairie Dog

Ein fantastischer Tag geht dem Ende zu. es war atemberaubend schön. Wir sind hin und weg…


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r fiz© Tomas und Nadine Cervera 2012