St. Vincnt and the Grenadines                               Januar - April 2013                                                              


Karibik St. Vincent and the Grenadines > Rückblick

Zwischen Januar und April 2013 sind wir zwischen St. Vincent und Grenada in den Grenadinen von Insel zu Insel gesegelt. Wir hatten Besuch aus der Schweiz die begeistert von der wirklich einmalig schönen Gegend hier in den Grenadinen waren. Auch uns geht es jedesmal so, wenn wir wieder hier sind, es ist ein tolles Erlebnis diese wundervolle Inselwelt zu besuchen. 

Die Temperaturen liegen von Januar bis April am Tag um die 28 Grad, in der Nacht 23 bis 27 Grad. Die Luftfeuchtigkeit liegt bei ca. 50%. Ein mässig kühler Wind weht meistens. Die Wassertemperatur beträgt ca. 25 Grad. Ab mitte April steigen dann die Temperaturen und auch die Luftfeuchtigkeit mit 30 Grad Tagestemperatur und ca. 80% Luftfeuchtigkeit an.   

Wir haben für Euch inzwischen ein paar schöne Eindrücke und Bilder zusammengestellt. Es ist immer wieder schön an Orte zu reisen die man bereits kennt. Doch immer wieder ist das Erlebnis anders. 

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Stimmungsvoller Sonnenuntergang in der Blue Lagoon Marina St. Vincent. 

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Michi und Manuela sind an Board, der erste Schlag von St. Vicent nach Bequia bei herrlichem Wetter, gutem Wind und aufgestellter Crew. 

Montreal Garden St. Vincent

Mit unseren neuen Gästen den Schlehan's erkunden wir St. Vincent. Wir machen einen Besuch im Montreal Garten, der sich ausserhalb von Kingstown befindet! (Tomi schimpft weil er schon wieder Pflanzen anschauen muss), naja er wird es überstehen!  Eine wundervolle Vielfalt an wilden tropischen Sträuchern, Bäumen und Blumen. Auf einem schmalen angelegten Pfad der durch den Garten führt, werden wir von der Pflanzen- und Blumenwelt verzaubert. 

Nachfolgend ein paar Bilder aus dem Montreal Garten:

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Daniel im Busch- und Pflanzen Dschungel, farblich dem Rot der Blumen angepasst!  

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So sieht ein kleiner zurechtgeschnittener Muskatnuss Baum aus, süss nicht?  

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Isabella und Valentin im dichten Grün. 

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Der Rundgang ist zu Ende, der Nebel legt sich über den tropischen Garten.                    Ein Regenguss steht unmittelbar bevor.

Es fasziniert mich immer wieder von neuem wie in den Tropen die Pflanzenwelt wächst. Alles ist überdimensional gross, manche erinnern uns an die Zimmerpflanzen Zuhause die wir liebevoll hegen und pflegen. Diese wachsen hier riesengross und wild im Überfluss. Das tropische Klima scheint wie ein Dünger auf die Pflanzenwelt zu wirken. 

Mesopotamia Valley in St. Vincent 

Unser Tourguide führte uns am schönsten Aussichtspunkt in St. Vincent vorbei, dem Mesopotamia Valley. Eine wundervolle Aussicht über das gesamte Valley wo man sämtlichen Pflanzen- und Baumarten sieht. Bäche und Flussläufe führen durch dieses dichte, wilde und fruchtbare Tal.

Einen Eindruck über das Valley. 

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Unterwegs zum Black Point Tunnel

Wir fahren an der Ostküste St. Vincents entlang durch eine Hügelige ausgesprochen fruchtbare Gegend. Durch kleine Dörfchen gelangen wir auf schmalen Strässchen zur Küste, wo wir von einer wundervollen Aussicht auf den Atlantik belohnt werden. 

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Eine traditionelle Kirche in St. Vincent

Black Point Tunnel 

Die Engländer planten damals einen sicheren und schnellen Durchgangsweg für den Transport des Zuckerrohrs vom Land zur Küste auf die Schiffe. Der Weg durch dichen Dschungel und steile Klippen zu den Schiffen war gefährlich und lang. Sie liessen einen über 100m langen Tunnel bauen. Der "Black Point Tunnel" wurde damals von Sklaven mit Schaufel und Pickel in schweisstreibender Arbeit gebaut. Wir gehen durch den Tunnel und schauen uns das Wunderwerk an, und sind wirklich beeindruckt. 

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Der Tunnel wurde hier in den Felsen gebaut. Der Eingang ist sichtbar. 

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Isabella schreitet durch den dunklen, feuchten aber eindrucksvollen Tunnel. 

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Der Ausgang zum Meer hinaus.

Unser Ausflug führte weiter nach Georgetown wo wir in einem lokalen Restaurant unser Mittagessen einnehmen. Wir fuhren den langen Weg zurück in die Blue Lagoon Bay. Es war ein schöner Ausflug der uns einen Eindruck der ursprünglichen Insel St. Vincent vermittelte.

Sundowner auf "Happy-Island" 

Meistens wenn wir mit unseren Gästen den Sundowner auf "Happy Island" geniessen, fühlen sich alle sehr schnell wohl und in ausgelassener Partystimmung. Es wird getanzt und Rumpunch getrunken. So sicher wie "Woopy Goldberg" mit seiner langen Rastamähne seine Bar mit seiner Persönlichkeit und karibischer Hingabe betreibt und  seine Gäste mit Raggae-Musik aufmischt. So sicher ist auch der schwere, brummende Kopf am nächsten Tag… auweia, aber schön war's trotzdem! 

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"Happy Island" besteht aus einer Bar im seichten Wasser vor Cliffton Harbour auf Union Island! Nur mit dem Dinghy oder auch schwimmend erreichbar...

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Noch ist Ruhe vor dem Sturm! Ab 16:00h treffen die ersten Gäste ein. 

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Aufgestelltes Partyvolk auf Happy Island, auch Tomi kommt so richtig in Fahrt! 

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Skipper im Gespräch vertieft! 

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Der spektakuläre Sonnenuntergang von Happy Island. 

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Zum Schluss der Schnapp-Schuss…und alle sind Happy...

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Zum Schluss der Rasta-Kuss…und alle sind Happy...

Nach der Party...

Am nächsten Morgen verhohlen wir in die ruhige Chatham Bay auf der Westseite von Union Island, nur einen Steinwurf weg von Happy Island. Weit genug vom Jubel und Trubel! Einen Tag lang ausspannen und rumhängen…neue Kraft schöpfen…für den Abend bei Vanessa, das nächste high light, doch niemand hat so richtig Lust und niemand ist in Stimmung für eine Party. Wir beschliessen auf der SeaBorne den Abend zu verbringen. Wir kaufen beim Fischer ein grosses Stück Thunfisch und machen einen gemütlichen Grillabend an Bord. Immer eine schöne Alternative. 

Bei Vanessa in der Chatham Bay in Union Island 

Wir haben es ihr versprochen und so segeln wir in die nahe Chatham Bay zu Vanessa. Sie hat  ein hübsches Strandrestaurant in der Bucht und ihr Mann steht am Grill. Sobald wir den Anker im Sand versenkt haben, kommt Vanessa auch schon mit ihrem Gummiboot um uns herzlich zu begrüssen. Sie kennt uns , wir waren schon ein paar Mal bei ihr, das Essen ist jeweils köstlich und der Sundowner direkt am Strand ist Karibikfeeling pur. So nimmt sie unsere Essens-Bestellung für den Abend gleich mit. Man kann wählen zwischen Langusten, frischen Fisch je nach Fang oder Poulet. Es gibt für alle Beilagen, Vanessas spektakulärer Brotfruchtsalat, Reis, Gemüse, Salat und ihr berühmtes Bananenbrot. Nach dem Essen wird das Tanzbein zur karibischen Musik geschwungen und hie und da ein Rumpunch genossen…

So ist das Leben in der Karibik…. sun, fun, and nothing to do! 

Bildeindrücke zusammengestellt die bei Vanessa entstanden sind...

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Willkommensgruss bei Vanessa! Natürlich mit Rumpunch!

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Blick auf die Chatham Bay. 

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Rosita, Tomi und Nadine oder; die Cervera's in ausgelassener Stimmung. 

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Auch selber musizieren gehört dazu…

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Früh übt sich… Severin beim Apéro. 

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Wie frisch Verliebte… so schön ist eben die Ferienstimmung bei Vanessa…

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Männer Gespräche...

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Der nächste Segeltörn führt uns in die unvergesslich schönen Tobago-Cays.


Barbeque auf den Tobago Cays eine Bildergalerie für Euch Zuhause...

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Das ist Romeo am Grill! 

Der sehr symphatische Typ aus Union Island organisiert für die Touristen auf den Tobago Cays auf der Insel Petit Rameau ein mega-cooles Strand-Barbeque. Für uns hat er extra einen Thunfisch gefangen! Langusten, Lambi-Muscheln und viele Beilagen, köstlich! Er hat uns auf der SeaBorne mit seinem schnellen Fischerboot abgeholt. Besteck, Teller, Gläser sind eingepackt, die müssen wir selber mitnehmen. Bier und Wein haben wir in die Kühlbox verstaut. Den Fischern ist es verboten Alkohol zu verkaufen!

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Auch auf dem Nachbargrill brutzeln schöne Lobsterteile. 

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Aufgeschnittene alte Fässer dienen ideal als Grill. 

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An unserem Strandtisch, mit den Füssen im Sand genossen wir das feine Essen und fanden es hervorragend. Manuela und Michi finden es toll hier zu sein und geniessen das karibische Feeling und die lokalen Spezialitäten vom Grill. 

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Das obligate Gruppenföteli darf nicht fehlen!                                                            Romeo bringt uns dann zurück auf die SeaBorne. 

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Auf "Union Island", Shoppen ist angesagt. Ein typisch karibisches Bild, farben- und lebensfroh sind eben die Kariben…und auch diese zwei hübschen hier auf dem Foto...

Marine Park,  Tobago Cays

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Hier im seichten Wasser vor Baradel tummeln sich viele Touristen.                                   Zurzeit ist Hochsaison in der Karibik, es liegen viele Yachten vor Anker. 

Faszination Wasserschildkröten 

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Michi und Manuela haben sich stundenlang mit den Schildkröten im Wasser            getummelt. Sie genossen dieses einmalige Erlebnis. Michi hat sich als                               UW-Fotograf entpuppt und echt tolle Fotos geschossen.

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Der Kofferfisch ist neugierig, und so fotogen. 

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Seine Kollegen wollen auch auf Foto...

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Manuela und Michi bei ihrem ersten Tauchgang, in der Chatham Bay.                                                     Beide haben viel Spass die Welt einmal von einer anderen Perspektive zu erleben. 

Schade, die Ferien sind schon zu Ende!

Der letzte Abend für Manuela und Michi auf der SeaBorne. 

Auf zum Restaurant Drift Wood. Dort gibt es eine tolle Aussicht auf den letzten Sonnenuntergang. 

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Und hier ist er auch schon, wie aus dem Bilderbuch der perfekte Sundowner.

Tomi's Lieblingsbucht, die Salt whistle Bay in Mayreau.                                                    Eine Zusammenstellung von ein paar Bildern und Eindrücken:

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Der Strand mit dem hellen Sand ist einmalig schön. 

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Fussmarsch auf den Hügel von Mayreau, an dutzenden bunten Restaurants vorbei führt die Strasse nach ganz oben zur Aussichtsplatform. 

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Auf dem höchsten Punkt steht eine lokale, traditionelle  Kirche, dahinter ist die Aussichts-Platform. 

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Aussicht auf die Tobago Cays. 

Bequia einfach unvergesslich: 

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Kleiner Gemüse- und Früchtestand auf Bequia. 

Fischmarkt auf Bequia:

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Der kleine Fischmarkt ist sehr zu empfehlen. Wenn die Fischer in die Conches-Muscheln blasen, hört sich das an wie ein lautes Hupkonzert von grossen Lastwagen. Sie geben somit bekannt, dass der frische Fisch eingetroffen und der Markt geöffnet ist. So hört es jeder bis aufs Meer hinaus, dass in Bequia Fisch verkauft wird. Man geht in die kleine Markthalle, dort sucht man sich den Fisch aus den man haben will, je nach Tagesfang. Er wird dann draussen am Meer von den Fischern ausgenommen und geschuppt. Drinnen werden die grossen Fische mit der Machete zerteilt. Ich habe mir einen ganzen Mahi Mahi Fisch ausgesucht. Das Fleisch ist ähnlich wie beim Thunfisch nur heller. Ich lasse mir 14 grosse Stücke zurechtschneiden, die sie mir dann in meinen mitgebrachten Plastiksack legen. Zuhause werde ich sie portionieren, vakuumieren und einfrieren. So legen wir uns einen kleinen Mahi Mahi Fischvorrat an.

Zwischenstopp in Mustique für 1001 Nacht...

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Der wunderschön präsentierte Früchtestand ist herrlich anzusehen. 

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"Chez Ali" macht auf orientalische Boutique. Sie ist hübsch anzusehen in dieser tropischen Landschaft. 


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Speziell ist auch der Supermarkt von Aussen. 

Wir geniessen ein Essen im Kerzenschein von "Basil's" Bar.                                                     Eine herrliche Aussicht auf die Bucht mit Meeresrauschen. Das Essen ist hervorragend gut, das Preis-Leistungsverhältnis stimmt.  

Das Herz der Karibik "St. George's"

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Carenage St. Georges. 

Grenada wirkt wie ein Magnet auf uns, es ist ein Bisschen wie "nach Hause kommen!" Schön, wieder hier sein.                                                                                                  Drei Monate in den Grenadinen zu segeln war eine wunderschöne Zeit.

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Garenage St. Georges

Die Hochsaison in der Karibik geht langsam dem Ende zu. Man muss sich langsam Gedanken machen wo man über den Sommer und die bevorstehende Hurrican Saison hin will. Der Saisonschluss wird mit der Antigua Sailing Week Ende April rund um Antigua besiegelt. Die grossen Passagierschiffe und Luxusdampfer stellen ihre Reiserouten in die Karibik ein. Yachtvercharterer bringen ihre Schiffe in sichere Häfen oder legen sie auf Kiel. Manche segeln in den Süden über den 12 Breitengrad hinweg, dort ist ein Hurrican eher selten anzutreffen. Oder die Yacht kommt aus dem Wasser und wird in der Werft sicher vertäut. Wir werden unsere SeaBorne für ca. 3-4 Monate in der Le Phare Bleu Marina in Grenada lassen. Wenn es brenzlig wird hat es hier hurrikansichere Bojen. Doch die Wahrscheinlichkeit, dass überhaupt ein Hurrikan kommt ist eher gering. Doch man weiss es eben nie!! Der letzte  Hurrikan in Grenada war Hurricane "Ivan" der 2004 extreme Verwüstungen angerichtet hatte und heute bei der Bevölkerung immer noch ein Thema ist. Er hatte damals 90% aller Hausdächer abgedeckt und 80% der Muskatnussbäume zerstört. Erst nach 9 Jahren sind die Bestände wieder gewachsen und der Export floriert wieder. 

Ostern 2013 in Grenada Port Louis Marina   

Wir haben noch einen freien Platz in der Marina bekommen. Ein paar kleinere Reparaturen am Schiff stehen auf dem Programm. Erste Priorität hat der Wassermacher. Beim Einbauen des Wassermachers wurde ein Gewinde überdreht, jetzt rinnt er fürchterlich und muss repariert werden. Ohne Wasser so könnt Ihr Euch sicher vorstellen, geht es nicht wirklich. Eine schöne Süsswasserdusche hat auch die SeaBorne nach der langen meist regenlosen Zeit verdient. Salzkrusten bilden sich da und dort. Die neuere, luxuriöse Marina in "Port Louis" liegt direkt bei der Hauptstadt St. George's und bietet sich für unser Vorhaben geradezu perfekt an. Sie liegt sehr zentral und bietet alle Möglichkeiten für Ausflüge, Shopping und Verproviantierung. Island Wather World liegt gleich gegenüber der Marina für Schiffszubehör und Ersatzteile. Es ist alles vorhanden, bequem können wir alle Einkäufe mit dem Dinghy erledigen. Nach St. Georges in die Stadt geht man zu Fuss  in etwa zwanzig Minuten. Wir verbringen die Ostertage mit diversen Aktivitäten. Auch unsere Fahrräder dürfen mit uns wieder einmal an die frische Luft. 

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Port Louis Marina St. George's. 


                                                                  









r fiz© Tomas und Nadine Cervera 2012