Sydney                                                                                     Oktober 2017


Wo sind wir? 

Den Bundesstaat Queensland haben wir bereits kurz nach Brisbane und nach der Gold Coast verlassen.                           1’000 km entlang der Ostküste Queenslands, südwärts mit Ziel Sydney. Sydney ist die grösste Stadt in Australien mit 5 Mio. Einwohnern und die Hauptstadt des Bundesstaates New South Wales. 

Die 10’000 km Marke auf unserem Kilometerzähler ist geknackt! 

Die Temperaturen werden merklich kühler. Es ist im Oktober etwa so wie bei uns im Frühling. Die Nächte sind kühl, Tagsüber erreicht das Barometer um die 25°C. Das Wetter ist eher wechselhaft, mal regnet es, oder ein kühler Wind bläst uns um die Ohren. Notgedrungen sind lange Hosen und Pulli wieder aktuell. Auch um unsere Heizung im WoMo sind wir froh.  

Irgendwie schon eigenartig, wir machen uns auf den Winter in Schaffhausen bereit und hier in Sydney ist der Frühling angebrochen. In den Geschäften werden die Frühlings-Sommer Kollektionen feilgeboten, Sommersandalen und Bademode. Frühlingsangebote werben um Kunden im Oktober und November. Für unsere Biologische Uhr schon etwas gewöhnungsbedüftig. Doch wir lassen uns nicht irritieren und essen weiterhin Erdbeeren und Frühlingsspargel. 😉


Das älteste Haus in Sydneys Zentrum direkt am Circular Quay 


Ankunft in der 5 Mio. Metropole Sydney

Wir können mit dem WoMo nicht in die Stadt hinein fahren. Mangels grossen Parkplätzen und den viel zu engen Verhältnissen auf den überfüllten Strassen. Es gibt Down Town auch keine Campgrounds. Wir suchen uns in einem Aussenquartier von Sydney eine Bleibe für ein paar Tage. Wir wollen mit den ÖV in die Stadt kommen. Der einzige Campground den wir gefunden haben, liegt direkt neben einem riesigen Krematorium und einem über viele km grossen Friedhof. Nach dem Motto; Rechts campieren, links kremieren! Unser komisches Gefühl neben dem Krematorium zu schlafen, erledigt sich von selbst. Der Campground ist komplett ausgebucht. Wir sind ganz froh darüber, da uns der Gedanke, neben so vielen Toten zu liegen, nicht ganz angenehm ist. Die Rezeptionistin gibt uns einen Tip in 30 Minuten Entfernung einen weiteren Campground zu finden. Wir düsen erleichtert ab auf der Suche nach dem Lakeside Campground in der Ortschaft Narrabeen direkt am Meer.  


Der Campingplatz liegt am Narrabeen See im Hintergrund. Vorne die Ausläufer vom Meer

Die zweite Wahl erweist sich als Volltreffer! Der Campingplatz ist so gross, dass wir nicht vom einen ans andere Ende sehen. Am Wochenende ist hier die Hölle los. Familien mit Kindern entfliehen der Grossstadt Sydney und kommen zum Campen über das Wochenende nach Narrabeen Beach. 


Lake Side Campingplatz


Wir checken ein und es gibt erstaunlicherweiweise noch viele freie Plätze. Ein Rasenplätzchen vor dem WoMo Bäume und Palmen säumen die Wege. Eine Entenmutter mit 25 Bibeli gehen auf Futtersuche, Hasen hoppeln herum, eine wahre Freude hier den Anker geworfen zu haben. Ein Opossum kreuzte unseren Weg in der Dämmerung. Ein paar Minuten zu Fuss und das schönste Meer mit einem fantastischen Strand liegt direkt vor der Nase. 


Die Lagune vor Narrabeen Beach eine wahre Idylle im Abendlicht


Narrabeen Beach 


Ebbe an der Narrabeen Beach 



Rockpool 

Als ehemalige Schwimmerin schlägt bei diesem Anblick mein Herz höher. Am liebsten würde ich gleich reinspringen und ein paar Bahnen paddeln. Der Rockpool ist ein Freibad für Schwimmer. Es wird vom Meerwasser gespeist, hat ca. 50 m Länge. Ebbe und Flut sorgen für den richtigen Wasserpegel. Leider ist das Wasser viel zu kalt 22°C. Zumindest halte ich Arme und Beine ins Wasser. Gut habe ich meine Badehose nicht dabei…


Einladend liegt der Rockpool da


Nicht weniger als 12 solcher Traum-, Buchten und Strände liegen zwischen Narrabeen auf dem Weg nach Sydney’s City. Es gibt auch keine Krokodil- und Box-Jellyfish Warnungen mehr.


Rein in den Grossstadt - Jungel 

Manly Fähr-Hafen bei strahlend blauem Himmel


Wir sind ausgerüstete mit Turnschuhen und leichtem Gepäck. Das Wetter ist uns wieder einmal gnädig. Einen Tag Regen, einen Tag Sonnenschein und wie es so will, erwischen wir den Sonnentag für unsere Fotoserie. Schliesslich will man das Opern Haus vor blauem Himmel im Kasten… 

Der Weg in Sydneys Zentrum ist einfach zu finden. Direkt beim Campground gibt es eine Bushaltestelle. Eine Dreiviertelstunde dauert die Fahrt zur Manly Wharf in Sydney. Gut ist die Warf gross angeschrieben! In den Bussen gibt es keine Orientierungshilfen wo man sich gerade befindet. Keine Routenplan, keine Ansagen, keine Leuchtschrift, nichts. Die Bus Stop’s sind ebenfalls Namenlos. Da kommt uns doch das eine oder andere aus der Karibik bekannt vor. Wir rennen der Menschenmasse hinterher, die Fähre wartet bereits und wir erwischen sie  noch eine Minute bevor sie ablegt. 

Manly Beach gilt als Wiege des Wellenreitens in Australien. Ein weiterer wunderschöner Sandstrand ziert die Manly Bucht.  


Die Fahrt auf der Manly Fähre bei Cappuccio und Gipfeli. Eine herrliche Morgenfahrt an der Sonne. 


Die Fähre bringt uns in einer halben Stunde mitten ins Zentrum von Sydney nach Circular Quay. Einen herrlichen Blick haben wir von der Fähre aus auf die Harbour Bridge, die Skyline der Hochhäuser von Sydney und das weltberühmte Sydney Opern Haus. 


Blick auf die Skyline von Sydney 



Skyline von Sydney und die Gelb-Grünen Fähren 




Kleine Ansicht wo wir uns befinden; am Circular Quay, Fähr Hafen 


In Sydney gibt es ein tolles Zahlungssystem für öffentliche Verkehrsmittel; OPAL heisst das Zauberwort. Seit 2016 wurden in Sydney sämtliche Papiertickets abgeschafft. Ein sogenanntes „kontaktloses“ Zahlen. Einfach kann man nun vom Bus auf die Fähre, den Zug, oder die Untergrundbahn wechseln. Die Opalkarte deckt das ganze ÖV-Netz ab. Man kauft sich beim Wooleworth Supermarkt eine „OPAL“ Karte die wir je mit 40.- Aussi-Dollar aufladen lassen. Wir haben jetzt freien Zutritt zu allen öffentlichen Transportmitteln. Man „bagdt“ mit der Opalkarte jeweils beim Ein- und Aussteigen an einem Lesegerät die Karte ab, fertig! Dabei wird der jeweilige Fahrpreis abgebucht und egal wie oft man womit auch fährt, es werden höchstens 15 $ pro Tag abgebucht. Wer also viel mit den ÖV unterwegs ist fährt billiger.


Fährverbindungen in Sydney 


Nach einiger Zeit fanden wir heraus, dass z.B. die Schnell-Fähren und der Hop on Hop of Bus doch nicht mit der OPAL Karte bezahlt werden können. So ganz konsequent scheint das System mit der Opalkarte doch noch nicht zu sein. 



Toller Blick auf die Skyline von Sydney und den Circular Quay Fährhafen 



Ankunft am Circular Quay, Sydney City, welch prächtiger Tag wir wieder einmal erwischt haben. 



Skyline Sydney’s mit dem Opernhaus bei knall blauem Himmel


Die imposante Harbour Bridge 

Harbour Bridge; Die Einheimischen nennen sie auch die eiserne Lunge oder Kleiderbügel. Die am 19. März 1932 offiziell eröffnete Sydney Harbour Bridge ist die Hauptverbindung zwischen Sydneys Nord- und Südküste über den Hafen von Sydney. Mit ihrer Breite von 50 Metern ist sie die „breiteste Brücke der Welt mit langer Spannweite“ und hat insgesamt acht Straßenspuren (davon eine Busspur), zwei Bahngleise, einen Fahrradweg und einen Fußweg. Eröffnet wurde die Brücke mit sechs Straßenspuren, zwei Bahngleisen, zwei Straßenbahnschienen und jeweils einem Fuß- und Fahrradweg. Grau ist die Harbour Bridge deshalb, weil zu der damaligen Zeit nur die Farbe Grau in diesen immens grossen Mengen zur Verfügung stand. Die Brücke kann mit einem Tourgide bestiegen werden und bietet einen herrlichen Blick über ganz Sydney.  

Die Harbour Bridge 


4 x Sydneys Opera House




Von allen Seiten hat das Sydney Opera House eine völlig anderen Ansicht. Das Sydney Opera House ist eines der markanten und berühmten Gebäude des 20. Jahrhunderts und das Wahrzeichen von Sydney. Es geht auf den Entwurf des dänischen Architekten und Pritzker-Architektur-Preisträgers Jørn Utzon (1918–2008) zurück. Man kommt nicht daran vorbei, einmal die weissen Keramikfliesen dieses fantastischen Gebäudes anzufassen. Einmal an der Opera vorbei zu gehen, und diese gigantische Grösse auf sich wirken zu lassen. Die grosszügige Architektur im Innenbereich mit gedecken Restaurants- Bars, einem Terrassenbereich mit Blick auf’s Wasser der über die ganze Westseite des Opernhauses entlang reicht. Die Entstehung des Opern Hauses hat uns für einige Zeit in seinem Bann gezogen und uns unglaublich fasziniert. 




1957 der schon damals renommierte dänische Architekt Jørn Utzon, der sich zum ersten Mal außerhalb Dänemarks betätigte, gewann die Ausschreibung. 1959 begannen die Bauarbeiten. Der ursprünglich angesetzte Baupreis wurde um das Fünfzehnfache überzogen, die Fertigstellung konnte nur mit Hilfe einer extra dafür ins Leben gerufenen Lotterie realisiert werden. Am 20. Oktober 1973 wurde das Opernhaus offiziell von Königin Elisabeth II., dem formellen Staatsoberhaupt Australiens, seiner Bestimmung übergeben. 




Heute ist das Opernhaus von Sydney eine der beliebtesten Touristenattraktionen und neben der Sydney Harbour Bridge und zusammen mit dem Uluru (Ayers Rock) das Wahrzeichen Australiens. Das Sydney Opera House ist eines der größten Kulturzentren der Welt. Es finden jährlich etwa 2500 Aufführungen und Veranstaltungen mit etwa vier Millionen Besuchern statt.





Im Sommer 2016 haben umfangreiche Renovierungs- und Umgestaltungsarbeiten begonnen. So wird zur Zeit unter anderem der Außenbereich umgestaltet, sodass der Verkehr von den Fußgängern getrennt wird. Außerdem werden die beiden Hauptsäle saniert. Dafür wird die Concert Hall vom zweiten Halbjahr 2019 bis Anfang 2021 geschlossen. Es soll hier unter anderem die Akustik verbessert werden. Davor wird das Joan Sutherland Theatre von Mai bis Dezember 2017 geschlossen, um die Technik zu modernisieren. Leider war gerade nichts spannendes im Angebot für uns, damit sich ein Besuch im Opern Haus gelohnt hätte. So begnügen wir uns es nur von Auge zu bewundern.


Sydney Städtebummel und Bildergalerie

Das Spiel zwischen alter und neuer Architektur fasziniert uns immer aufs Neue. Hier ein paar Beispiele. 



 







Der Sydney Tower mit 305 m 



Eines der wohl markantesten Gebäude Sydneys ist dieses mit tropischen Pflanzen überwucherte  Wohnhaus. Eine automatische Sprinkleranlage sorgt für die Bewässerung der Pflanzen. Jene Plattform die an spiegelnde Glaspaneelen erinnern, ist ein ausgeklügeltes System aus reflektierendem Metall. Es hat die Aufgabe diejenigen Pflanzen zu besonnen die meist im Schatten sind. 







Sydneys berühmte Bondi Beach 




Wenn man von den Top-Stränden Sydneys spricht, dann taucht ganz oben auf der Liste der Name Bondi Beach auf. Der hufeisenförmige Strand im Osten der Stadt ist einer der bekanntesten der Welt. Was die Copacabana für Rio, ist Bondi für Sydney. Der Strand ist eine einzige Relax-Meile, Laufsteg und Surferdestination. Da unsere Stadtrundfahrt hier Halt macht, machen wir an der Beach eine Pause zum Mittagessen. Wir sind schliesslich die Beach-Spezialisten und wollen uns ein eigenes Bild von dieser super Beach machen. Ja, der Bondi Beach ist wirklich ein lebendiger, quirliger Ort für Junge und Junggebliebene. Wir schauen den Surfern eine Weile zu wie sie auf die richtige Welle warten und sich die Sonnenhungrigen auf ihren Strandtüchern räkeln, während wir an unseren Sandwiches kauen. 



Ein ausgedehnter Verdauunsspatziergang an der Bondi Beach, wo wir das Geschehen bestens im Blick haben. Ein herrlicher Tag. 

 


Ein Salzwasserpool der immer wieder von den Wellen überspühlt wird.


Auffallend viele Leute an der Beach. Meistens sieht man keine Menschenseele an Stränden die nicht so berühmt sind.


Sydney Darling Harbour 


Eine der 9 Anlegestellen für Fähren. Sieht aus als würde sogleich ein Raumschiff abheben.

Am weitläufigen Darling Harbour ist viel los. Gleich am Hafen sind Sea Life, Wild Life, Madame Tussaud etc. wie in jeder grosser Stadt anzutreffen. Das National Maritime Museum liegt gegenüber der Pyrmont Brücke. Viele Restaurants, Café’s und Bar’s reihen sich aneinander. Gleich dahinter der Business District mit seinen modernen, eleganten Hochhäusern. 


Darling Harbour Maina




Spieglein, Spieglein an der Hauswand…


Fassaden-Suchbild - wo sind wir?


Wassertaxis 



Am Pier von Darling Harbour reihen sich elegante Restaurants und Cafés aneinander


Drei Bienenwaben-Gebäude ragen in den Himmel


Hier stehe ich auf der weltweit ersten elektrischen Drehbrücke (1902), der Pyrmont Bridge


Australien National Maritime Museum. Die Exponate reichen vom Aborigines-Kanu bis zur America’s-Cup-Jacht. 


Das U-Boot die Onslow 1969-1999 war im kalten Krieg bis Australien unterwegs



Wir machen einen Rundgang ins Innere der Onslow. Als Touristen-Führer sind pensionierte Männer beschäftigt, die mit einer wunderbaren Hingabe die damalige Zeit auf den Schiffen den Touristen näher bringen. Ein Stück Nostalgie in der Schiffsfahrt. 


86 Männer dienten damals auf der Onslow, einem grossen dieselelektrischen U-Boot.


Alles ist sehr eng gebaut auf der Onslow 


Achtung Torpedo, hier wird scharf geschossen


Torpedo 

Schnitt durch einen Torpedo. Diese wurden mit kleinen Dieselmotoren angetrieben und erreichten unter Wasser eine Geschwindigkeit von über 80 km/h und hatten eine Reichweite von über 6 km. Bereits 1925 konstruiert wurden sie vor allem im 2. Weltkreig in dieser Form eingesetzt.


Die Kojen der Crew, alles sehr eng und klein


Pantry: Für 86 Leute wurden auf kleinstem Raum die Mahlzeiten zubereitet


Die Offiziers-Kojen, kaum ein Unterschied zur normalen Mannschaftsunterkunft.






Tomi im Maschinenraum, sieht fast aus wie in der SeaBorne, da lacht das Herz. Hier gab es sicher auch viel zu reparieren!! 



Der Zerstörer HMAS Vampire

Ebenfalls ein Ausstellungstück aus dem 2. Weltkrieg, das in den 60iger Jahren ausser Dienst gestellt wurde.


Tomi vor den Buggeschütz-Türmen.


So sieht der Geschützturm von innen aus. Von hier werden auch die Geschütze mit den grossen Granaten bestückt. War noch richtige Handarbeit dabei.


Auch in der Schiffskommunikation hat sich seitdem einiges verändert. 




Koje des ersten Offiziers, das sieht schon wesentlich geräumiger aus als im U-Boot aber immer noch kein Vergleich mit den Kojen der SeaBorne.


Da stellt die Kapitänskabine schon mehr dar. Richtig gemütlich.


Blick ins Offizierskasino mit eigener Bar, Klavier und natürlich mit Elisabeth an der Wand. Das Schiff und Elisabeth, sozusagen beides alte Fregatten.







Käpten auf der Brücke. Interessant: Es hat kein Steuerrad auf der Brücke. Der Steuermann ist zwei Stockwerke tiefer in einem fensterlosen und stark gepanzerten Raum. Offenbar war die Brücke nicht gerade der sicherste Ort im Gefecht. 


Jeames Cooks HMB Endeavour 1728 - 1779

Die noch etwas ältere Endeavour, ein originalgetruer Nachbau. Nach Originalplänen mit Original-Materialien nachgebaut. Wirklich eindrücklich. Alte Handwerkskunst vom Feinsten.






Der Schiffsofen ist zugelich Kochstelle.


Kartoffeln und Pöckelfleisch vom Schwein, sowie Sauerkraut waren die Grundnahrungsmittel. Damals war nichts mit Mitternachtsbüffet wie heute auf den schicken Ozeankreuzern.




Tomi im Gespräch mit dem letzten „Matrosen“ des Schiffs.


Ueber den Esstischen wurde geschlafen.


Damit mehr Platz für Material und Passagiere geschaffen werden konnte, wurden die Decks nochmals horizontal unterteilt. Damit hatte man zwar keine Stehhöhe mehr und man musste sich fast kriechend im Schiff bewegen, aber man gewann 50 % mehr Platz.


Tomi vor einer Offizierskabine, die Raumhöhe reicht gerade zum Sitzen. 


Die Kapitänskabine hat schon fast Stehhöhe, sehr luxuriös mit Holzofen.


Besuch im Sydney Fisch Markt 






1989 eröffnete in Sydney der größte Fischmarkt der südlichen Hemisphäre. Bei dem überwältigend großen Angebot an Fischen und Meeresfrüchten fällt die Auswahl nicht leicht. Delikatessen wie Austern, Hummer, Garnelen und auch Sushi kann man hier kaufen. Aber es lohnt sich, die Preise zu vergleichen, denn jeder Fischhändler hat täglich besondere Angebotspreise. Wer um die Mittagszeit den Fischmarkt besucht, sollte unbedingt eine Gourmetpause einlegen. Gerade viele der Meeresfrüchte sind bereits für den sofortigen Verzehr zubereitet und die Sitzplätze im Außenbereich mit Blick auf die schöne Blackwattle Bay laden zum Verweilen ein. Leider sind die vielen Möwen auch dabei die Sitzplätze zu bevölkern. Es kreischt und flattert um einen herum, man muss gut acht geben, dass der Fisch auf dem Teller bleibt. Optisch sieht der eigentlich schöne Aussenbereich ziemlich mitgenommen aus. Von Möwen komplett verkackt, das fanden wir sehr schade. 



Auffallend war, dass ca. 90% der Besucher und Kunden Asiaten waren. Auch Staperfahrer, Verkäufer, Fischer ect. alles Asiaten. Der Fischmarkt schein fest in asiatischer Hand. 


 









Auch frischer Lobster wird angeboten, allerdings sind die Preise sehr kräftig. Da bezahlen wir in der Karibik nicht mal eine viertel.




Alles sieht sehr schmackhaft aus und ist sehr schön präsentiert, allerdings sind nicht nur die Fische gesalzen, sondern auch die Preise.









Lecker war es, untendrin war alles mit Pommes voll. Der Fisch liegt oben drauf. 

Eine gemischte Meeresfrüchteplatte und Fisch haben wir uns um Mittagessen gegönnt. Es war sehr lecker und wirklich alles fangfrisch. Diese Platte ist für 2 Personen und hat mit Getränken etwa 50 AU$ gekostet (entspricht ca. CHF 38.—). Die Chinesische Familie am Tisch rechts neben uns (nicht im Bild) hat für min. 350 AU$ Fische, Austern, Krebse und Langusten gegessen, nur die Sahnestückchen und obendrein alles ohne Belagen. Auch Chinesen lassen es sich gut gehen.


Sydney Rundfahrt

Zu diesem Zeitpunkt waren wir der Meinung wir würden mit der Fähre in Circulair Quay aussteigen. Nix da…

Was die Aussi’s dringend verbessern müssten, ist die Information über das  Bus- und Fähr-Netz für nicht Ortskundige. Man kriegt die Krise und irrt stundenlang in der City herum, wenn man herausfinden will, wann, wo welcher Bus oder welche Fähre man nehmen muss um ans Ziel zu gelangen. 

Durch unklare Angaben sind wir in den Genuss einer 1.5 stündigen Flussfahrt gekommen. Die Fähre ab Darling Harbour führte uns in Aussenquartiere Sydneys. Viele Haltestellen, Häfen, Buchten mit Schiffen, den Olympiapark und die Skyline von Sydney im Wolkenkleid haben wir gesehen. Ganz schön, aber eigentlich nicht das was wir wollten. Wir wollten nur vom Darling Harbour nach Circular Quay, das wäre nur eine kurze Fahrt in den nächsten Kanal von 5 Minuten gewesen. 


Sydneys Aussenbezirke haben durchaus ihren Reiz




Wieder Zurück am Ausgangsort Darling Harbour, gingen wir zu Fuss zum Busterminal, und wieder ging die Suche los. Keine Chance den richtigen Bus zu finden, geschweige denn herauszufinden, wie die Busse fahren. Wir bobachteten das An- und Wegfahren der Busse um die Sysematik zu bereifen. Keine Chance! Nachdem uns dann Australier gefragt haben, wie und wo denn ihr Bus fahren würde, gingen wir entnervt zu Fuss zum Circular Quay. Von dort mit der Fähre nach Manly und schliesslich mit dem Linienbus nach Hause. Zu guter Letzt haben wir wegen der Dunkelheit unser Bushaltestelle verpasst und mussten zu Fuss zum Campground latschen. Da hatten wir etwa 21:00h. Erledigt nach diesem Mammuttag fiehlen wir in die Betten. 

Sydney hat uns sehr gefallen. Ein paar sehr imposante Gebäude wie das Opera House. Eine charmante Stadt mit vielen Flüssen die Sydney umgarnen wie der Baramata River. Viele Grünflächen zieren die Stadt. Wie selten in einer Grossstadt fühlt man sich hier sicher und unbefangen. Es gibt keine Strassen die man meiden sollte. Tomi gefällt es sehr in Sydney. Mir persönlich gefällt Brisbane besser. 

Wir haben weitere 1000 km auf dem Programm in Richtung Melbourne. Wir sehen uns dann in einer weiteren Grossstadt zum High Tea….

Herzliche Grüsse Nadine & Tomas 

r fiz© Tomas und Nadine Cervera 2012