USA 9. Teil                                                                                                                                  Juli 2015


Die Wüste Nevada’s lebt


Die Wüste Nevada’s. Endlos lange Autobahnen, Einöde und doch faszinierende Begketten und Ebenen in verschiedenen Brauntönen. Die Berge die wir befuhren reichen in der Sierra Nevada bis auf 2000 müM. In höheren Lagen sieht man die schneebedeckten Berge. Wir fuhren bereits einige Tage, anfangs Juni nach Las Vegas durch die Wüste. Ein zweites Mal nach Salt Lake City im Juli auf dem Weg in den Yellow Stone National Park. Wir haben lange Strecken hinter uns gelassen und noch viele Meilen vor uns. 


Nevada’s Wüste wurde umgegraben, durchlöchert, durchwühlt. Mit Atombomben malträtiert. All dies hat der Wüstenstaat mit stoischer Ruhe ertragen. Denn nach wie vor ist er das raueste, einsamste Stück USA. 



Nevada  ist ein US-Bundesstaat in der Wüste der USA im westlichen Teil. Wobei er östlich der Sierra Nevada den größten Teil des Großen Beckens umfasst und dabei von Kalifornien, Oregon, Idaho, Utah sowie Arizona umschlossen wird.

Nevada, das nach dem spanischen Wort ''nieve'' für Schnee benannt ist (''sierra nevada'' für ''schneebedeckte Bergkette''), trat im Jahr 1864 als 36. Bundesstaat den Vereinigten Staaten bei. Hauptstadt ist Carson City. 

Große Teile Nevadas sind militärisches Sperrgebiet, wobei es vor allem die Nellis Range im Süden hervorzuheben gilt. Auf der dortigen Nevada "Test Site" wurden die meisten amerikanischen Atombomben getestet; es ist neben dem ehemaligen sowjetischen Atomwaffentestgelände Semipalatinsk nahe des heutigen Kasachstan im Osten, das größte entsprechende Testgelände der Welt. Daneben gibt es auch noch Anlagen zur Erprobung geheimer militärischer Flugkörper, wie die sagenumwobene Area 51.


Nevada ist geologisch geprägt von Wüstensteppe im trockenheißen Süden und Westen sowie von breiten nordsüdlich ausgerichteten Längstälern in der Mitte und im Norden. Der Nordwesten kann als quasi-alpines Vorgebirgsland zur Sierra Nevada bezeichnet werden. Sagebrush-Sträucher bedecken weite Teile des Steppenbodens, während Pinien und Virginische Wacholder-Bäume vor allem im gebirgigen Norden und Osten verbreitet sind. Der größte Teil Nevadas liegt im spärlich besiedelten Großen Becken.



Nevada besitzt neben Südafrika und Australien die reichsten Gold Vorkommen der Welt. Daneben gibt es in Nevada auch beträchtliche Silbervorräte, denen es seinen Beinamen „The Silver State“ (der Silber-Staat) verdankt.


Klima

In Nevada herrscht ein trockenes Wüstenklima. Die Winter sind je nach Höhenlage relativ mild um 10°C. Die Nächte sind jedoch meist mit Frost verbunden −8°C in Reno. Im Sommer ist es dagegen mit Temperaturen zwischen 30-50°C, sehr heiß. Dazu kommt noch eine extreme Trockenheit, was zur Folge hat, dass es nachts teilweise um 20 bis 25 Grad kälter wird. Es fallen etwa 100–200 mm Niederschläge pro Jahr, im Winter teilweise als Schnee.


Es flimmert auf der Autobahn, die trockene Hitze ist fast unerträglich. 


Dieses Bild sieht aus wie ein Aquarell. In der Ferne vor Salt Lake City hat es Salzseen, Sand, Wasser, Erde. 



Nach 500 km sind wir in Salz Lake City angekommen. Wir fahren auf unseren Campground und erholen uns von der langen Fahrt. 

Weiterfahrt zum Yellowstone Nationalpark

 

Nach schier endlos scheinener Wüste in Nevada, veränderte sich die Landschaft so langsam ins Gegenteil! Aus kahler bräunlicher Landschaft und heissen, trockenen Temperaturen, waren wir glücklich ganz andere Farbtönen zu sehen. Eine völlig andere Natur tat sich vor uns auf. Wir fuhren unendlich viele Meilen an wunderschöner Natur vorbei. Dichtes fruchtbares Weideland saftig und grün. Rechts und links fegte Meile an Meile Landwirtschaft an uns vorbei. Wir passierten die Bundesstaat’s Grenzen von Wyoming und Idaho im Nordwesten der USA. 

Entlang der Strasse mit hohen, dichten Tannen, Fichten und Kiefern die wir im Grand Teton Forest und Nationalpark sahen als wir von Jackson aus dem gleichnahmigen Jackson River durchquerten. Die Temperaturen wurden merklich kühler und sehr viel angenehmer. Die Flip Flops wurden mit Socken und Turnschuhen ausgetauscht. Die Shorts wurden zu langen Hosen und der Faserpelz war bereits im Einsatz. 

Ein paar Bilder von unterwegs: 









Wir übernachteten unterwegs in einem winzigen Campground in Montpelier mit nur 20 Camping Plätzen. Klein aber fein, für die Nacht zum Schlafen, Grillieren und den Abend geniessen allemal gut. 


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r fiz© Tomas und Nadine Cervera 2012