USA 7. Teil


Nächster Stopp:                                  Yosemite Nationalpark, Coarsegold                 Bundesstaat Kalifornien


Coarsegold, ein kleines, verschlafenes Goldgräber Nest. Wir logieren im Campground vor Coarsegold wie fast immer, und es ist immer noch sehr heiss. Die Temperaturen sind in Kalifornien dieses Jahr im Juni besonders hoch. Überall ist höchste Brandgefahr signaliesiert. Immer wieder rücken Löschfahrzeuge aus, manchmal fahren ganze Löschzüge mit Blaulicht und Sirenen in Höchstgeschindigkei durch die Park’s. Wir erwarteten diese Tage bis zu 42 Grad Celsus. 

Wir verzogen uns in den Nationalpark, dort auf 2’000 meter Höhe ist es einwenig kühler. Auf dem Campground trotz Schattenspendenen Bäumen war es Draussen viel zu heiss, meistens mussen wir die Klimaanlage rattern lassen und uns in WoMo verziehen. Schade, doch anders hielten wir die Hitze nicht aus. Ein Picknick am eiskalten Fluss geniessen wir sehr.


Die Landschaft die wir durchfahren ist wunderschön. 

Der '''Yosemite-Nationalpark''' liegt in Kalifornien, etwa 300 Kilometer östlich von San Francisco. Flächenmäßig erstreckt er sich über 3081 Quadratkilometer entlang der westlichen Hänge der Sierra Nevada. Jährlich zieht der Yosemite-Nationalpark drei Millionen Besucher an, von denen ein Großteil lediglich den zentralen Teil des Parks, das ''Yosemite Valley'', besichtigt. Der Park ist ideal für alle die sich gerne in der Natur bewegen. Wandern, Spazieren, Klettern, Velotouren, Schwimmen, Kanu- und Gummiboot fahren, Fischen, Vögel beobachten usw. usw. Es gibt unzählig viele Möglichkeiten den Tag in diesem wundervollen Park zu gestalten. 

Im Jahr 1984 wurde der Yosemite Natuionalpark zum UNESCO-Weltnaturerbe erklärt, da seine beeindruckenden Felsen aus Granit, seine Wasserfälle und klaren Bäche, die Haine von Riesenmammutbäumen und seine Artenvielfalt weltweit bekannt sind.

Der Park stellt einen der größten und am wenigsten fragmentierten Lebensräume der Sierra Nevada dar, der eine Fülle von Pflanzen und Tieren beheimatet. Er liegt in einer Höhe von 600 bis fast 4000 Metern ü.M. in ihm befinden sich höhenbedingt fünf verschiedene Ökosysteme. Von den 7000 in Kalifornien beheimateten Pflanzenarten sind etwa 50 Prozent in der Sierra Nevada zu finden, wobei mehr als 20 Prozent innerhalb der Parkfläche angesiedelt sind. Für mehr als 160 seltene Pflanzenarten bietet der Park den passenden Lebensraum, mit wenig lokaler geologischer Formation und einzigartigen Böden, die bezeichnend sind für die eingeschränkten räumlichen Verhältnisse, denen sich diese Pflanzen anpassen müssen.

Die Täler der beiden großen Flüsse Tuolumne River, bis zum Hetch Hetchy Valley, und Merced River am Westrand des Nationalparks bilden die tiefsten Vegetationszonen des Parks. Hier wachsen Eichen, gemischt mit Weiß-Kiefern. 

Bei etwa 900 Meter über dem Meer beginnt die Höhenstufe der submontanen Wälder. Sie umfasst die Tallagen des ''Yosemite Valleys'' und weite Bereiche im Westen des Parks und wird bereits von Nadelwald-Landschaften geprägt. Hier wachsen die Gelbkiefer, die Zuckerkiefer, aber auch Weihrauchzedern, die Kolorado-Tanne und die Douglasien zusammen mit der Färbereiche und die immergrüne Eichenart ''Quercus chrysolepis''. In dieser Höhenlage stehen auch die Riesenmammutbäume im Yosemite-Nationalpark. 

Hat ihn wohldas Goldfieber gepackt? 


Wir gingen ein Stück durch den Wald der mit riesen grossen Bäumen bestückt war. Der Boden war mit Kiefernnadeln bedeckt. Weich und kühl fühlte er sich an den Fusssohlen an. Der betöhrende Duft der Nadelbäume stieg uns in die Nase. Vor allem die Weihrauch Kiefern verströmten ihren starken Weihrauh-Duft. Zusamen mit der Wärme im Wald und den anderen Nadelbäumen war es ein einmaliges Geruchs-Erlebnis. Es ist wunderschön hier! Wir mochten nicht mehr gehen! Eine Gegend für Körper, Geist und Nase. „Fantastisch“ !!

 


Wir fahren an einen wundervollen, kleinen Stausee. Herrliche Lage, ideal um ein paar Stunden auszuspannen und die Chipumunks und die Enten zu beobachten. 



Diese riesigen Tannen-Zäpfen haben wir gefunden! Wir sammelten sie wann immer es welche hatte. Zum „Anfeuern“ ein idealer Brennstoff. 



Was die Natur an Perfektion so alles erschuf….

Am letzten Tag unseres Aufenthalts in Coarsegeld und dem Yosemite Nationalpark, wolltenn wir einen der vielen Seen besuchen, die ausserhalb des Parkes lagen. 


Die Landschaft hat sich in Wüste verwandelt. Trocken, karg und doch faszinierend ist diese Gegend hier. 


Auf der Suche des See's! Es führte uns ein sandiger Trampelpfad zum See, den wir auch nach einer langen Wanderung nicht fanden! Bei 40 Grad Celsius, vergeht einem die Müller’s Lust zum Wandern! Wir machten kehrt! Ganz froh, in dieser Wildnis keinem Berglöwen oder Bären begegnet zu sein!

Weiterfahrt nach San Francisco…

Nächster Stopp:                                        San Francisco                                 Bundesstaat Kalifornien

Wir machten Halt im Norden von San Francisco in Petaluma, ca. eine Autostunde von San Francisco entfernt. Wir genossen das Lagerfeuer und die schöne Umgebung im Campground von Petaluma. Eine kleine Stadtbesichtigung steht auf dem Programm.



Wir haben in Petaluma einen wunderschönen Comestibles Laden entdeckt. Einkaufen wie im Schlaraffenland… echt schön ist die Gemüse und die Früchte Auslage präsentiert, auch wenn wir nicht’s dringendes brauchen, Frau findet immer etwas für die kulinarischen Gaumenfreuden...

San Francisco 

Eine wahrlich fantastische Stadt! 

Die Großstadt liegt an der nördlichen Spitze der San-Francisco-Halbinsel, welche die Bucht von San Francisco südwestlich abschließt. Die Stadt wird im Westen vom Pazifik, im Norden vom Golden Gate und im Osten von der Bucht begrenzt. Der Name San Francisco ist im Ursprung Spanisch und ist nach dem Heiligen Franziskus also Franz von Assisis benannt. 

Was wir einerseits faszinierend fanden hat uns andererseits auch sehr verwundert. Das einzigartige, sehr kühle, und die sehr rasche veränderliche Wetterlage ist typisch für San Francisco. So haben wir in Süd-Kalifornien geschwitzt und über 30 Grad Celsius gemessen. Hier in San Francisco war es empfindlich kühl. Ein kalter Wind überraschte uns, wir mussten uns einen Faserpelz überziehen!  

Das vorherrschende mediterrane Klima wird stark von der Lage San Franciscos an der Küste des Pazifik beeinflusst, insbesondere durch den aus nördlicher Richtung kommenden, kalten Kalifornienstrom. Die Sommer sind deshalb kühler als in anderen Regionen vergleichbarer geografischer Breite und nahezu regenfrei. Die wärmsten Monate sind September und Oktober, ebenfalls ungewöhnlich für diese geografische Lage.

Die Winter sind vergleichsweise mild und niederschlagsreich, Frost gibt es nur sehr selten. Die Tagestemperatur im Sommer reicht von 15 bis 25 Grad Celsius. Die Wassertemperaturen liegen bei 10 bis maximal 15 Grad Celsius und laden nicht zum Baden ein. Bekannt sind aber auch die morgendlichen Nebelschwaden, die vom Meer her über die Hügel ziehen. Dieser Advektionsnebel entsteht dadurch, dass sich die durch Westwinde transportierte, relativ warme, feuchte Luft vom offenen Meer kommend über dem Kalifornienstrom abkühlt und kondensiert. Ebenso bekannt sind die sehr unterschiedlichen Mikroklimate. So kommt es vor, dass es am Golden Gate empfindlich kühl und im Stadtzentrum gleichzeitig hochsommerlich warm ist.

Wir hatten Glück und die Golden Gate Brücke ist frei von Nebel und präsentiert sich uns in ihrer ganzen Grösse. (Der Name Goden Gate kommt von den früheren Goldgräbern, die nach San Francisco kamen um Gold zu finden)



Wir stehen vor einem dieser unzähligen Stahlseile die die Brücke hält. 

Aus der Ferne die Skyline von San Francisco. 



Der berühmte und einzige Sandstrand von San Francisco. Das Wasser vom Pazifik ist kalte 10 Grad Celsius.


Sicht aus der Ferne und luftiger Höhe. San Francisco’s Riesiger Freizeit- und Vergnügungspark. 


Down Town San Francisco:                                                                                         Bunte und schräge Fassaden, Farbige Häuser, Exklusive Shop’s, tolle Aussichten und das alles gibt’s an schrägster und steilster Hanglage zu höchst Preisen. Einfach Phantastisch!









Die Legendäre Tramstrecke in San Francisco, dass ist ein Muss, diese Tramfahrten zu erlebn. 

Es geht wirklich fast senkrecht hinab. 

Das schöne Lachen vom Tramchauffeur. Wirklich steil gings die Strasse hinunter. Zum Glück halten die Bremsen. 


Das exklusive Bankenviertel. Hier soll Weltweit jede Bank eine Filiale haben. 

Die berühmte „Fishermans Wharf“ von San Francisco. Eine lange „Fressstrasse“ lud zum Schlemmen ein. Wir gingen rein in’s Getümmel und fischten uns Köstlichkeiten aus dem Pazifik direkt auf den Teller. Das war vielleicht gut gewesen! 

Unser Mittagessen bestand vorwiegend aus Fisch. Vorspeise Meeresfrüchtsalat mit Chili, Knoblauch, Zwiebeln, Zitronensaft und Olivenöl. Krabbenbrötchen. Hauptgang Fritierter Fisch und knusprig gebakene Riesencrevetten. Krabben Chauder (Krabbensuppe im Brötchen serviert, und Spezialität, die Mann und Frau probieren muss. Es war mega, mega fein, lecker, nein köstlich wie selten wo gegessen. Jammy, Jammy! 


Strassenmusikanten alle paar Meter. Hier in der Fishermans Wharf spielte sogar eine Band, Song’s vom feinsten. Wir liessen uns nieder und genossen den warmen Wind vom Meer, die rhytmischen Känge der Musik und schauten den tanzenden und gut gelaunten Menschen zu.

Riesenmöven versuchten den Leuten ein Häppchen Fisch abzujagen. Ja, von mir gab es Crevettenschwänze….

Im Hintergrund ist die Insel „Alcatras“. Leider waren die Rundgang-Tickets für Alcatras schon Monate voraus ausgebucht. 

Eine Bäckerei am Fishermans Wharf, mal ganz anders. 

Vom Hafenbecken und Peer. Sicht in die Stadt. 

Ein Seelöwe im Hafenbecken. Er hatte so laut gerufen, dass die Touristen in Scharen an den Steg geströhmt sind um zu schauen was da los war. 

Eingang zum Chinesen Viertel. Nirgend auf der Welt, ausser in San Francisco leben mehr Chinesen in einer Gemeinschaft ausserhalb China. 



Die steilsten Strassen, bis 30% Neigung. 


Diese Fussgängerstrasse ist die steilste die wir je gesehen haben. Gehen war fast nicht möglich. Wahrscheinlich sollte man sich abseilen lassen….

Die Goden Gate Brücke gegen Abend wenn sich der Nebel von den Bergen aufs Meer legt...

Hoffentlich auf Wiedersehen, Du wundervolle und schöne Stadt….


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r fiz© Tomas und Nadine Cervera 2012