CURAÇAO > ABC-Inseln                                                                                          Juli 2014 bis Mai 2015

Geografische Lage

Die Insel liegt in circa 60 km Entfernung zum Festland (nördlich von Venezuela und nordöstlich von Kolumbien). Westlich von Curaçao befindet sich die Insel Aruba, die bis 1986 ebenfalls zu den Niederländischen Antillen gehörte, östlich die Insel Bonaire. Zusammen mit diesen gehört Curaçao geographisch zu den Inseln unter dem Winde. Südöstlich liegt Klein Curaçao, eine besonders bei Tauchern beliebte unbewohnte Insel, auf der nur ein Leuchtturm steht. Curacao ist die grösste der ABC-Inseln. 

Curacao mit der Hauptstadt Willemstad

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Bevölkerung

Im Jahr 2008 lebten insgesamt 140.000 Menschen auf Curaçao. Der größte Teil der Bevölkerung konzentriert sich auf die Hauptstadt Willemstad und den urbanen Raum rund um das Schottegate im zentral-östlichen Teil der Insel.

Die Einwohnerschaft Curaçaos besteht aus einer Vielzahl Menschen unterschiedlichster Ethnizität. Die meisten von ihnen sind Nachkommen ehemaliger afrikanischer Sklaven. Rund 6 % der Bevölkerung sind niederländischer Abstammung. Wenige Bewohner der Inseln stammen von Arawak-Indianern ab, den Ureinwohnern bei europäischer Entdeckung der Insel. Daneben gibt es Nachfahren von sephardischen Juden, die im 17. Jahrhundert aus Spanien und Portugal vor der Inquisition geflohen waren, sowie von der Ölindustrie angeworbene Gastarbeiter aus Asien, Südamerika und der Karibik.

Sprachen 

Die niederländische Sprache ist Amtssprache, aber Papiamentu (eine Kreolsprache mit spanischen, portugiesischen, niederländischen und englischen Elementen) ist auch eine offizielle Sprache und herrscht in der Praxis weitgehend als dominierende gesprochene Sprache vor. Das Papiamentu ist hoch entwickelt, es gibt zum Beispiel zahlreiche Literaturwerke.                                                        Die Englische- und die Spanische Sprache sind auf allen drei Inseln weit verbreitet.

Bon Bini heisst Willkommen, Bon Dia heisst Guten Tag. Bon Tardi, guten Nachmittag, Bon Nochi heisst guten Abend. Masha Danki heisst, vielen Dank. Das sind ein paar Worte in Papiamentu. Wenn mann in der Landessprache guten Tag sagt, dann sind die Menschen hier sehr offen und grüssen immer zurück mit einem herzlichen und gewinnenden Lächeln. 

Nach langem Aufstieg, die wohlverdiente Pause. Tomi sitzt auf einer von Sklaven erbaute Mauer aus Korallengestein. 

Klima 

Das ganze Jahr über sind hier angenehme und konstante Temperaturen zu erwarten. Die Wetterlage ist stabil mit nur wenigen Abweichungen. Jahres-Durchschnitts Temperaturen 31 Grad. Sonnenstunden 8.3 pro Tag. Regentage 3-12, wobei von Oktober bis Januar Regenzeit herrscht. In dieser Zeit kann es zwischen 8-12 Regentage pro Monat geben. Die Wassertemperatur liegt im Schnitt bei herrlichen 27 Grad. Die Luftfeuchtigkeit beträgt im Durchschnitt 76%. Die ABC Inseln liegen ausserhalb des Hurricane Gürtels und sind deshalb für Segler als hurricanesicheres Gebiet bekannt und sehr beliebt. 

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Geschichte Curaçao

Die Insel war seit ungefähr 4000 v. Chr. von indianischen Ureinwohnern besiedelt. Eine weitere, höher entwickelte indianische Kultur bildete sich nach einer zweiten Besiedelungswelle um ca. 1500 v. Chr. Die Zeichnungen sind heute noch an der Hatohöhle sichtbar.

Im Jahre 1499 landeten Spanier unter der Führung von Alonso de Ojeda auf der Insel, die sie zunächst ‚'Isla de los Gigantes'' (''Insel der Riesen'') nannten, da die Körpergröße der dort lebenden Arawak sie beeindruckte. Wenige Jahre später deportierten die spanischen Eroberer die indianischen Ureinwohner zur Zwangsarbeit auf das Festland. 1527 begannen die Spanier mit der Wiederbesiedelung. Die nächsten Jahrzehnte blieb die Insel spanisch.

1634 eroberte eine Expedition von Johan van Walbeeck Curaçao für die Niederländische Westindien-Kompanie. Unter Generaldirektor Jacob Pieters Tolck wurde die Insel zum Zentrum für den karibischen Sklavenhandel und blieb dies bis  ins 18. Jahrhundert. 

Sephardische Familien machten im 18. Jahrhundert einen Gutteil der Elite der Insel aus; seit der Mitte des 18. Jahrhunderts dominierten jüdische Kaufleute den Handel. Ihre Sklaven ließen die jüdischen Familien nicht beschneiden, sondern katholisch taufen.

Die Insel blieb niederländisch, bis die Briten die Insel während der napoleonischen Kriege – ähnlich wie Südafrika und Suriname – besetzten. 1816 kam sie wieder an die Niederlande zurück. Nach den Briten (1834) und den Franzosen (1848) schafften am 1. Juli 1863 auch die Niederlande die Sklaverei ab. 

Ab den 1860er Jahren verlor Curaçao an wirtschaftlicher Bedeutung, die sie erst mit den Erdöl-Entdeckungen der 1930er Jahre wieder verbessern konnte. Heute basiert die Wirtschaft auf fünf Säulen: Erdöl, Hafen, Tourismus, Offshore-Banking und eine beschränkte lokale Produktion.

Die militärische Bedeutung der strategischen Lage der Insel, die den größten natürlichen Innenhafen der westlichen Hemisphäre besitzt, wurde im Juni 2006 nochmals unter Beweis gestellt, als ein großes Militärlandemanöver auf der Insel stattfand. An der Joint-Caribe Lion 2006 (J-CL06)-Übung nahmen Soldaten aus Frankreich, Spanien, den Niederlanden, Großbritannien und den Vereinigte Staaten teil.

Im Jahr 2005 stimmte die Bevölkerung Curaçaos bei einem Referendum über den zukünftigen Status der Insel ab, wobei sich die Mehrheit für den Status als autonomes Land innerhalb des Königreiches der Niederlande entschied.

Am 15. Mai 2009 fand ein erneutes nicht bindendes Referendum statt, bei dem die Bevölkerung Curaçaos aufgerufen war, über das ausgehandelte Ergebnis abzustimmen. Eine knappe Mehrheit von 52 % stimmte für den Vorschlag, dass Curaçao ein eigenständiges Land innerhalb des Königreiches der Niederlande werden soll. Am 10. Oktober 2010 wurde der Landesverband der Niederländischen Antillen aufgelöst. Damit wurde Curaçao ein eigenständiges Bundesland innerhalb des Königreiches der Niederlande, neben den Niederlanden, Aruba und Sint Maarten. 

Ankunft in Curaçao (Juli 2014)

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Zwischen Bonaire und Curaçao liegt eine Tagesreise mit der SeaBorne. Wir segeln ein dutzend mal zwischen Bonaire und Curaçao hin und zurück. Einerseits weil beide Inseln ihren Charme haben und andererseits weil wir bis in den November fast ununterbrochen Besuch auf der SeaBorne haben. Der Ein-und Ausstieg findet jeweils in Curaçao statt. 

Spanish Wather, einzige Langzeit-Ankerbucht in Curaçao

In ganz Curaçao gibt es nur einen einzigen Ankerplatz und der heisst Spanish Water. Nirgends sonst ist es erlaubt zu ankern. Es gibt ein paar kleinere Marinas, die grösste und bekannteste ist die Curaçao Marina in Willemstad. Die ganze Insel steht unter strengem Naturschutz. Die Unterwasserwelt ist sehr schön und vollkommen intakt, deshalb darf nirgends geankert werden. Mit genauer Reiseroute, wann man wo sein will, sind vier weitere Ankerbuchten in Curaçao für je 3-4 Tage vorhanden. Santa Cruz, Santa Martha Bay,  Piscadera Bay und Funk Bay. Wir haben die Bewilligung vom Hafenmeister bekommen und waren vor Ort. Ausser die nördlichste Santa Cruz Bay sind die anderen Buchten nicht empfehlenswert. Santa Cruz ist eine schöne Bucht mit klarem Wasser und tollem Sandstrand. Santa Maria Bay, ist eine Lagune nur t2-3m tief, milchiges Wasser, lädt nicht zum Bade ein, für jene die die Einsamkeit lieben. Keinerlei Infrastruktur nur Mangroven, weit und breit nichts. Piscadera Bay stinkt ganz übel von den Oelraffinerien, die ihre Abgase aus riesig grossen Kaminen herauslassen. Verbranntes Oel, Gas etc. das hat uns schon etwas geschockt. Fuik Bai ist vergleichbar mit der Santa Martha Bay. Unter dem Strich fühlen wir uns in Spanish Wather am besten aufgehoben und fast wie Zuhause. 

Wer das erste Mal in Curaçao ist muss herausfinden, wo der Zoll und die Immigration ist. Es gibt keine einschlägigen Informationen oder Reiseführer die uns das Einreisen erleichtern würden. Wir finden aber sehr schnell Hilfe! Arthur und Uschi vom Katamaran Antigua beschreiben uns den Weg. Kurz gesagt, man braucht mindestens einen halben Tag Zeit um alle Formalitäten zu erledigen. Die Beamten sind sehr, sehr freundlich und äusserst zuvorkommend. 

Besuch 

Die Küstenwache von Curaçao besucht uns am Ankerplatz in Spanish Water. In voller Uniform und schweren Stiefeln, kommen sie an Bord der SeaBorne. Sie sind sehr freundlich und zum Scherzen aufgelegt. Aber sie wollen auch ihre Arbeit erledigen und Skipper Tomi gibt ihnen was sie sehen wollen. Die Eigner-Papiere, Versicherungs-Dokumente für die SeaBorne, Einklarierung-Formulare, Zoll-Formulare und zuletzt die Ankerbewilligung vom Hafenmeister. Sonst wollen sie eigentlich nichts wissen. Tomi zeigt einem der Männer kurz die SeaBorne von innen, das Rettungsmaterial und die Leuchtraketen, das war’s auch schon. Sie machen keine Kontrolle der Kabinen. Bevor sie wieder auf ihr schnelles, schwarzes Schlauchboot zurück kehren erlauben sie uns noch ein Gruppenfoto zu schiessen, das ist ja auch nicht selbstverständlich. Wir winken zum Abschied der freundlichsten Kontrolle, die wir bis jetzt erlebt haben.

Lage 

Nur 30 nautische Seemeilen vor der Küste Venezuelas entfernt, liegen die drei Inseln Aruba, Curaçao und Bonaire. Sie werden durch das Holländische Militär, Zoll und Küstenwache sehr streng kontrolliert und überwacht. Bei jeder Überfahrt zwischen den drei Inseln die wir immer wieder mal machen wurden wir von Patrouillen gesichtet. Per Helikopter oder mit der kleinen Propellermaschine fliegen sie im Tiefflug über uns hinweg. Sie sitzen an der offenen Tür mit dem Maschinengewehr bei Fuss. Wir winken ihnen zu, sie winken uns zurück. Auf dem Wasser sind die Patrouillen mit Schnellbooten unterwegs oder mit einer mit Waffen und schweren Geschützen gerüstetes Militärschiff, welches zwischen den drei Inseln patrouilliert. Sie kontrollieren jedes Schiff in den Niederländischen Hoheitsgewässern. Man fühlt sich da schon sehr sicher in diesen Gewässern. Patrouillen fliegen vor allem über die 3 sm vor Curaçao gelegene Insel „Klein Curaçao“ ein guter Zufluchtsort für Drogenhändler. Die Venezolanische Küste hat unter Seglern einen sehr schlechten Ruf bekommen. Piraterie ist weit verbreitet, es werden immer wieder Yachten überfallen, die Crew getötet. Ein Menschenleben ist nichts mehr wert. Viele Segler meiden die Küste vor Venezuela wie die Pest, man segelt mit möglichst viel Abstand an Venezuela vorbei wenn man zu den ABC-Inseln steuert. Das haben wir auch so gemacht. Wir wollten kein Risiko eingehen. Die Kriminalität in Venezuela ist in den letzten 10 Jahren extrem gestiegen. Sehr schlimm soll es auf Isla Margarita zu und her gehen. Die Behörden und die Polizei haben die Situation schon lange nicht mehr unter Kontrolle. 

Willemstad 

Willemstad ist eine atemberaubende und wundervolle Stadt. Für uns ist es die schönste Stadt in der Karibik ( bis jetzt auf jeden Fall). Wir flanieren durch die Hauptstadt und sehen uns die wunderschönen und farbenprächtigen Häuser, schmalen Gassen und spektakulärsten Brücken an. 

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Diese Gasse in Willemstad, hat viel des so charmanten und typischen südamerikanischen Stil. 

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Die L.B.Smith Bridge. Eine alte hier bekannte Zugbrücke in Willemstad.

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Hier ist die wohl berühmteste Brücke in Willemstad die Queen Emma Bridge. Diese auf Pontons schwimmende Brücke verbindet den Fussgängerverkehr zwischen dem alten Stadtteil „Punda“ und dem neuen Stadtteil„Otrobanda“. Die Häuserreihe im Hintergrund ziert so manches Bild. Diese wunderschöne Kulisse ist geradezu perfekt für solche Schnappschüsse. Astrid und Markus genießen es sichtlich. 

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Wir geniessen einen Eiskaffee und schauen auf die Queen Emma Brücke wie sie für den Schiffsverkehr auf- und wieder zu geht. Sie wird mit Hilfe eines Dieselmotors über den Kanal gefahren. So erleben wir ein Schauspiel der Extraklasse. Man könnte hier Stundenlang sitzen, schauen und staunen. Vor allem wenn die riesigen Frachtschiffe den Kanal passieren, ist das Grössenverhältnis zu den Häusern, den Menschen und den Brücken schier unglaublich. Im Hintergrund des Bildes sieht man die höchste Brücke in Wilemstad die Queen Juliana Brücke. 

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Hier die Aussicht aus dem Café, die Queen Emma Brücke wird soeben geöffnet. 

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Hier fährt die Brücke zur Seite, ein Schiff will passieren. 

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Spektakuläre Einfahrt in die St. Annabaai und unter der Queen Juliana Brücke hindurch. Ein Lotse führt den Frachter an den Anleger. 

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Auflockerung der Szene, ein Rastaman der für die Touris sein bestes gibt. 

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Das Shopping Leben ist anstrengend in dieser Hitze, doch hier ist es besonders schön. 

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Eine coole Erfrischung gehört zu jedem perfekten Stadtbummel. Hier geniessen Monika und Urs einen Milchshake aus frischen, süssen Mangos. Diese haben im Sommer Hochsaison und sind überall erhältlich. 

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Vorder- und Hinterteile von Schweinchen Dick werden in einem winzigen Laden am New Market verkauft. 

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Perfekter Ausblick - Skyline in Punda. 

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Lebendiges Monument die Fort Kirche mit einem kleinen kultur- historischen Museum. Sie ist die älteste Kirche in Curacao (1769). 

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Schmale Gassen mit bunt bemalten und hübsch gestalteten Hauswänden. (seht ihr das IWC Logo?)                                                Schöne Grüsse nach Schaffhausen!!!

Dushi - Heisst in der Landessprache soviel wie, Hübsche, Schönste, Liebste, speziell, sexy…

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Auf den Spuren der Sklaverei. Wir besuchen das „Kura Hulanda Museum“ im neuen Stadtteil Otrobanda in Willemstad. 

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Wir bestaunen die alten Stadtmauern die das Fort Amsterdam umgibt. Hinter diesen Viaduktbögen verbergen sich mit schöner Meeressicht ein paar hübsche Restaurants, von denen wir das eine oder anderes schon mal getestet haben. 

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Die andere Seite der Brücke. 

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Schwimmender Markt mitten in Willemstad

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Aus Venezuela stammen diese typischen Holzschiffe. Die Venezolaner fahren voll beladen mit fangfrischem Fisch, Früchten und Gemüse wöchentlich nach Willemstad und bauen ihre Marktstände auf und verkaufen ihre Ware. Hier die Ansicht von den Schiffen. Vorne findet das Marktleben statt. 


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Der frische Fisch wird der Kundschaft direkt vom Boot verkauft und auf dem Gehsteig nebenan ausgenommen. 

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Aloevera Plantage Curaçao

In Curaçao gibt es eine kleine Aloevera Plantage. Zu Zeiten der Sklaverei, wurde auf allen drei Inseln Aloevera auf riesigen Feldern angebaut und die Wertvolle Aloeverapflanze verwertet. Heute sind meist nur noch die Überreste der leeren Plantagen-Häuser zu besichtigen, doch eine kleine Farm ist heute noch in Betrieb hier in Curacao. Sie gewinnen und verarbeien den heilenden Saft aus den Aloevera Pflanze. 

Eines der Aloevera Felder im Vordergrund, in dem Gebäude hinten wird die Pflanze verarbeitet. Der kostbare Saft wird aus den Pflanze gepresst, er ist das wertvollste dieser Pflanze. Daraus werden verschiedene Pflegeprodukte sowie ein erfrischendes Getränk hergestellt. In einem kleinen Laden neben der Fabrik werden die Aloevera-Produkte verkauft, wir decken uns ein mit Salben und Cremes für das eine oder andere Wehwehchen, kann nie schaden. Das Aloevera-Gel (94% Aloe Anteil) wird kosmetisch und volksmedizinisch in einer Reihe von Anwendungen eingesetzt. Dem Gel werden entzündungshemmende, wundheilende und immunstimulierende Eigenschaften zugeschrieben. Ich habe es ausprobiert, bei leichtem Sonnenbrand, leichten Schürfungen und Schwellungen sowie Insektenstiche, wirkt das Gel wahre Wunder. Angereichert wird das Gel hier auf Curaçao mit Teebaumöl und Lavendel dadurch erhält das Gel eine erfrischende, kühlende Note mit Kräuterduft.

Ein paar tierisch-schöne Eindrücke die wir in Curaçao eingefangen haben 

Ein Einheimischer hat mir spontan zwei zahme Leguane um den Hals gelegt, der neue Hutschmuck gefällt mir sehr gut. Die Leuguane sind eigentlich sehr menschenscheue Tiere, sie fühlen sich seidig, und samtweich an. 

In der freien Natur sind mir die Leguane wesentlich lieber. 

Auf einer Straussenfarm auf Curaçao. Die Tiere picken gierig die Körner aus meinem Eimer. 

Diese kleinen süssen Mini-Schweinchen sind auch auf der Straussenfarm Zuhause.


Old Market 

Ein kurioses Restaurant, das man einfach gesehen und getestet haben muss! 

Zwischen 11:00h und 15:00h ist der Old Market geöffnet. Originale, einheimische Küche. Von Einheimischen gekocht und zubereitet. Einfach nur köstlich… und sehr originell und dabei noch preisgünstig. 

Wir dürfen in die Töpfe gucken mit herrlich duftenden Speisen. Fisch in vielen Variationen, Hühnchen, Rindfleischgulasch. Es gibt ein fantastisches Ziegenragoût und auch Leguan-Eintopf. Zubereitet wird auf einer gemauerten, offenen Feuerstelle auf Holzkohlen. Es ist etwa 40 Grad hier drinnen und die Damen und Herren kochen an den heiss glühenden Feuerstellen in riesigen Pfannen und Töpfen. Sie braten in der riesigen Gusseisenpfanne im heissen Fett die Speisen. Man setzt sich an die vorhandenen Tische mit Plastiktischtücher und wird dann von den Service-Damen sehr nett bedient. Es hat ein gewisses Kantinen feeling hier drinnen. Es gefällt uns hier sofort. Die bunte Gästeschar sind Touristen, Einheimische, ältere Menschen, vom Polizisten bis zum Beamten ein bunt gemischtes Völkchen welche sich für einen unkomplizierten Lunch trifft. Wir fanden das Essen und die Atmosphäre spitze! 

Klein Curaçao

Eine kleine, vorgelagerte Insel klein Curaçao. Wenn wir jeweils von Bonaire nach Curaçao segeln machen wir Halt für einen Lunch und ein erfrischendes Bad im türkisblauen Wasser. 

Land in Sicht, das Grosssegel wird geborgen, der Anker in den weissen Sand gesetzt. 

Surfers und Skiters Paradies! Schön zuzuschauen wie die jungen Männer gekonnt auf ihren Brettern an uns vorbei skiten. 

Und sich die Damen auf der SeaBorne ein erfrischendes Bad gönnen….

Klein Curaçao mit dem legendären Markenzeichen, der alter Leuchtturm! Schon von Weitem sieht man ihn. Die Insel ist flach wie ein Pfannkuchen. Sie ist unbewohnt und dient als Ausflugsziel für Touristen. Ausflugsschiffe verkehren Täglich zwischen klein Curaçao und Spanish Water Curaçao.


Carnival in Curaçao

Timo unser Bekannter wohnt auf seiner Yacht „Lazy Liz“ mit seinen beiden Hunden in Spanish Wather.  Er ist in Aruba geboren, lebt aber seit vielen Jahren in Curaçao und arbeitet als Lehrer und Schiffs-Fahrlehrer. Er ist immer sehr hilfsbereit wenn Fragen auftauchen oder er uns auch ab und zu sein Auto überlässt. Er hat uns Eintritt Tickets für den Carnival besorgt. Wir sind mit Daniela meiner Schwester und Schwager Fredy von Bonaire an den Carnival gekommen. 


Dieses Spektakel wollten wir uns nicht entgehen lassen und mit erleben. Insel Air, verkaufte Tickets für 70 USD p.P. Es gab eine Tribüne, Essen und Getränke waren inbegriffen. So konnte die Party steigen. 


Um 21:00h kam dann der Umzug…Die Bilder sprechen für sich…















Curaçao, ganz im Zeichen des Carnivals! Der Umzug war ein tolles Erlebnis! 


Curacao Marine & Bootswerft 

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Ein ganz besonderes Erlebnis ist die Fahrt durch den Kanal zur Curaçao Marine. Auf Kanal 12 rufen wir Fort Nassau per Funk auf und erbitten Durchfahrt. Kurze Zeit später gleitet die Ponton Brücke zur Seite und wir passieren den Kanal. Wilhelmstad aus einer ganz anderen Perspektive. 

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Hier sind wir in der Curaçao Marine & und Boots Werft. Wir reisen für 4 Monate in die USA und machen einen Abstecher nach Island. In der Zwischenzeit wird die SeaBorne aus dem Wasser gehoben und auf dem Trockenen gelagert. 

Herzliche Grüsse 

Nadine und Tomi 









r fiz© Tomas und Nadine Cervera 2012