Tobago:                                                                    07/08/2012


Kurzer Abstecher nach Grenada

Wir haben in Grenada einen kurzen Halt in der Prickley Bay gemacht. Grosseinkauf und Aufstockung der Bordküche stand auf dem Plan. Genada ist eine wunderbare Insel die wir im September wieder ansteuern werden. Demnach werden wir erst später über Grenada berichten. Die Insel ist recht gross, es gibt vieles zu erforschen, zu besichtigen und viele Buchten zu erkunden, jede mit ihren unverkennbaren Eigenheiten! 


Tobago 

Wir segelten 85 Seemeilen in einem Nachtschlag mit Aufkreuzen gegen Wind und Ströhmung. Am darauf folgenden Nachmittag sind wir in Tobago angekommen. Der angesteuerte Ankerplatz der Store Bay liegt vor einem Palmenhain an einem herrlichen Sandstrand. 

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Unser Ankerplatz mit schöner Kulisse vom Sandstrand und das Luxushotel                    "Coco Reef Resort"

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Ein öffentlicher Badestrand wo sich klein und gross im warmen Wasser tummeln und den Tag geniessen können. 

Vorgelagert sieht man das berühmte Buccoo Reef welches bis an die Oberfläche ragt und die Wellen schäumend brechen lässt. Ein wundervolles Bild welches uns hier in Empfang nimmt. Am Horizont sind die Berge und die Umrisse von Trinidad bereits zu erkennen. 

Wie immer wenn wir auf einer neuen uns unbekannten Insel angekommen sind, packt uns sofort die Lust die Insel zu erkunden. Wir machen uns zum Einklarieren auf den Weg in die Hauptstadt Scarborough. Wir stellen uns an den Strassenrand, das macht man hier so, und warten ca. eine Minute bis ein privates Auto anhält und uns nach Scarborough mitnimmt. Unterhaltung unmöglich da ohrenbetäubende Musik aus den Boxen, eine halbe Stunde jede Kommunikation lahm legte. Direkt vor der Immigration lädt er uns aus. Kostenpunkt: CHF 5.- . Wir lassen uns auch in Zukunft immer mit diesem wirklich tollen und günstigen Taxi-System durch die Gegend kutschieren. Autos mit P-Nummern sind private die ein paar TTD (Tobago & Trinidad Dollar) verdienen wollen und alles was am Strassenrand steht mitnehmen. H-Nummern sind ebenfalls private Personen mit einer Taxilizenz. Busse gibt es auch die ein paar Mal am Tag fahren. Einmal hat uns eine Dame zum nächst grösseren Supermarkt "Penny Savers" mitgenommen. Bis wir dort waren stiegen nochmals drei kräftige Frauen zu mir auf den Rücksitz. Tomi konnte ein Grinsen nicht verkneifen, da die letzte Dame die Türe des Autos fast nicht zukriegte. So sassen wir wie die Sardinen und liessen uns schwitzend zum Supermarkt schaukeln. Für CHF 1.- kann man wirklich nicht mekkern! Vollbeladen mit einem Dutzend Einkaufstüten ging's auf dem gleichen Weg wieder zurück. Dann wird am Strand unser Dingi beladen, dieses wird vom Sandstrand ins Wasser gezogen; ächzh...dann ab auf die SeaBorne. Schon das Einkaufen ist in der Karibik mit einem Erlebnis verbunden und fordert hartes Arbeiten....smile! 

Wir haben auch schon Kontakt mit unseren Nachbarn in der Store Bay geknüpft. Weil hier so wenige Segler sind, kennt man sich schnell untereinander.  Wir haben einen wundervollen Kontakt zu einem Ehepaar aus der Westschweiz geknüpft. Patricia und Ernst sind mit ihrer während fünf Jahren selbstgebauten Motoryacht, seit dreieinhalb Jahren unterwegs und geniessen das Leben! Wir erfahren bereits die Neuigkeiten und örtlichen Gegebenheiten, damit wir uns schnell in Tobago heimisch fühlen können. Bei einem netten Apéro tauschen wir unsere Reiseerfahrungen aus.

Geschichte Tobago's 

In der westindischen Geschichte war Tobago lange Zeit vom Rest der Welt isoliert und wird auch "Insel im Verborgenen" genannt. Die ersten Versuche der Engländer um 1625 das Land zu besiedeln scheiterten. Sie wurden kurz nach der Landung von den Kariben angegriffen und in die Flucht gejagt. Erst 1654 wurde die Insel von Europäern besiedelt. Mit dem Schiff "Duchess of Corland" kamen 90 Familien aus dem damaligen baltischen Herzogtum Kurland und gründeten die Siedlung "Jakobusstadt" das heutige Plymounth. Danach wechselte die Insel unglaubliche 31-mal ihre Besitzer. Trinidad & Tobago wurden 1889 zu einer Kolonie im Commonwealth zusammengeschlossen und erlangten 1962 die staatliche Unabhängigkeit. Der Name Tobago entstammt der Arawaksprache und bedeutet Tabak. 

Land und Leute

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Auch in Tobago sind die Häuser in allen möglichen Farbkombinationen bunt bemalt. 

Die Insel hat eine Fläche von ca. 250 Quadratkilometern und ist viel kleiner als ihre grosse Schwester Trinidad. Über 90% der heutigen Inselbewohner sind Nachkommen afrikanischer Sklaven. Die westafrikanischen Wurzeln finden sich immer noch in Lebensart, Musik und Sprache wieder. Auch der Voodoo-Kult ist noch sehr lebendig. Die Amtssprache ist Englisch, gesprochen wird aber untereinander das "Tobagonien Creol" mit stark angereicherten afrikanischen Komponenten. In Tobago leben ca. 70'000 Menschen, wovon 50% in der Hauptstadt Scarborouh leben. Die landesübliche Währung ist der TTD Tobago & Trinidad Dollar. 

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Ein Fischerdorf an der Küste Tobago's.

Tobago ist kein hochentwickeltes Urlaubsland, trotz ein paar sehr schönen und luxuriösen Hotelanlagen. Die maritime Infrastruktur fehlt fast völlig, es gibt keine Marinas auf der Insel. Deshalb kommen nur wenige Yachten hier her. Das stört uns nicht, denn wir wollen das ursprünglich gebliebene Naturparadies bewundern dürfen. Der grösste Teil der Insel steht unter Naturschutz. Wayne unser Tourgide mit dem wir eine Inselrundfahrt machen sagte uns, dass Tobago ein reiches Land mit grossen Oel- und Gas- Vorkommen ist. Die Regierung beabsichtigt auch in Zukunft keine touristische Hochburg aus Tobago zu machen. Die Menschen leben vom Fischfang und dem Handel mit Früchten und Gemüse. Tobago ist eine ausgesprochen fruchtbare Insel, so wachsen hier Mangos, Papayas, Mandeln, Cashewnüsse, Bananen, Avocados, Kokosnüsse, Limetten, Orangen usw. in grossen Mengen. Trinidad, die grosse Schwester im Süden versorgt Tobago mit Lebensmittel und Rohstoffen, also alles was die Menschen zum Leben brauchen wird von Tinidad per Schiff oder Flugzeug angeliefert. 

Besuch aus der Heimat

Familie Aeschlimann reist an! Bestückt mit Badehose und Sonnenhut! Wir freuen uns, mit ihnen zwei karibische Ferienwochen zu verbringen. Wir wollen zusammen die unbekannte Insel erforschen. 

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Nach zwei Tagen in der Store Bay haben sich alle Crewmitglieder aklimatisiert. Wir machen mit dem Jep und unserem Reiseführer Wayne eine Inselrundfahrt. 

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Am Strand von Plymouth sollen diese Tage die Wasserschildkröten ihre Eier in den Sand legen. Leider sehen wir keine Spuren. Wayne bietet uns an eine Nacht lang die Schildkröten zu beobachten.  

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Wir fahren durch den sehr dicht bewachsenen Regenwald. Auf dem Bild eine alte stillgelegte Zuckerrohrmühle. 

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Wayne versorgt uns unterwegs laufend mit frischen Früchten, Tomi liebt Bananen über alles.  

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Wir fahren an kleinen Fischerdörfchen vorbei und haben eine wunderbare Aussicht auf die zum Teil menschenleeren Buchten und Sandstrände.

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Aussicht auf die "English Man's Bay" die auch unter Naturschutz steht. 

Während wir über die holprige, hübelige, steil auf und absteigenden Strassen kurven, zeigt uns Wayne ganz stolz wo er aufgewachsen war und wo seine Grossmutter lebte. 1963 tobte auf Tobago der letzte Hurrican und verwüstete die Insel. Tobago gilt daher als "Hurricansicher". Sollte doch einer im Anzug sein gibt es hier kein sogananntes "Hurricanehole" das heisst, eine geschützte weit in's Land hinein ragende Bucht wo die Yachten und Schiffe sich mit Ankern und an den Mangroven festmachen und versuchen den Sturm zu überstehen. Falls sich uns ein Hurricane nähern würde, könnten wir nach Grenada ausweichen, dort gibt es Hurricaneholes wo wir versuchen könnten Unterschlupf zu finden. Wenn man die Wetter- und Hurricanetendenzen verfolgt, so hätten wir ca. 3-5 Tage Zeit uns in Sicherheit zu bringen. 

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Wir wandern ein Stück durch wild bewachsene Wälder und verweilen an einem der schönen Wasserfällen. Unterhalb im Becken in einem der Fälle baden wir in herrlich kühlem Wasser.


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Zwischen den Bäumen und Pflanzen eine Hütte. 


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Auffallend sind die vielen Bambuspflanzen im Regenwald. Riesengross präsentieren sie sich. Ein gegenseitiger Wettlauf mit den heimischen Pflanzen die sich an Grösse und Schönheit überbieten wollen. Wayne erzählte uns, dass die Engländer damals Bambus nach Tobago gebracht hätten. 

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Das ist der "Schokoladenbaum" Oben die Cacao Frucht. Sie wird wenn sie reif ist ganz braun und schrumplig. In der Frucht sind die Cacaobohnen. Unbearbeitet sind sie bitter. Die Bohnen werden zur Verarbeitung zur Schokolade exportiert. 


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Der riesige Baumwollseidenbaum. 

Segeln in Tobago 

Wir beschliessen, in den kommenden Tagen die verschiedenen Buchten der Nordostküste Tobagos zu besuchen. Die erste ist die Castara Bay. Wir sind zwischen Fischerbooten die einzige Yacht die hier vor Anker liegt. Inselydille pur. 


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Castara Bay, der tropische Regenwald reicht bis ins Wasser hinein. 

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Kathrin braucht neue Flip Flop's! Bei Geeny's gibt es fast alles zu kaufen. 

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Einheimische vor einem ortsüblichen Früchteshop. 

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Weiter geht die Reise in die wunderschöne, einsame Englishman's Bay. Wir ankern direkt neben dicht bewachsenen Hügeln und vor uns der Sandstrand.

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Fischer bringen die Netze ein, allgegenwärtig die Lachmöven die auf einen Happen Fisch warten. 

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Die Fischernetze sind für den nächsten Fang bereit. 

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Tomi und Peter geniessen die Stunden zusammen.

Tobago hat über 200 verschiedene Vogelarten. Wir sitzen auf                                      Deck und hören den verschiedenen Lauten zu, die aus dem Regenwald zu hören sind. Einfach herrlich, mehrere Papageien-Pärchen flattern kreischend hoch über die Palmen hinweg und verschwinden wieder im Dickicht des Waldes. Der Regenwald mit seinen unbeschreiblich vielen Grüntönen zieht unsere Blicke magisch an, wir staunen und schauen stundenlang in den Wald! 

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"English Man's Bay" ein wahres Naturschutzparadies. 

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Tomi will in der "English Man's Bay" mit Selina und Jonas die ersten Tauchversuche am nahe gelegenen Riff starten. So verbringen wir die Tage mit Baden, Tauchen, Schnorcheln und ein bisschen "chillen"!

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Und los geht's, der erste mini Tauchgang wartet!

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Auch ein "kitschiger" Sonnenuntergang gehört zum Programm. 

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Skipper Tomi startet den Bordgrill für das bevorstehende Barbeque

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"en guete"! 

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Am nächsten Morgen um 07:00h, weckte uns ein grimmig dreinschauender Fischer in seinem havarierten fahrbaren Untersatz (Böötchen) und bekundete uns die Bucht zu verlassen, da sie nun die Fischernetze auslegen wollen. Wir starten die Motoren und düsen ab. Ein tolles Erlebnis geht dem Ende zu in der "English Men's Bay.   

"Man of War Bay" ist unser nächstes Ziel. Die bezeichnenden Namen dieser Buchten geben Auskunft über die vielen Schlachten die damals von den Engländern, Franzosen und Holländern geführt wurden. 31 mal wuden die Besitzer des geschundenen Landes gewechselt. In der nahe gelegene "Bloody Bay" wie der Name es schon vermuten lässt, wurde damals die schlimmste und blutigste Schlacht geführt die offenbar an brutalität und der vielzahl an Toten unübertroffen blieb.

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So präsentiert sich die heutige "Man of War Bay" mit dem Städtchen Charlotteville. Fischerboote liegen im Wasser und warten auf den nächsten Einsatz. Auch wir gehen hier vor Anker. Der Sandgrund gibt uns guten Halt. 

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Charlotteville ist ein kleines verschlafenes Fischerdörfchen. Neben Scarborough aber die zweite Hauptstadt und Einklarierungshafen von Tobago. 2'500 Menschen leben in diesem kleinen Nest. 

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Fischerboote am Strand.

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Gepflegte Gästehäuser wurden in den Hang über der Bucht gebaut. 

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Die Lachmöven sitzen zufdrieden auf einem der Fischerboote. 

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Fischmarkt von Charlotteville. Die gefangenen Fische werden hier an die Bevölkerung verkauft. 

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Auf Einkaufstour mit "Aeschlis" Die Erträge waren sehr gering. Charlotteville hat einen kleinen Supermarkt, mit sehr kleinem Angebot! Sonst gibt es hier nicht viel zu kaufen. Entlang dem Strand gibt es einige kleine Mini Shop's, für das Nötigste. 

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Ein hübsches kleines, im englischen Stil gebautes Gästehaus. 

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Ortsübliche Shop's, heute leider geschlossen!

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Dieses Foto habe ich ganz speziell für "Moppel" gemacht! 

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Fischerboot am Abend vor dem verschlafenen Charlottesville. 

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Leicht bekifft will "Jogy" unbedingt als Star auf das Foto.

Lobsterfang mit Joe

Fisherman Joe, ist Tomi's neuer Freund weil er ihn einmal mit dem Dingi an den Steg gefahren hat. Er offerierte uns dafür frische Langusten die er am nächsten Tag mit uns zusammen fangen will. Pünktlich um 10:00h waren unsere drei Männer startklar, doch leider waren die Wellen so hoch und die See zu rauh, sodass Joe entschieden hat, alleine mit seinem Sohn Preston auf die unruhige See zu fahren. Ein paar Stunden später sind sie mit ihrem Fang zurück gekommen. Sie hielten bei uns an und zeigten uns stolz ihren Fang. Eine grosse Menge an Fischen und etwa neun, zum Teil recht grosse Lobster haben sie gefangen. So grosse und wunderschöne Tiere haben wir noch nie gesehen. Joe drängt uns sofort an Land zu kommen, er will den Fang an die Kundschaft verkaufen und uns zeigen wie wir unser eben gefangenes Nachtessen zubereiten können. Joe erlaubt uns alles zu fotografieren. 

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Joe's Fischerboot mit dem er jeden zweiten Tag zum Fischen hinaus auf's Meer fährt. 

So eine Gelegenheit bietet sich nicht alle Tage uns so gehen wir unverzüglich an Land zu der besagten Palme wo Joe bereits die Fische auslädt. Wir sind verwundert und beeindruckt wie sorgfältig und gewandt die Fischer ihre Arbeit erledigen. Alles geht sauber und schnell vorwärts. 

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Peter hilft den Fischern den Fang auszuladen. Wir alle sind gespannt wie die Flitzbogen was als nächstes geschieht. 

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Peter! Spass muss sein! 

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Frisch gefangene "Red Snapper"

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Es war ein guter Fang an diesem Tag berichtet uns Joe. Er ist zufrieden. Es gibt Tage da fängt er nichts. 

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Kaum liegen die ersten Fische auf dem Tisch, wird eine Waage und ein paar Messer herangebracht. Ein Junge und ein Cousin von Joe fangen ohne zu zögern mit dem Schuppen der Fische an, während Joe und Preston bereits die Kundschaft beraten und Fische verkaufen. Laufend wird Meerwasser über die Fische gespült, sie sollen so frisch wie möglich bleiben. 

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Joe bestimmt die Preise, bezahlt wird bei seinem Sohn Preston.

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Fingerfertig zeigt uns Joe wie er die Langusten tötet. Das geht zum Glück sehr schnell! Er trennt den Schwanz vom Körper und legt alles sorgfältig auf den Tisch. Alles wird von der Languste verwendet. Im Schwanz ist das köstliche Fleisch, in den Beinen ist auch Fleisch aber schwierig zu knacken. Die Frauen kochen aus den übrigen Langustenstücken eine köstliche Suppe mit Gemüse. 

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Preston präsentiert uns stolz seinen tollen Fang. Eine Languste braucht etwa ein Jahr bis sie diese Grösse erreicht.

Joe verkauf uns 6 ganze Langusten für umgerechnet CHF 120.- wir sind sehr überrascht über den günstigen Preis! Er schenkt uns noch eine Languste und freut sich, dass wir alle so begeistert und interessiert sind.  Er fragt mich, wie ich die Langusten zubereiten will. Auf dem Bordgrill beschliessen wir! Joe will uns zeigen wie man die Langusten zubereitet. 

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Peter und Jonas präsentieren stolz unser Nachtessen. Sie fahren schnell zur "SeaBorne" und legen die Langusten in den Kühlschrank. 

Vor dem Kochen will Joe uns aber noch ein Geschenk machen und uns mit seinem Fischerboot an einen schönen Schnorchelplatz fahren. Wir packen unsere Schnorchelausrüstung und gehen mit. Ein tolles Riff mit vielen Fischschwärmen präsentiert sich uns. 

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Die Langustenschwänze werden 20 Minuten in siedend heissem Meerwasser gekocht. 

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Die fertig gekochten, für den Grill vorbereiteten Langusten. Kathrin hat besonders viel           Freude daran! 

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Die abgekühlten Langustenschwänze werden in zwei Hälften geteilt. Mit Machete und Tomi's Tauchmesser plus Joe's Fingerfertigkeit geht's gerade so. Die Kruste ist hart und schwierig zu teilen. 

Joe kommt zu uns an Bord. Wir kochen zusammen die Langusten und tauschen unsere Erfahrungen und Rezepte aus. Wir laden ihn ein, mit uns zusammen die Lobster zu essen. Zögerlich willigte er ein. 

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Wir genossen zusammen das köstliche Langustenfleisch vom Grill mit Knoblauchbutter und frisch gebackenem Brot. So geht für uns ein unvergesslicher und erlebnisreicher Tag und Abend zu ende. 

Fazit: 

Wir sind von der Gastfreundschaft und Freundlichkeit der Menschen auf Tobago sehr überrascht. Sie sind nie aufdringlich, sie sind interessiert wer wir sind, woher wir kommen, sie begrüssen uns und geben uns über alles was wir wissen wollen Auskunft. Sie sind sehr herzlich, offen und zugänglich. Wenn der Ankerplatz etwas zu nahe am Riff gewählt wurde, bieten sie sofort ihre Hilfe an den für uns besten Platz zu finden und warnen uns vor den Gefahren. Sie sind stolz auf ihre Insel, sie wissen, dass sie im Paradies leben und lassen uns mit einer unvergleichlichen Grosszügigkeit daran Teil haben. 

Wenn ich an unsere distanzierte Schweizer Mentalität denke, gibt es mir Anstoss darüber nachzudenken...


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r fiz© Tomas und Nadine Cervera 2012