Besuch aus der Schweiz

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Unsere lieben Freunde, die Aeschlis, wollten sich unbedingt mal zwei Wochen durchschaukeln lassen und dabei die Schönheiten von Tobago geniessen. Wie immer, wenn Peter mit von der Partie ist, regnet es sofort in Strömen. Nadine packte die Gelegenheit am Schopf, und konnte endlich ihren neuen Regenschirm ausprobieren. Aber wir haben uns natürlich sehr über ihren Besuch gefreut, wie auch die Moskitos, die dem Frischfleisch aus der Schweiz gleich ihre volle Aufmerksmkeit schenkten. Da haben es Mäxli, das Kuscheltier von Selina und ich gut. Mäxli mit Pelz und ich mit Panzer, da haben die Moskitos keine Chance. Ich habe Mäxli und die Aeschlis gleich mal ins Bordleben eingeführt und die wichtigsten Verhaltensregeln und die Rettungsmaterialien erklärt. Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste.

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Wie immer hatte der Skipper wieder mal was zu reparieren. Die dritte Toilette hatte den Dienst verweigert. Ist ja auch ein Scheissjob. Der Skipper hat sie dann unter vielen, hier von der Zensur gestrichenen "Selbstgesprächen" wieder repariert und dabei den letzten Servicekit verbaut. Dass er dabei sogar noch Lachen kann, zeugt entweder von abgestorbenen Geruchsnerven durch die viele Qualmerei, beginnender Senilität oder eben einfach einem sonnigen Gemüt. 

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In der Zwischenzeit hat dann Peter das Steuer übernommen, was ihm als altem Böötler gar keine Schwierigkeiten bereitete. Mit einem breiten Grinsen im Gesicht, hat er unsere SeaBorne durch die Inselwelt von Tobago gesteuert, während der Skipper die niedrigeren Arbeiten erledigte. 

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Aber man kann über den Alten sagen was man will, nebst den Scheissjobs hat er auch Talente, um sein Wissen über die Taucherei an die Jungmannschaft weiter zu geben. Selbst ich als alter Taucher musste staunen, was er noch alles gewusst hat. Natürlich hatte er mit Selina und Jonas auch gelehrige und aufmerksame Schüler. Nach dem Crashkurs in grundlegenden Tauchregeln war dann der erste Tauchgang mit den Grundübungen an der Reihe.

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Noch etwas skeptisch aber erwartungsfroh, sahen Selina und Jonas ihrem ersten Tauchgang entgegen. Aber der Skipper, die alte Tauchflasche, hat sie sicher wieder zurück gebracht und das Strahlen auf den Gesichtern war die Mühe allemal wert.

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Mäxli und ich haben danach gleich auch überlegt, ob wir mal die wunderschöne Unterwasserwelt erkunden und ein paar meiner Verwandten besuchen sollten. Leider war selbst die kleinsten Flossen noch etwas zu gross für Mäxli. So beschlossen wir abzuhängen und uns eine karibische Bräune reinzuziehen. Wie man sieht, hatte Mäxli dabei wesentlich mehr Erfolg als ich. Ich bin eben eher der "noble Blässe" Typ. Trotz Peters schlechtem Einfluss auf das Wetter hat es ja doch noch ein paar Sonnenstrahlen gegeben. Uebrigens: Die Einheimischen behaupten, dass bei ihnen immer die Sonne scheint und nennen den Regen "liquid Sun", ja ja die Kariben sind halt schon ein sonniges Völklein. Leider ging die Zeit viel zu schnell vorüber und wir mussten uns schweren Herzens von Aeschlis und Mäxli verabschieden. Have a good trip an ceep cool - oder wie der Terminator sagen würde "astalavista baby!

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r fiz© Tomas und Nadine Cervera 2012